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Exklusives Startup-Investoren-Netzwerk mit Frauenspitze startet in München

Österreichs größtes Startup-Investoren-Netzwerk hat eine Dependance in München eröffnet. Gleich zwei Frauen setzte Gründer Markus Kainz an die Münchner Firmenspitze! Svenja Lassen und Tina Umbach machen das Investieren in Startups jetzt über die Münchner Landesgrenzen hinaus machbar! Wir waren beim großen Kick-Off-Event im Februar 2019 in den Highlight Towers bei Designoffices dabei! 

 

 

Prime Crowd Gründer Markus Kainz kam extra aus Wien, um sein Münchner Manager-Team vorzustellen: Tina Umbach (links) mit Svenja Lassen und COO Stephan Beismann. Fotocredit: Stefanie Kresse
Prime Crowd Gründer Markus Kainz kam extra aus Wien, um sein Münchner Manager-Team vorzustellen: Tina Umbach (links) mit Svenja Lassen und COO Stephan Beismann. Fotocredit: Stefanie Kresse

In Zeiten einer Zinskrise und unattraktiven Immobilienpreisen unter Investmentaspekt muss man in Sachen Geld über den Tellerrand schauen. Dies hat der Österreicher Markus Kainz bereits 2015 getan als er in Wien mit primeCROWD sein Startup-Investoren-Netzwerk gründete. Seine Geschäftsidee: ‚Ausgewählte Startups mit Investoren connecten, Eigenkapitalbeteiligungen vermitteln und Jungunternehmer mit Know-how betreuen.‘

Mit diesem Konzept wurden bis dato 18 Startups glücklich gemacht, indem sie erfolgreich mit Kapital ausgestattet wurden. Beteiligungen in Höhe von 8 Millionen Euro wurden so vermittelt und im Zuge dieser Investments 150 neue Arbeitsplätze geschaffen. Doch warum jetzt die Erweiterung nach München? Kainz betont, dass er nicht aus der Finanzbranche kommt. Woran erkennt man das? ‚Ich bin nicht im vollen Anzug da‘, lacht der Österreicher. Mit der neuen Geschäftsadresse in München will sich die Firma mit den europäischen Markt noch mehr vernetzen.

‚Investmentmarkt in Europa erschreckend‘

Mit der europäischen Startup-Szene kennt sich der Österreicher bestens aus. Vor zehn Jahren hat Markus Kainz seine erste Firma gegründet und aufgebaut. Seit fünf Jahren ist er selbst Startup-Investor und weiß, dass in Europa nur ein Fünftel Investmentvolumen in Startups fließt als zum Beispiel in USA oder China. Seine Trendprognose sieht für den europäischen Investmentmarkt nicht rosig aus, weil man sich seiner Meinung nach nur in einer Münchner Szene bewegt. ‚Durch Regionalität verliert man Zugkraft‘ und genau da will er mit seinem Startup-Investoren-Netzwerk anknüpfen.

Auf die Frage, warum er zwei Frauen für das Münchner Management-Team geholt hat, antwortet er fix: ‚Es gibt immer noch zu wenig Investorinnen und zu wenig Gründerinnen, dass zwei Frauen an der Spitze ganz automatisch mehr Frauen in die Startup-Investoren-Netzwerk-Szene bringen werden.‘

Doch an welche Startups richtet sich primeCROWD?

Die Finanzierungen liegen im Durchschnitt bei einem Volumen von 100.000 bis 1.500.000 Euro. Derzeit richtet sich das Angebot vornehmlich an Startups im DACH-Raum in der Früh- und Wachstumsphase. Branchenschwerpunkte: FinTech, CleanTech, HealthTech, IT, Software, Big Data sowie Social Impact. Screening und Startup-Auswahl erfolgt durch ein internes Expertenteam in Abstimmung mit einer Gruppe aus über 100 erfahrenen Investoren und Partnern (sog. ‚primeFRIENDS‘).

An welche Anleger richtet sich primeCROWD?

Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Investorenkreise, etwas institutionelle Anleger (Corporates), professionelle VC-Investoren, Family Offices, HNWI sowie weitere Privatanleger, die mindestens 10.000 Euro investieren. Das Besondere ist hier das Pooling der Investments – dadurch können auch Interessierte mit relativ kleinen Beträge das Investieren in Startups beschnuppern.

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