Home / München exklusiv / Bayerischer Filmpreis 2013: Alle Preisträger

Bayerischer Filmpreis 2013: Alle Preisträger

Eine glanzvolle Gala im Münchner Prinzregententheater, das ‚Who is Who‘ aus der Filmszene, 15 Preisträger mit ihren prominenten Laudatoren sind die Puzzleteilchen für den glamourösen Bayerischen Filmpreis. 2013 ohne Bayerns Ministerpräsidenten, denn dieser lag mit Grippe im Bett. Dafür übernahm Staatsminister Zeil seine Aufgaben, und überreichte beim 34. Bayerischen Filmpreisden Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Special Act: The Overtones sangen live. Seid ihrem Debütalbum ‚Gambling Man‘, welches auch in Deutschland sofort in die Charts schaffte, kennt sie jeder. Doch ihr Applaus fiel deutlich spärlicher aus als für die Preisträger.

Nachfolgend die Namen aller Preisträger und die Begründungen der Jury:

Man hätte für die erste Laudatio mit S.K.H. Leopold von Bayern keinen besseren finden können, denn als Ur-Enkel von Ludwig II. hat er sich den aktuellen bayerischen Film über Ludwig II. längst angeschaut und mit seiner Laudatio, welche die Begründung der Jury beinhaltete, ein Kompliment für die erste Filmrolle von Sabin Tambrea ausgesprochen.

Der Preis für den besten Nachwuchsdarsteller (dotiert mit 10.000 Euro) erhielt Sabin Tambrea für seine Rolle in dem Film ‚Ludwig II‘.

Begründung der Jury:

In seiner Verkörperung des jungen Märchenkönigs haucht Sabin Tambrea dem Traum Ludwigs II. von einer friedlichen Welt so viel Leben ein, dass seine Geschichte aktueller wird denn je. Die Sehnsucht der hochbegabten Künstlerseele nach der Veredelung des Menschen durch Kunst und Musik wird für den Zuschauer fast körperlich spürbar. Sabin Tambrea lässt uns die Ängste und Nöte des jungen Ludwig als Ausdruck der Verzweiflung einer sensiblen Seele an der Brutalität der Welt schmerzvoll nachvollziehen. Er macht es dem Zuschauer möglich, dem jungen, zunächst naiven Regenten Sympathien abzugewinnen und sich ihm sogar nah zu fühlen statt in Distanz zu einer verstaubten Figur der Geschichte. So trägt Tambrea in seiner ersten großen Kinorolle maßgeblich dazu bei, dass den Regisseuren und Drehbuchautoren Peter Sehr und Marie Noelle mit ihrem historischen Stoff der Bogen zum Hier und Heute gelingt.

Den Preis für den besten Kinderfilm (dotiert mit jeweils 5.000 Euro) erhielt Cyrill Boss und Philip Stennert (Regie) für ‚Das Haus der Krokodile‘.

Begründung der Jury:

Seine jugendlichen Protagonisten ernst nehmen – das gelingt nicht vielen Kinderfilmen. Anders ‚Das Haus der Krokodile‘ von Cyrill Boss und Philipp Stennert: Das Regieduo verdichtet die gruselige Fernsehserie aus den 70er Jahren zu einem packenden, elegant modernisierten Spielfilm, bei dem auch jeder Erwachsene mit seinen Kindern mitfiebern kann. Besonders die Gefühlswelt ihrer Hauptfigur Viktor treffen die Filmemacher hervorragend. Seine unbändige Abenteuerlust, aber auch die Angst, sich den Problemen des Alltags zu stellen, übersetzen Cyrill Boss und Philipp Stennert in eine überzeugende Bildsprache. Zudem verzichten die Regisseure in ihrem feinfühligen, stilsicheren und exzellent fotografierten Jugendfilm auf den viel zitierten pädagogischen Zeigefinger. Und das ist in diesem Genre wahrlich keine Selbstverständlichkeit.

