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Dampfen statt rauchen: München hat eine Vaping-Szene

Für Fans der E-Zigarette ist das Dampfen nicht nur eine Angewohnheit, sondern auch ein Hobby. In ihrer Freizeit tunen sie ihren Vaporizer auf. Ein echter Vaper ist sowieo immer auf der Suche nach den neuesten Geschmacksrichtungen. Einschließlich dichter und weißer Dampfwolken, welche sie nicht nur einfach in die Luft blasen. Wir haben uns die örtliche Regelung und Gesetzeslage in München für Vaper angeschaut. Seit 2018 gibt es sogar eine Messe auf dem Riemer Messegelände für die Szene, welche wegen der Pandemie gerade auf 2022 verschoben werden musste.

dampfen statt rauchen
In ganz Deutschland verdrängt die E-Zigarette das Zigaretten-Rauchen. Da macht auch München keine Ausnahme. Photo by Chiara Summer on Unsplash

Vaping-Szene in München

Dampfen statt Rauchen ist auch in München ‚in‘, was man der bayerischen Landeshauptstadt gar nicht zugetraut hat. Zum einen haben sich jede Menge Geschäfte in der Innenstadt angesiedelt, welche sich auf den Dampfbedarf spezialisiert haben. Dort wird alles verkauft, von exotischen Liquids über E-Zigaretten bis hin zu Vaporizern in verschiedenen Designs.

Seit 2018 findet in München auch eine jährliche Messe rund um das Thema Vapen statt. Auf der PureVape tauschen sich Besucher über die neuesten Technologien und Module aus und testen besondere Aromen. Aktuell muss die Veranstaltung zwar pausieren, die Betreiber rechnen aber damit, dass sie 2022 wieder am Start sind. Sogar einige Influencer der Vaping-Szene grüßen aus München. Auf der Straße und in Parks wie den Englischen Garten begegnet man immer wieder anderen Vapern.

Dampfen statt Rauchen – Örtliche Regelung und Gesetzeslage

Die Stadt München hat keine eigene Anordnung für den Umgang mit E-Zigaretten erlassen. Daher gilt das bayerische Landesrecht. Das Dampfen ist in der Öffentlichkeit grundsätzlich erlaubt. In geschlossenen Räumen gibt es aber eine Einschränkung. Hier dürfen nur Liquids verdampft werden. Erhitzte Tabakprodukte fallen hingegen unter das Rauchverbot. Theoretisch ist es also erlaubt, in Gaststätten und Bars zu Vapen. Allerdings machen viele Wirte von ihrem Hausrecht Gebrauch und verbieten das Vapen trotzdem. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Dampfen verboten. Auf öffentlichen Spielplätzen gilt ebenfalls ein Rauchverbot, das Tabaksticks mit einschließt. Die Rücksicht auf spielende Kinder gebietet aber auch, dass man sich für das Verdampfen von Liquids einen besseren Ort sucht.

Vape-Shops in Boutique-Stil in München

Wer seinen Vorrat an Liquids aufgebraucht hat, muss sich in München keine Sorgen um den Nachschub machen. In der Stadt an der Isar gibt es gleich einige Vape-Shops. Im Gärtnerplatzviertel zum Beispiel befindet sich das Hans Dampf, ein Geschäft im Boutiquestil in bester Lage. Das Sortiment richtet sich vor allem an Raucher, die zur Entwöhnung auf E-Liquids mit Nikotin umsteigen möchten. Die Haus-Liquids werden in München hergestellt und unterliegen strengen Qualitätskontrollen.

In Pasing gibt es einen Laden, welcher sich auf Podsysteme spezialisiert hat. Im Münchner Dampferhimmel gibt es bereits fertige Liquids und Zutaten zum Selbermischen. Doch der Weg nach Pasing ist für Münchner aus dem Münchner Osten eine ‚halbe Weltreise‘.

Auch g in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich mit dem Damfastore eine Vape-Shop, welcher neben Liquids und Pens sogar auch E-Zigaretten mit Tabak, Aromen zum Selbermischen und Zubehör für Selbstwickler verkauft.

Vorsorglich möchten wir auf eins hinweisen: Auch dampfen statt rauchen schadet der Gesundheit. Laut einer Studie des Center for Tobacco Control Research and Education in den USA treten bei der Kombination aus Dampfen und Rauchen Atemwegs­erkrankungen am häufigsten auf. Allerdings gibt es bis dato nur Kurzzeit-Untersuchungen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung wird etwas konkreter und spricht von der Entstehung von besonders schädlicher Substanzen, wenn etwa zwei Drittel des Flüssigdepots aufgebraucht worden.

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