Donnerstag , Dezember 13 2018
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Münchner Kunstlabor ist eines der größten Kunstprojekte: Einen Haken gibt es doch!

50 lokale und internationale Künstler haben an der Landsberger Straße 5.000 Quadratmeter Innen- und Außenfläche künstlerisch neu interpretiert. Ende des Monats schließt eines der größten Kunstprojekte!

Ende Dezember endet eines der coolsten Münchner Kunstprojekte. Im Bild: Stohead Addison Karl Fintan Magee. Fotocredit: Silvie Tillard Bis Ende Dezember 2018 gibt es noch das Kunstlabor.
Ende Dezember endet eines der coolsten Münchner Kunstprojekte. Im Bild: Stohead Addison Karl Fintan Magee. Fotocredit: Silvie Tillard

Hinter der Fassade des ehemaligen Tengelmann Hauptsitzes in der Landbergerstraße 350 arbeiteten monatelang Künstler der Urbanen und Zeitgenössischen Kunst an ihren individuellen „Raumexperimenten“. Als Inspiration und Kulisse für ihre Arbeiten dienten unter anderem die zahlreichen Relikte des ehemaligen Bürokomplexes. Mausgraue Tapeten wurden zu Leinwänden, Aktenordner zu Skulpturen und Büroschränke zu Installationen. Auf mehreren Etagen wurde gesprayt, gemalt, gehämmert und sich künstlerisch verwirklicht.

Bis 30. Dezember 2018 nehmen uns die Künstler und das MUCA Museum noch auf eine Entdeckungsreise durch dieses einzigartige Kunstprojekt mit. Für 2019 ist der Abriss geplant!

Öffnungszeiten: bis 30.12.2018, Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 22 Uhr, Adresse: KUNSTLABOR Landsberger Straße 350, 80687 München, Eintritt unter 10 €

Kunstlabor als Immobilien-Zwischennutzung

Der im Jahr 2018 von der AXA IM – Real Assets erworbene Bürokomplex in der Landsberger Straße 350 wurde zum Kunstgebäude. Um der Münchner Kunstszene das Gebäude vor Abriss zugänglich zu machen, kooperierten AXA IM – Real Assets und Projektentwicklungspartner FOM Real Estate mit dem Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA). Ab 2019 ist der Abriss mit einer anschließenden Büroentwicklung geplant. Projektentwicklungspartner ist die FOM Real Estate GmbH aus Heidelberg, die in München bereits so namhafte Projekte wie die Hofstatt, die TenTowers und das SZ Hochhaus verwirklicht hat.

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