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FINEST SPIRITS FESTIVAL macht München zur deutschen Whisky-Hauptstadt

Wenn man von Whisky spricht, denkt man meistens an schottischen oder amerikanischen, gibt es  doch dort die meisten  Destillerien. Eine exklusive Messe der Hochprozentigen hat sich allerdings in München seit sieben Jahren etabliert. ‚Die Anfänge waren schwer und man hat uns belächelt, aber mit heuer über 210 vertretenen Marken aus zahlreichen Nationen sind wir eine gesetzte Größe in der Welt der Spirituosen’, sagt Veranstalter Frank Böer.

Wer in die Welt von Whisky, Wodka, Gin & Genuß einsteigen will: das FINEST SPIRITS Festival vom 10. bis 12. Februar im MVG Museum in der Ständlerstraße bietet die Gelegenheit

Auch bei den Besuchern ist die Messe beliebt, kann man sich auf dem Festival doch dem Thema ‚Whisky, Rum oder Cognac’ ohne große Vorkenntnisse annähern. 2011 lag die Frauenquote bei 37 Prozent, was zeigt, dass die Welt der exklusiven Spirituosen auch bei den Damen‚en vogue’ ist. 2012 wird Frank Böer eine weitere Lanze brechen und deutschen Whisky-Brennereien ein Forum bieten. Das Festival-Haupt-Thema 2012: ‚Deutsche Single Malts’. Elf deutschsprachige Destillerien präsentieren ihre edlen Tropfen und drei Tage im Februar wird München zur deutschen Whisky-Hauptstadt, wenn vom 10. bis 12. Februar 2012 das FINEST SPIRITS FESTIVAL im MVG-Museum stattfindet. Zehn Fragen an Veranstalter Frank Böer!

Braucht man Vorkenntnisse für das 7. FINEST SPIRITS Festival?

Nein, absolut nicht. Ich rate nur jedem Erst-Besucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und mit einer guten Grundlage zu uns zu kommen, weil man sein persönliches Lieblings-Tröpfchen nur über ein persönliches Tasting herausfinden kann.

Was sind die typischen Anfängerfehler?

Dass man zu schnell zu viel trinkt. Zur Eintrittskarte bekommt jeder vier Coupons über 1 cl. Zwischen den Verkostungen sollte man viel Wasser trinken.

Welche Neuheiten gibt es 2012?

Wir haben letztes Jahr eine Besucherumfrage gemacht, was wir verbessern können und so wird es dieses Jahr ein paar kulinarische Extra-Stände geben, welche perfekt zu Hochprozentigen passen. Neben Kaffee gibt es Schokolade und wir freuen uns auf Susanne Hofmann vom Tölzer Kasladen. Sie gehört zur größten Käsebruderschaft der Welt – Con­fré­rie des Che­va­liers du Taste Fro­mage de France – und kennt den richtigen Käse zu den speziellen Edeltröpfchen.

Gehört zum einem guten Whisky nicht auch eine Zigarre?

Nicht zwangsläufig, aber beides passt hervorragend zusammen. Ich  denke, wir leben in einer Zeit, wo jeder mit Genuss selbst experimentieren muss.

Festival-Hauptthema sind heuer die deutschen Single Malts. Was unterscheidet diese wesentlich von den schottischen bzw. amerikanischen?

Whisky-Arten unterscheiden sich grundsätzlich durch Alter, Lagerung und anhand der verwendeten Getreidesorten. Ein Single Malt stammt aus einer einzigen Destillerie und ist – im Gegensatz zum Blend – kein Verschnitt verschiedener Sorten. Die deutschen Whiskys gibt es von der Historie noch gar nicht so lange. So hat der erste deutsche Whisky-Produzent – Robert Fleischmann aus dem Fränkischen – vor zwölf Jahren erst die ersten Edeltropfen für den Handel hergestellt.

Welcher Single Malt sollte der erste sein?

Diese Frage ist fast nicht zu beantworten, denn von der Qualität her sind sie alle klasse. Jeder muss seinen Single Malt selbst erschmecken.

Was macht einen guten Whisky aus?

Die Harmonie von Nase, Gaumen und Abgang. Manche haben eine tolle ‚Nase’, aber beim Geschmack erlebt man eine Enttäuschung.

Kennen Sie das teuerste Tröpfchen auf ihrem Festival?

Luxusspirituosen, die wir den Besuchern am Stand von Munich Spirits unter der Überschrift ‚Monster-Malts’ anbieten: feinste Tropfen, die teils ein kleines Vermögen kosten. Wir verkaufen diese in cl und es kann vorkommen, dass man schon einmal 20 € für 1 cl bezahlen muss. Jetzt kann man sich hochrechnen, wie viel eine Flasche davon kosten muss.

Es gibt auch eine Weltpremiere, genannt ‚Beer goes Barley’ – was verbirgt sich dahinter?

Auf dem 2011er Festival probierte Journalist und Festivalcrew-Ehrenmitglied Werner Obalski einen ganz jungen ,Glenglassaugh: 1,5 Jahre, noch nichtmal ‚Whisky’ (da keine 3 Jahre alt!), daher nur ein ‚Brand’, aber im deutschen Eichenfaß gelagert. Dabei hatte Werner die Idee, schottischen Whisky im bayerischen Bierfaß zu reifen, was sieben Monate später in die Tat umgesetzt wurde und der erste schottische Single Malt konnte in bayerischen Bier-Fässern reifen. Die Distellerie Glenglassaugh führt mit dieser Aktion die erste Whisky-Generation ein, welche seit Neueröffnung der Brennerei im Jahr 2008 gebrannt wurde. Exklusiv auf dem FINEST SPIRITS Festival 2012 wird es das Tröpfchen geben.

Gibt es eine Art Whisky-Bibel, wer tiefer ins Thema einsteigen will?

Es gibt ein Referenzwerk der Szene sogar mit dem Namen ‚Whisky-Bibel’. Die aktuelle Ausgabe gibt es selbstverständlich auf dem Festival zu kaufen. Jim Murray, der einzige Full-Time-Whiskyautor der Welt, hat sie geschrieben. Die BBC nennt ihn sehr gern ‚World Guru of Whisky’, obwohl wir in der Szene diesen Ausdruck nicht mögen, weil niemand das Whisky-Wissen bunkert. Bei uns gibt es nicht diese Wissen-Barriere, wie sie z.B. gern bei Wein aufgebaut wird.

Wer in die Welt von Whisky, Wodka, Gin & Genuß einsteigen will: FINEST SPIRITS im MVG Museum, Ständlerstraße 20 (Eintritt 20 €)

  • Freitag, 10.02.2012: 16-23 Uhr
  • Samstag, 11.02.2012: 14-23 Uhr
  • Sonntag, 12.02.2012: 13-19 Uhr

Die Gewinner unserer Verlosung sind: Jürgen W. aus Olching und Aliki H. aus München. Herzlichen Glückwunsch.

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