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Parken unter dem Altstadtring: Deutschlands modernstes Parkhaus ist eröffnet

Vier Jahre lang wurde unter dem Altstadtring eine Tiefgarage gebaut, welche für ganz Deutschland Vorbild sein soll! 520 extrabreite Stellplätze stehen ab sofort in der Hofbräuhaus Parkgarage rund um die Uhr nicht nur zum Parken offen! Integration von E-Mobilität, Car-Sharing, Scooter und Radlverleih und im April noch Packstationen machen das Parken unter dem Altstadtring zum Service-Spot! Alles über das innovative Park- und Sharing-Konzept zwischen Maximilianstraße und Isartor!

Parkgarage Altstadtring
Parken direkt unter dem Münchner Altstadtring: Die Einfahrt der Hofbräuhaus Parkgarage zwischen Maximilianstraße und Isartor. Fotocredit: WÖHR + BAUER

Durch die die Lage direkt unter den stark frequentierten Fahrspuren des Altstadtrings entspricht das neue Münchner Parkhaus nach Definition der Ingenieure der Kategorie eines Brückenbauwerks. Mit einer bis zu 13 Meter tiefen Baugrube und teilweise lediglich fünf Metern Abstand zum Nachbargebäude umfasste der Erdaushub 70.000 Kubikmeter – ein Volumen, das dem des gesamten oberirdischen Knöbelblocks entspricht. Die archäologische Beschaffenheit des Standorts, die provisorische, größtenteils vierspurige Verkehrsführung auf dem Altstadtring sowie die modifizierte Deckelbauweise stellten das Projekt vor große Herausforderungen.

Parkgarage Altstadtring rund um die Uhr mit extrabreiten Stellplätzen

Auf drei Etagen – taghell mit energiesparenden LED-Bewegungssensoren beleuchtet – stehen in der Hofbräuhaus Parkgarage unter den 520 Stellplätzen zunächst auch 18 Ladestationen für E-Autos rund um die Uhr zur Verfügung. Durch bauliche Vorkehrungen ist je nach Bedarf ein Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität vorgesehen, der alle Stellplätze umfassen kann.

Nach einer Übergangszeit von vier Wochen wird das in die Jahre gekommene Parkhaus an der Hildegardstraße abgerissen. Der Zeitraum bis 1. April 2021 wird als Pre-Opening-Phase genutzt, um alle Navigations- und Parkleitsysteme zu aktualisieren wie auch die Mobilitäts- und Logistikangebote zu finalisieren. Erst dann geht die Tiefgarage mit dem Mobilitätshotspot in ihrer Gesamtheit faktisch in Betrieb.

 Parken Next Level: Der Mobilitätshotspot in der Hofbräuhaus Parkgarage mit einem zukunftsweisenden Konzept für europäische Innenstädte.
Parken Next Level: Der Mobilitätshotspot in der Hofbräuhaus Parkgarage mit einem zukunftsweisenden Konzept für europäische Innenstädte. Fotocredit: WÖHR + BAUER

Am 1. April 2021 nimmt dann im Zwischengeschoss – dem sogenannten Basement – die integrierte Mobilitätsstation ihren Betrieb auf. Ob Fahrradboxen, E-Roller, Fahrräder und E-Bikes – alles kann per App angemietet werden. Zudem werden demnächst Packstationen (unter anderem DHL) installiert. Dieser Service ist für die Nachbarschaft und Dauerparkende gedacht.

Viel Parkplatz auch für SUVs

Nach der Einfahrt über eine besonders breite Einfädelspur erwarten die Fahrerinnen und Fahrer unter der Oberfläche überdurchschnittlich große Stellplätze mit besonderem Parkkomfort: Die 2,5 Meter breiten, stützenfreien und im Einbahnstraßenverkehr schräg angeordneten Stellplätze erlauben auch großen Fahrzeugen das Einparken in nur einem Zug.

Großzügig geschnittene Treppenhäuser mit hochwertigem Naturstein führen das zeitgemäß helle und elegante Raumkonzept fort. Alle drei Haupttreppenhäuser halten geräumige Aufzüge bereit, so dass die Hofbräuhaus Parkgarage barrierefrei sowohl von der Altstadtseite als auch vom Lehel aus zugänglich ist.

Das hochwertige und zeitgemäße Architekturkonzept wird auch bei der Gestaltung der Oberfläche fortgesetzt. Rampen und Treppenhäuser fügen sich mit einer Fassade aus bronzefarbenen, eloxierten Lochblechen harmonisch in die Umgebung ein. Die begrünten Dächer der Zufahrtsrampen wirken zudem positiv auf Mikroklima und Luftqualität ein. Mit diesem zukunftsweisenden Gesamtkonzept ist die Hofbräuhaus Parkgarage mehr als eine neue Tiefgarage – es ist ein Mobilitätshotspot, der Parken neu denkt!

Integration des neuen Altstadt-Radlrings

Durch die Parkgarage Altstadtring kann der Altstadt-Radlring nun kreuzungsfrei am Thomas-Wimmer-Ring verlaufen. Räumlich abgetrennt vom Autoverkehr. Hier wird damit der erste Abschnitt des neuen Altstadt-Radlrings zu finden sein, der in Betrieb gehen wird.

Die Neugestaltung der Oberfläche, die neben neuen Plätzen auch Grünflächen auch mehr Großbäume als zuvor bieten wird, soll in Abstimmung mit der Stadt im Laufe des Jahres fertiggestellt werden.

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