Donnerstag , März 21 2019
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Champagner Matinee bei Kunsthistorikerin Dr. Sonja Lechner

Erster Kunst-Termin im neuen Jahr: Werke von Petri Niemelä (Finnland) im Office von Kunsthistorikerin Dr. Sonja Lechner. Unter dem Motto „Petri Niemelä – selected Works“ zeigte sie eine Vielzahl seiner Werke.

Künstler Petri Niemelä mit Dr. Sonja Lechner und Dornier. Fotocredit: Mario Hauk
Künstler Petri Niemelä mit Dr. Sonja Lechner und Conrado Dornier. Fotocredit: Mario Hauk

Regelmäßig öffnet die Kunsthistorikerin Dr. Sonja Lechner ihre Büro-Räumlichkeiten in der Münchner Mandlstrasse für ihre „Champagner Matinee“. Eine Veranstaltung, die mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Kunst-Experten und auch zahlreicher Prominenter hat. Eine schöne Tradition also, an der Dr. Sonja Lechner auch in 2019 festhält.

Die Arbeiten stießen bei den Gästen, darunter u.a. Corry-Müller-Vivil (Pfefferminz-Dynastie), Conrado Dornier (Dornier), Tantris-Junior-Chefin Sabine Eichbauer, Eva Maria Prinzessin von Preussen, Alexandra Gräfin von Arnim (Kunstareal München), Moritz Freiherr von Crailsheim (PIN) mit Isabelle Winter (PR Mandarin Oriental Munich), Prof. Bernhart Schwenk (Pinakothek der Moderne) und Bettina von dem Knesebeck (Buchverlag) auf große Begeisterung.

Wer ist Petri Niemelä? 1965 in Tampere geboren, hat er nach seiner Ausbildung am Ilja Repin-Institut in Sankt Petersburg und an der Kunstakademie Lapplands 53 Gruppen- und Einzelausstellungen mit seinen Werken bestückt. In Deutschland widmeten ihm etwa die „De Martino Gallery“ und die Galerie „Stefan Vogdt“ Einzelausstellungen: Und nun schmücken seine Werke auch die Büroräumlichkeiten von „Kunstkonnex“, deren Geschäftsführerin Dr. Sonja Lechner ist. Künstler und Hausherrin verbindet eine besondere „Connection“: „Ich bin Finnin und habe meinen Landsmann einst nach Mitteleuropa gebracht“, erzählte Dr. Sonja Lechner.

Der Künstler himself brachte seine Bilder selber im Lastwagen vom hohen Norden nach Schwabing. „Das ist schon meine siebte Ausstellung mit Dr. Sonja Lechner“, erzählte der Künstler. „Ich verdanke Ihrem unermüdlichen Einsatz viel und schätze es sehr, dass sie kunsthistorische Expertise in Form von wissenschaftlichen Texten und Vorträgen mit persönlichem und warmherzigen Engagement verbindet. Etwa, indem sie immer selber kocht und bäckt bei ihren Veranstaltungen.“

Kunst und Kulinarik

Die Gastgeberin hatte es sich auch dieses Mal nicht nehmen lassen, die kulinarischen Leckereien aus ihrem Heimatland Finnland selbst zuzubereiten: Rentierschinkenhörnchen („Porokinkkuvoisarvi“), Senfkäse-Canapees („Sinappijuustokanapee“) und Lachscanapees ( „Lohikanapee“)  sowie zum Dessert köstliche Pflaumentörtchen („Luumutorttu“), Blaubeertörtchen („Mustikkatorttu“) und Zimtschnecken, die „Korvapuusti“. „Mit einer Zusage von fast 100 Gästen habe ich nicht gerechnet, so dass die selbst gemachten finnischen Köstlichkeiten durch ein bayerisches Catering ergänzt wurden“, erzählte sie.

'Pitch Black' von Petri Niemelä, 2017, Foto: Mario Hauk
‚Pitch Black‘ von Petri Niemelä, 2017, Foto: Mario Hauk

Nach einer Einführung in die Werke Petri Niemeläs („Seine Arbeiten zeigen ausschließlich Frauen – eine Art spezifische Schönheitsgalerie.‘) bekam  man eine ganz persönliche Vorstellung vom Künstler. Dass Besondere an den Champagner Matineen von Dr. Sonja Lechner ist auch die Tatsache, dass die Künstler ihre Werke immer direkt vom Atelier verkaufen. Das führte auch dieses Mal zu einem regem Sammler-Interesse. Wie schon bei den früheren Matineen mit Künstlern wie Felix Rehfeld, Iris von Carnap oder Florian Süßmayr war der Künstler bald umringt von potentiellen Käufern.

Dabei: Dorothea von Butlar (Kaufmannscasino), Dr. Gabriele Castegnaro (Konen), Dr. Antonella Forte-Wolff (Allianz), Sheila Scott (Karl & Faber), Christiane Wolff (Crafty), Dr. Rebekka Reinhard (Philosophy works), Korinna von Kempski (Culture and Travel Club), uvm. Die Ausstellung in den Büroräumlichkeiten von Kunstkonnex ist nicht öffentlich zugänglich. Eine Besichtigung ist jedoch nach persönlicher Vereinbarung unter kunstkonnex.com möglich!

Text: Andrea Vodermayr

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