Der Produzentenpreis geht mit 200.000 Euro an Stefan Arndt (X Filme Creative Pool GmbH) für die Produktion des Films ‚Cloud Atlas‘

Begründung der Jury:

Als ‚Film des Jahres‘ pries die FAZ den Film Cloud Atlas noch vor dem offiziellen Kinostart in Deutschland. Und in der Tat ist diese 100-Millionen-Euro-Produktion, die mit drei Regisseuren und Drehbuchautoren eine bis dahin als unverfilmbar geltende literarische Vorlage auf die Leinwand bringt, ein rundum überzeugendes Werk, für das die federführende unabhängige mittelständische Produktionsfirma X Filme Creative Pool GmbH viele künstlerische und wirtschaftliche Wagnisse eingegangen ist und grandios gemeistert hat. Mit einem hochkarätigen internationalen Cast ist den Regisseuren Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern eine brillante und atemberaubende Zeitreise gelungen, die den Zuschauer durch mehrere Jahrhunderte von der Vergangenheit bis in die fernste Zukunft führt und mit einem Feuerwerk mitreißender Bilder in ihren Bann zieht. Für diese herausragende Leistung, die 2012 vergeblich ihres Gleichen sucht, geht der Produzentenpreis an Stefan Arndt und die X Filme Creative Pool GmbH.

Der Regiepreis (dotiert mit 10.000 Euro) erhielt Michael Haneke für seinen Film ‚Liebe‘

Begründung der Jury:

In seinem neuen Meisterwerk Liebe hat Michael Haneke ein beklemmendes, berührendes Kammerspiel über Liebe bis in den Tod inszeniert. Dem faszinierend präzise arbeitenden Regisseur ist es dabei gelungen, mit Jean-Louis Trintignant und Emmanuelle Riva zwei französische Leinwandlegenden zum Comeback zu überreden. Wie sie miteinander ringen, miteinander leiden und sich auf ein ewiges Miteinander verständigen, das hat große Kraft und kommt ganz ohne offensive Kämpfe oder äußere Ereignisse aus. Der gebürtige Münchner Haneke, oft ein distanziert-gnadenloser Darsteller von Gewaltstrukturen, berührt mit „Liebe“ die Herzen der Zuschauer – ganz ohne Kitsch, aufdringliche Filmmusik oder andere manipulative filmische Hilfsmittel. Seine Fähigkeit, zwischen Zärtlichkeit und Kompromisslosigkeit stets den richtigen Ton zu treffen, ist schlichtweg atemberaubend.

Der Preis für die beste Darstellerin (dotiert mit 10.000 Euro) ging an Barbara Sukowa für ihre Rolle in ‚Hannah Arendt‘

Begründung der Jury:

Wie Barbara Sukowa sich in Margarethe von Trotta’s ‚Hannah Arendt‘ der Titelfigur annähert, um schließlich komplett mit ihr zu verschmelzen, ist Schauspielkunst vom Allerfeinsten. Das beginnt beim starken ‚German Accent‘, den sich die in New York lebende Schauspielerin für die Rolle der emigrierten deutsch-jüdischen Philosophin eigens wieder antrainiert hat. Und es gipfelt darin, dass es Barbara Sukowa tatsächlich gelingt, dass wir Zuschauer hier einer großen Denkerin buchstäblich beim Denken zuschauen können. Wir können sehen und verstehen, wie sie ihre Gedanken entwickelt und wie sie als Beobachterin des Eichmannprozesses in Israel zu ihrer berühmten, als skandalös empfundenen Einschätzung der „Banalität des Bösen“ gelangen musste. Barbara Sukowa macht Hannah Arendt lebendig und für die Kinobesucher des 21. Jahrhunderts verstehbar.

