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Gerd Käfer: Der Münchner Feinkost-Papst ist tot

Im Alter von 82 Jahren verstarb er am 23. Mai 2015 in den frühen Morgenstunden.’Der bayerische Tafeldecker Gerd Käfer kommt einmal hier zur Ruhe‘, steht bereits auf seinem Grabstein auf dem Ostfriedhof. Für seine Beerdigung hatte Gerd Käfer selbst schon alles vorbereitet und geplant, denn als er vor einigen Jahren die Leberkrebs-Diagnose erhielt, gaben ihm die Ärzte nicht mehr all so lange. Das Familiengrab der Käfers liegt auf dem Ostfriedhof, dort wo Ludwig von Bayern oder Münchner Unternehmer wie MAHAG-Gründer Kaspar Haberl oder Franz Xaver Meiller bereits begraben liegen. Hier wird der Münchner Edel-Caterer nun seine letzte Ruhe finden.

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In den frühen Morgenstunden am 23. Mai 2015 verstarb Gerd Käfer in seiner Bogenhausener Wohnung. Fotocredit: SchneiderPress

Über 700.000 Parties hat er als Feinkost-König ausgerichtet. Ob Franz-Josef Strauß, Bill Clinton, Liz Taylor, Liza Minelli, Frank Sinatra oder Gunter Sachs –  ihnen allen verwöhnte er die Gaumen. Gerd Käfer richtete aber nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst sehr gerne Parties aus. Zum Beispiel zelebrierte er vor zwei Jahren seinen 80.zigsten in einer Salzburger Gärtnerei und feierte, als ob es sein letzter Geburtstag wäre. Damals wusste er bereits von seiner unheilbaren Krankheit. Zwei Jahre kämpfte er gegen den Krebs, welcher ihn am 23. Mai 2015 in den frühen Morgenstunden besiegte. In den letzten Wochen hat sich ein Palliativ-Team in seiner Wohnung im Münchner Stadtteil Bogenhausen um Gerd Käfer gekümmert. Unweit vom Stammhaus in der Prinzregentenstrasse wohnte er gemeinsam mit seiner Frau Uschi Ackermann in einer Dachterrassen-Wohnung. Er wollte auf keinen Fall in einer anonymen Klinik sterben. Sein letzter Wunsch hat sich damit erfüllt.

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