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Hautpflege – welche Trends helfen wirklich?

Mit der richtigen Hautpflege kann man die Zeichen der Zeit wirksam aufhalten. Mittlerweile gibt so viele Cremes und Behandlungen, die uns täglich in der Werbung und in diversen Social Media-Kanälen vorgestellt und beworben werden, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Auf einmal diskutieren Experten über das Phänomen der Überpflegung. Was hilft wirklich, um unsere Haut zu pflegen? In diesem Artikel haben wir uns mit Microneedling befasst!

Microneedling wirklich ein neuer Trend
Schöne Haut ist für Frauen wie Männer wichtig! Photo by Marcelo Matarazzo on Unsplash

Was ist Microneedling?

Beim Microneedling werden die körpereigenen Regenerationsprozesse angeregt. Das geschieht in der Regel mit der Hilfe von kleinen Nadeln, die üblicherweise mit speziellen Microneedling-Rollern oder Geräten über die betroffenen Stellen gerollt/geführt werden und die dabei in die obersten Hautschichten eindringen. Microneedling kann mit eigenen Rollern zuhause selbst angewendet werden. Viele Kosmetikstudios, Beauty Docs und auch Hautärzte bieten diese Behandlungsmethode an. Die Nadeln für die Eigenbehandlung sind üblicherweise weniger lang.

Gibt es Studien zur Wirkungsweise?

Bereits vor 16 Jahren konnten zwei Ärzte aus Deutschland in einer Blindstudie nachweisen, dass Microneedling zur Neubildung von körpereigenem Kollagen führt. Dabei haben der Plastische Chirurg Dr. Martin Schwarz und der Pathologe Dr. Helmut Laaf aus Freiburg heraus gefunden, dass sich nicht nur die Haut im Erscheinungsbild verbessert. Narben oder leicht herabhängende sowie unelastische Haut kann sogar positiv beeinflusst werden.

Die Effizienz der Methode wurde zusätzlich am Collage of Pharmacy and Health Services, Mercer University, Atlanta bestätigt.

Auf dem Markt sind mittlerweile unterschiedliche Microneedling Geräte erhältlich. Zum Beispiel Dermaroller oder e Dermastamp. Letzteres ermöglicht beispielsweise eine stufenlose Einstellung der Nadeltiefe und eine besonders hygienische und leise Anwendung.

Braucht es eine professionelle Behandlung?

Je nachdem, was durch die Microneedling-Behandlung erreicht werden soll und wie ausgeprägt zum Beispiel die Narben sind, kann die Behandlung beim Profi stattfinden oder auch ganz einfach selbst zuhause durchgeführt werden. Hier ist die Behandlung üblicherweise weniger intensiv, weil die Nadeln kürzer sind.

Wichtig ist dabei die korrekte und hygienische Anwendung, da die Nadeln in die obersten Hautschichten eindringen. Schon nach ein paar Anwendungen sollte sich das Hautbild verbessert haben – beispielsweise bei Aknenarben oder Dehnungsstreifen.

Was muss man bei einer Selbstbehandlung beachten?

Das Gerät sollte vor und nach jeder Behandlung gründlich gereinigt werden und nach ein paar Anwendungen (siehe Packungsbeilage) gewechselt werden, da die Nadeln stumpf werden. Denn ansonsten drohen Entzündungen der Haut. Auch das Gesicht sollte vorher gereinigt werden. Wie auch sonst gilt – unbedingt die Anleitung des Herstellers zu beachten. Ratsam ist es, neben dem Microneedling-Gerät selbst auch ein Reinigungsmittel für das Gerät und für die Haut zu besorgen. Auch die richtige Nachbehandlung mit Feuchtigkeitsmasken oder Hyaluronmasken ist wichtig, um die Haut danach mit genug Feuchtigkeit und Pflege zu versorgen.

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