Den Preis als bester Darsteller (dotiert mit 10.000 Euro) erhielt Tom Schilling für seine Rolle in ‚Oh Boy!‘

Begründung der Jury:

Als in den Tag hinein lebender gescheiterter Jurastudent, dem der Vater auch noch den Geldhahn zugedreht hat, hat Tom Schilling als Niko in der Berlin-Komödie „Oh Boy!“ von Jan Ole Gerster jede Menge sonderbarer, abgründig-komischer Begegnungen: von der schwäbelnden Kaffeeverkäuferin über den aufdringlichen Nachbarn bis hin zu der sich als Performancekünstlerin versuchenden ehemaligen Mitschülerin. Mit seinem reduzierten und doch unglaublich präsenten Spiel zieht uns Tom Schilling vom ersten Augenblick an in die Geschichte hinein. Mal höflich-interessiert, mal ungläubig staunend lässt er es zum Vergnügen der Zuschauer über sich ergehen, wenn die mit Sicherheit schrägsten Typen, die Berlin zu bieten hat, seinen Weg kreuzen, und gibt dem Film so seine ganz besondere Note. Hut ab vor dieser großartigen schauspielerischen Leistung im schwierigen Fach Komödie!

Den Drehbuchpreis (dotiert mit 10.000 Euro) erhielt Jan Ole Gerster für den Film ‚Oh Boy!‘


Begründung der Jury:

Ein Tag in der kaffee-freien Streunerexistenz eines Berliner (Nicht-) Studenten, den man früher wohl Gammler genannt hätte. Dass das Leben eine Baustelle ist, haben uns schon viele erzählt, aber kaum einer mit so leichter, beiläufiger Lässigkeit wie Jan Ole Gerster in seinem beachtlichen Erstlingsfilm „Oh Boy!“. Sein an überraschenden Wendungen reiches Drehbuch bietet die detail-pralle Grundlage für Tom Schillings begeisterndes Spiel als ziellos dahin treibender Niko Fischer. Genau hinschauen und dabei die abgründige und aberwitzige Komik des Alltags entdecken, das macht den erheiternden Charme dieses Filmes aus. Eine lange vermisste Fähigkeit im deutschen Film!

Den Preis für Bildgestaltung (dotiert mit 10.000 Euro) bekam Jakub Bejnarowicz für den Film ‚Gnade‘.

Begründung der Jury:

Im Psychodrama „Gnade“ des Regisseurs Matthias Glasner blickt der Zuschauer in der finsteren Polarnacht der norwegischen Stadt Hammerfest in die seelischen Abgründe nicht eingestandener Schuld und quälender Gewissenskonflikte eines dort mit seinem Sohn lebenden deutschen Ehepaars (Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr) und erfährt, wie Gnade und Vergebung unter unerwarteten Umständen möglich sind. Die Bildgestaltung von Jakub Bejnarowicz versteht es, dem möglichen Pathos der Natur zu entfliehen, das Flirren des Nordlichtes und den Mikrokosmos einer Familie in einen feingliedrigen Kontext zu stellen, zugleich atmosphärisch aufzuladen und somit schillernde Seelenlandschaften zu erzeugen. Diese meisterhafte Leistung verdient den Bayerischen Filmpreis 2012.

Der Dokumentarfilmpreis (dotiert mit 10.000 Euro) ging an Markus Imhoof (Regie und Drehbuch) für seinen Film ‚More than Honey‘.

Begründung der Jury:

Wenn die Besucher bewegt, diskutierend und nachdenklich das Kino verlassen, dann hat ein Film sein Ziel erreicht. Der Dokumentarfilm „More than Honey“ schafft das mühelos – und noch mehr: Er bewegt die Zuschauer nicht nur, er trifft offenbar einen Nerv unserer Zeit. Wohltuend hebt sich „More than Honey“ vom trockenen Lehrfilm ab und zeigt den offenen Konflikt zwischen Mensch und Umwelt als spannendes Naturdrama, in dem wir den Menschen mal als Retter, mal als gierigen Zerstörer beobachten. Markus Imhoof bringt seine persönliche Sicht über die Geschichte seines Großvaters ein, erzählt in beeindruckenden Bildern und nimmt sich Zeit. Er hat viel Wissen und vor allem kreatives Fingerspitzengefühl in sein Werk investiert. Kurzum: Ein Dokumentarfilm voller Herzblut. Auch die Jury hat sich von „More than Honey“ verzaubern lassen. Am liebsten würde man noch den Untertitel „wichtigster Film des Jahres“ verleihen. Denn: Ohne Bienen sind wir verloren – und ohne diesen Film wüssten wir das nicht einmal!

