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Selbstmord der Mode-Schöpferin Renate Günthert ‚Rena Lange‘

In ihrer Bogenhausener Wohnung nahm sich Renate Günthert das Leben. 25 Jahre lang managte sie die Geschicke ihres Mode-Unternehmens bevor sie 2001 die Firma an ihren Sohn übergab. Bild schrieb in der Bundesausgabe sogar vor einer Todespille. ‚Herzversagen‘ ist auf dem Todenschein vermerkt.

Wenn ein Mensch sich mit 76 Jahren das Leben nimmt, kann man viel spekulieren. Die Mode-Schöpferin nahm sich vier Jahre nach dem Tod ihres Mannes in ihrer Bogenhausener Wohnung das Leben. Ihre Haushälterin fand sie am 12. Mai 2011 in ihrer Wohnung.

Erst 2008 hat der berühmte britische Architekt David Chipperfield ein neues Headquarter für Rena Lange in München errichtet und entwickelte ein neues Shop-Konzept, welches bisher im Flagshipstore München, in London und in Frankfurt umgesetzt wurde. 1916 beginnt die Geschichte von Rena Lange mit einer Dessous-Boutique in München, welche von Henriette Günthert übernommen wird. 1953 übernimmt ihr Neffe, Peter Günthert das Geschäft, welcher 1963 die Modeschöpferin heiratete und ab sofort bildeten beide ein kreatives Team. Abendkleider und Haute-Couture-Kleider waren perfekt für internationale Shoperöffnungen. 1982 wurde die erste Prêt-à-Porter-Kollektion in Mailand präsentiert.
1995 folgte die Gründung der Tochtergesellschaft Rena Lange in New York. 2001 übergibt das Ehepaar an ihren Sohn Daniel Günthert das Unternehmen in dritter Generation. 2007 erste Accessoire-Kollektion zur Saison Frühjahr/Sommer.

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