Im geschäftigen München, wo Exklusivität und Erfolg oft das Bild prägen, setzt eine Wirtefamilie seit Jahrzehnten ein stilles, aber umso stärkeres Zeichen: Die Familie Steinberg, Betreiber des Hofbräukellers am Wiener Platz und des Hofbräu-Festzelts, lädt alljährlich Bedürftige zu einem festlichen Mahl ein – nicht als PR-Geste, sondern aus tiefem, gelebtem Verantwortungsgefühl.
Ein Fest der Würde: Gesellschaftliche Verantwortung mit Tradition

Der traditionsreiche Festsaal des Hofbräukellers verwandelte sich 2025 bereits zum 25.ten Mal in einen Ort gelebter Nächstenliebe. Weiße Tischdecken, ein Drei-Gänge-Menü, Live-Musik. Nichts wird dem Zufall überlassen, wenn es darum geht, Menschen eine Bühne der Würde zu bieten, die im Alltag oft übersehen werden.
„Es geht uns nicht nur ums Essen. Es geht um das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein“, sagt Gastgeberin Silja Steinberg. Mit Unterstützung der Münchner Tafel und zahlreichen Ehrenamtlichen wird jedes Detail liebevoll vorbereitet.
Prominente Hilfe – mit echtem Herzen
Dass auch bekannte Persönlichkeiten wie Moderatorin Carolin Reiber, Tierschützerin Uschi Ackermann, Schauspieler Francis Fulton-Smith oder Opernstar Edda Moser mit anpacken, unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Veranstaltung. Ihr Engagement ist keine Pflicht, sondern Ausdruck echter Solidarität.
Die musikalische Begleitung durch lokale Bands bringt Wärme in den Raum, oft sogar Bewegung aufs Parkett – ein Hauch von Leichtigkeit, der in solchen Momenten unbezahlbar ist.
Ein Vorbild für München und darüber hinaus
Für Hannelore Kiethe, Gründerin der Münchner Tafel, ist dieses Fest mehr als eine Tradition: „Es schenkt Aufmerksamkeit, Wertschätzung und menschliche Nähe. In einer Stadt wie München brauchen wir genau solche Signale.“
Familie Steinberg erinnert eben daran, dass wahre Größe im Teilen liegt. Soziales Engagement München – Teil I. In Zukunft stellen wir regelmäßig Persönlichkeiten, Initiativen und Gastgeber vor, die mit Herz und Haltung Verantwortung übernehmen – still, stilvoll und mit echter Wirkung für unsere Stadt.
Prominente aus München und Umgebung mit sozialen Engagement
Rudolph Moshammer – Mode‑Ikone & Sozialpionier (†)
Der legendäre Münchner Modedesigner gründete die Stiftung Licht für Obdachlose und lud Obdachlose regelmäßig zu Weihnachtsessen ein. Auch wenn sie inzwischen aufgelöst wurde, bleibt sein Engagement ein Teil der Münchner Sozialkultur.
Jutta Speidel – Schauspielerin & Gründerin von Horizont e. V.
Die Münchner Schauspielerin gründete 1997 den Verein Horizont e. V., der heute obdachlosen Müttern und ihren Kindern ein Zuhause und Perspektiven bietet – ein Herzensprojekt, das sie konsequent ausbaut und mit persönlichem Einsatz vorantreibt. Und wo viele Münchner Unternehmen unterstützend zur Seite stehen. Zum Beispiel Bettenrid.
Uli Hoeneß – Ehrenpräsident des FC Bayern & Unterstützer sozialer Projekte
Auch wenn sein Name gelegentlich kontrovers diskutiert wird, engagiert sich Hoeneß über FC Bayern Hilfe e.V. für Kinder in Not und spendete z. B. im Rahmen von „Ein Herz für Kinder“ namhafte Beträge zur Unterstützung benachteiligter Familien. Bavarian Football Works
Serge Gnabry – Fußballstar & Gründer einer Stiftung für Gesundheit
Der Bayern‑Profifußballer hat die Serge Gnabry Foundation ins Leben gerufen. Er arbeitet z. B. mit dem Haunerschen Kinderspital zusammen, um die gesundheitliche Versorgung, Forschung und Pflege zu verbessern.
Michaela May – Münchner Schauspiellegende & langjährige Benefiz‑Botschafterin
Die Münchnerin setzt sich seit Jahrzehnten für verschiedene soziale Zwecke ein. So ist sie Botschafterin für Mukoviszidose‑Patienten, unterstützt Welthungerhilfe und ist Patin für Initiativen gegen Einsamkeit im Alter.