Der Preis für die beste Nachwuchsdarstellerin (dotiert mit 10.000 Euro) erhielt Lisa Brand für ihre Rolle in dem Film ‚Der Verdingbub‘.

Begründung der Jury:

Das Schicksal der Verdingkinder ist eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Geschichte. Lisa Brand gibt in Markus Imbodens „Der Verdingbub“ dem Mädchen Berteli ein Gesicht, das man so schnell nicht mehr vergisst. Mit viel Feingefühl verkörpert die hoffnungsvolle Nachwuchsdarstellerin ein zartes Mädchen, das mit 15 Jahren aus seiner Familie gerissen wird und eine Leidensgeschichte erlebt, die kaum zu ertragen ist. Gemeinsam mit dem Verdingbuben Max muss sie auf einem Bauernhof nicht nur rund um die Uhr schuften, sondern auch Vergewaltigungen und eine Abtreibung über sich ergehen lassen. Die langsame Verwandlung vom unschuldigen Mädchen zur gepeinigten jungen Frau stellt Lisa Brand mit großer Sensibilität und Natürlichkeit dar, vor allem über ihre alle Seelenqualen ausdrückenden Augen. Nichts wirkt in ihrem Spiel aufgesetzt oder forciert, und so hofft auch der Zuschauer mit ihr bis zuletzt auf eine gelungene Flucht nach Argentinien, die sich für Berteli leider nie erfüllen wird.

Der Nachwuchsregiepreis (dotiert mit 10.000 Euro) ging an Michaela Kezele für ihren Film ‚Die Brücke am Ibar‘.

Begründung der Jury:

Die nun bereits seit zwei Jahrzehnten andauernden Konflikte auf dem Balkan sind Stoff für eine Fülle filmischer Auseinandersetzungen mit der scheinbar unlösbaren Situation dieses explosiven Vielvölkergemischs im ehemaligen Jugoslawien. Michaela Kezeles „Die Brücke am Ibar“ thematisiert den Krieg zwischen Serben und Albanern und die damit verbundenen Bombardements der NATO. Anrührend und mitreißend erzählt sie in ihrem Debütfilm von der tragischen Liebe zwischen einer Serbin und einem Albaner, die in diesem Land der zerrissenen Herzen keinen Bestand haben kann und schließlich tödlich endet. Ein beachtlicher Erstlingsfilm, dessen Regisseurin nicht nur als Autorin des Stoffes, sondern auch mit einer einfühlsamen und geradlinigen Führung des hervorragenden Schauspielerensembles überzeugt.

Den Preis für die beste Filmmusik (dotiert mit 10.000 Euro) bekam Max Richter für den Film ‚Lore‘.

Begründung der Jury:

Der Film „Lore“ erzählt über ganz andere Opfer des Dritten Reichs: die Kinder hoher Repräsentanten der Nazi-Nomenklatura, die nach Kriegsende sich selbst überlassen sind und sich Hunger, Kälte, dem Verlust ihrer Heimat, aber auch dem Zusammenbruch der ihnen anerzogenen Weltsicht stellen müssen. Auf ihrer Reise durch das Deutschland der Stunde Null lernen diese Kinder nicht nur, allgegenwärtigen Gefahren zu trotzen und immer neue Notlagen zu bestehen, sondern auch sich Fragen nach Schuld, Sühne und Menschlichkeit zu stellen, mit denen sie vorher niemals konfrontiert waren. Zum herausragenden künstlerischen Gesamteindruck von „Lore“ trägt ganz entscheidend die einfühlsame und sich bei aller Eigenständigkeit immer der Geschichte unterordnende Filmmusik von Max Richter bei. Dafür gebührt ihm der Bayerische Filmpreis 2012.

