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Helmut Dietl: Nach sechs Jahren neuer Satire-Streifen

<Berlin> (cat). Seine Fans mussten lange warten – nun endlich haben die Dreharbeiten zu Helmut Dietls neuem Film begonnen. ‚Zettl‘ heißt sein neues Sittengemälde der Reichen, Mächtigen und Schönen. Doch wer nun glaubt, eine Fortsetzung seiner 80er Jahre Gesellschaftssatiren ‚Kir Royal‘ oder ‚Rossini‘ geliefert zu bekommen, liegt falsch.

Sechs Jahre hat Dietl am Drehbuch für seinen neuen Film geschrieben Foto: highgloss.de

Der Regisseur und Produzent Dietl: ‚Ich schau mir in Berlin die politische Klasse an. Und werde ironisch-satirisch darstellen, wie sich Sitten, Gebräuche und Moral entwickelt haben‘. Sechs Jahre hat Dietl am Drehbuch geschrieben, zog 2006 für seine Milieu-Studien von München nach Berlin, da stieß dann als Co-Autor Benjamin von Stuckrad-Barre hinzu. ‚Die Mischung der Leute, die sich hier präsentieren, ist einzigartig für einen wie mich, der die Satire liebt‘, sagte Dietl damals der B.Z. Und: ‚Man kann sich nicht vorstellen, was für durchgeknallte Existenzen hier leben. Nirgends gibt es so viele Glücksritter auf einem Quadratmeter wie in Berlin.‘ Blockbuster-Gigant Warner Brothers bringt das Werk 2012 auf die Kino-Leinwand. Mit dabei: Bully Herbig, Senta Berger, Dieter Hildebrandt, Götz George, Karoline Herfurth, Ulrich Tukur, Harald Schmidt und viele andere.

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