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Der Narrhalla Orden geht 2010 an: Maria Furtwängler

Maria Furtwängler im Tatort 'Vergessene Erinnerung' als Ermittlerin Charlotte Lindholm, 2009

Am 22. Januar 2010 wird in einer festlichen Soirée im Zelt des Deutschen Theaters der Karl-Valentin-Orden an die Schauspielerin Maria Furtwängler verliehen. Die Münchner Faschingsgesellschaft zeichnet damit immer Prominente aus, welche bei einem öffentlichen Auftritt verbale Schnitzer im Text hatten. Maria Furtwängler geschieh der Patzer bereits im jahre 2007 beim Deutschen Fernsehpreis.

‚Ich habe mich so darauf konzentriert, was für ein Gesicht ich mache, wenn ich ihn nicht bekomme, dass mein Kopf jetzt ganz blutleer ist.‘ Dieser magische Satz bewegte die Münchner Faschingsgesellschaft nach Senta Berger, Helmut Kohl, Hape Kerkeling, Vicco von Bülow, Papst Benedikt XVI. oder Münchens Oberbürgermeister Christian Ude so sehr, daß sie die Schauspielerin Maria Furtwängler dieses Jahr mit der närrischen Auszeichnung bedachten.

Die Ordensverleihung mit Laudation von Christian Ude findet im Zelt des Deutschen Theaters in Fröttmaning statt. Der Karl Valentin Orden wird seit 1973 alljährlich an eine besondere Persönlichkeit für die komischste, hintergründigste Bemerkung oder Handlung im Sinne von Karl Valentin verliehen. Die 1966 in München geborene Schauspielerin und ausgebildete Ärztin ist durch zahlreiche Filme, wie die Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm vielen bekannt. Sie ist mit dem Verleger Hubert Burda verheiratet und für ihr starkes soziales Engagements mehrfach ausgezeichnet worden. Die zweifache Mutter ist im Stiftungsvorstand des ‚Bündnis für Kinder gegen Gewalt‘ und 2003 erhielt sie für ihren Einsatz bei der Hilfsorganisation ‚Ärzte für die Dritte Welt‘ das Bundesverdienstkreuz.

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