Der Preis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF), dotiert mit 60.000 Euro, wird verliehen an Christian Füllmich, Torben Maas und Maximilian Plettau (Filmschaft maas & füllmich / Nominal Film) für den Film Nemez.

Begründung der Jury:

Mit dem Erstlingsfilm „Nemez“ von Stanislav Güntner ist den jungen Produzenten Maximilian Plettau, Torben Maas und Christian Füllmich von der Nominal Film und der „Filmschaft maas&füllmich“ ein herausragendes gesellschaftspolitisches Drama gelungen. Die Geschichte des jungen Russlanddeutschen Dima, der gegen alle Widerstände seine kriminelle Vergangenheit hinter sich lassen will und auf einen Neuanfang in Berlin hofft, zeichnet sich durch hohe Authentizität aus. In „Nemez“ wird der ständige Kampf vieler junger Immigranten zwischen Legalität und Illegalität facettenreich in Szene gesetzt. Bis zum Schluss verfolgt der Zuschauer gespannt, ob Dima es schaffen wird, sich aus seinem kriminellen Umfeld zu lösen. Dabei führt die exzellente Schauspielleistung von Mark Filatov zu einem hohen Grad an Identifikation mit der Hauptfigur. Eine packende Coming-of-Age-Geschichte, bei der neben existenziellen Fragen nach Identität und Herkunft auch die Liebe nicht zu kurz kommt!

Der Publikumspreis erhielt Bora Dagtekin für seinen Film ‚Türkisch für Anfänger‘. Die Zuschauerinnen und Zuschauer des Filmmagazins ‚Kino Kino‘ des Bayerischen Fernsehens sowie die Hörerinnen und Hörer von Bayern 3 wählten ‚Türkisch für Anfänger‘ zu ihrem Lieblingsfilm.

Den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt für ihre herausragenden Leistungen als Regisseurin für den bayerischen und deutschen Film Margarethe von Trotta.

Begründung der Jury:

Margarethe von Trotta ist eine unserer engagiertesten Filmemacherinnen und Regisseurinnen. Sie ist mutig, sie ist neugierig, sie geht in ihren Werken den Dingen auf den Grund, sie stellt Fragen und sie will verstehen. Dass in ihren Filmen vor allem historische Frauenfiguren wie Rosa Luxemburg, die Schwestern Gudrun und Christiane Ensslin in „Die bleierne Zeit“, die Frauen der „Rosenstraße“, die Mystikerin Hildegard von Bingen oder die Philosophin Hannah Arendt im Mittelpunkt stehen, ist ihrer besonderen persönlichen Handschrift zu verdanken. Margarethe von Trotta erzählt Geschichte und Geschichten aus Frauenperspektive. Mit großer Sensibilität und Empathie schildert sie die Entwicklung ihrer weiblichen Charaktere und deren Ringen um Freiheit, Würde und Selbstbestimmung. Als Publikum sind wir glücklich, dass Margarethe von Trotta nach frühen Erfolgen als Schauspielerin im Autorenfilm unter Fassbinder, Achternbusch und Schlöndorff schon bald auf den Regiestuhl gewechselt ist und uns unvergessene Kinomomente geschenkt hat. Mit „Hannah Arendt“ ist ihr ganz aktuell wieder ein einfühlsames Porträt einer starken und unkonventionellen Frau und Denkerin gelungen, das die Reihe der großen Trotta’schen Frauenfiguren hoffentlich nur vorläufig abschließt.

LESETIPP

oktoberfest-hacker-pschorr

Oktoberfest Zelte: Oscar-Preisträger designte Hacker Pschorr Festzelt

In der Wirtsbudenstraße auf der Theresienwiese finden man zum Oktoberfest insgesamt 14 Oktoberfest Zelte. Im Hacker Pschorr Festzelt sitzt man sprichwörtlich unterm Himmel der Bayern.

snowden-in-muenchen

Edward Snowden Film: Hauptdrehort München

80 Prozent des Films über Edward Snowden wurden in München gedreht! SKW Schwarz betreute als Anwaltskanzlei den Film rechtlich und lud zur Filmpremiere nach München.