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Was macht ein gutes Bett aus?

Seit über 160 Jahren beschäftigt sich der schwedische Bettenhersteller Hästens mit der Frage: Was macht ein gutes Bett aus? Das Familienunternehmen ist für die Herstellung seiner handgefertigten Betten bekannt, welche aus erlesenen Naturmaterialien hergestellt werden, welche wiederum einen gesunden Schlaf unterstützen. Wir haben uns die Naturmaterialien genauer angeschaut, ab April 2012 lanciert Hästens das neue Bett ‚Lenoria‘ und Dr. Martin Marianowicz, (seit 1986 Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin in München und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenendoskopie) beantwortet uns fünf Fragen zum ‚besten Schlaf‘!

Lenoria ist das neue verstellbare Bett von Hästens. Preis-Beispiel bei 180 x 220 m ca. 19.920 €

Natürliche Materialien wie Baumwolle, Leinen, Rosshaar oder eine Wolle haben viele Vorteile für einen gesunden Schlaf, u.a. weil sie Luft rund um den Körper zirkulieren lassen, die Temperatur senken und damit helfen, schneller einzuschlafen und länger im tiefen Schlaf zu bleiben. Wahrer, tiefer, natürlicher Schlaf steigert das Wohlbefinden, fördert die Lernfähigkeit und wirkt sich generell positiv auf die Gesundheit aus.

Die fünf wichtigsten Naturmaterialien in einem Bett

Rosshaar: Es gehört zu den allerbesten, luftigsten, elastischsten und weichsten Polstermaterial für Betten überhaupt, denn jedes einzelne Rosshaar ist eine Klimaanlage im Miniformat. Innen befindet sich ein hohles Röhrchen mit einem winzigen Kapillarsystem, welches Feuchtigkeit ableitet und frische Luft hereinlässt. Seit zwei Jahrhunderten wird das Rosshaar nach einem bestimmten Verfahren aufbereitet, damit die Eigenschaften besonders zur Geltung kommen.

Baumwolle: Der Mensch atmet nicht nur mit der Lunge, sondern auch durch die Haut und diese weist über sieben Millionen Poren auf, die atmen und Gifte automatisch ausscheiden. Außerdem sorgt Baumwolle für eine gute Luftzirkulation und leitet die Feuchtigkeit vom Körper ab. Da die Transpiration nachts zu 98 Prozent aus Wasser besteht, verdunstet diese auf einem atmungsaktiven Bett und mit Bettwäsche mit denselben Eigenschaften im Handumdrehen.

Leinen: Die Faser ist außergewöhnlich strapazierfähig und geschmeidig. Außerdem leitet sie elektrostatische Ladung ab und sorgt damit dafür, daß der Körper ungestört seine Batterien wieder aufladen kann.

Wolle: Reine Schurwolle sorgt ebenfalls für ein angenehmes Schlafklima, da sie sozusagen eine eigene Klimaanlage bildet. Seit uralten Zeiten weiß der Mensch um die erstaunlichen Eigenschaften der Wolle: sie wärmt bei Kälte und kühlt bei Hitze. Schon zu Zeiten von Kleopatra wurden Wolle und Rosshaar für ein gutes Schlafklima eingesetzt.

Kiefernholz: Wenn ein Holz in einem eigenen, natürlichen Rhytmus wächst, wird es besonders kräftig. Der Rahmen aus Kiefernholz verleiht einem Hästens-Bett eine außergewöhnliche Festigkeit und Stabilität. Alle Hölzer stammen aus schwedischen Wäldern.

Hästens neues exklusives Bett ‚Lenoria‘

Das neue Bett gehört zur Kategorie der verstellbaren Betten, welche eine Weiterentwicklung auf der Basis der mitteleuropäischen Hästens-Modelle – auch als Boxspringbetten bekannt ist. Ein Druck auf die Fernbedienung genügt, und schon kann man nach einer erholsamen Nachtruhe in angenehmer Sitzposition im Bett die Zeitung lesen. Zum DESIGN: Das Bett gibt es mit drei verschiedenen Rahmen: Exklusive Eicheneinfassung mit viereckigen Bettfüßen in Eiche. Stilvolle, weiße Einfassung mit runden, weißen Bettfüßen oder mit einer klassisch schwarzen Einfassung mit runden, schwarzen Bettfüßen. Das teuerste Bett der Welt stammt übrigens auch von Hästens: Vividus.

Fünf Fragen zum Thema ‚Bester Schlaf‘ an Dr. med. Martin Marianowicz Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin und Schmerztherapie

1. Was ist aus orthopädischer Sicht wichtig bei der Matratzenwahl?

Eine Matratze sollte das Körpergewicht gut verteilen und punktelastisch im Schulter- und Beckenbereich nachgeben. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Wirbelsäule ausruhen kann und Muskelverspannungen und Nackenprobleme vermieden werden können. Bei Ehepaaren mit unterschiedlichem Gewicht und unterschiedlicher Größe, wäre es gut, wenn man für die jeweilige Schlafseite unterschiedliche Härtegrade auswählen kann, da Männer in der Regel eine mittelfeste bis harte Matratze und Frauen eine mittelfeste bis weiche Matratze benötigen.

2. Gibt es eine ideale Schlafposition?

Aus orthopädischer Sicht ist die gesündeste Schlafposition zur Entlastung des gesamten Bewegungsapparates die Seitenlage mit leicht angezogenen Beinen. Die ungesündeste ist die Bauchlage, da hier der Nacken verdreht wird. Statistiken zeigen, dass die meisten auf dem Rücken schlafen, auf zweiter Position kommt die Seitenlage rechts, dann die Seitenlage links und sehr selten schlafen die Menschen auf dem Bauch.

3. Wie können Verspannungen im oberen Rückenbereich vermieden werden?

Abgesehen von der Matratze, ist die Kissenform entscheidend, um Verspannungen im oberen Rückenbereich zu vermeiden. Das bei uns übliche Kissenmaß von 80 x 80 cm ist eigentlich zu groß für die ideale Schlafposition. Bei einem Seitenschläfer sollte die Kissendicke seiner Schulterbreite entsprechen. Die Schulter sollte nicht auf dem Kissen aufliegen, sondern erst im Nacken beginnen und bis zum Kopf hochgehen. Ein schmales, längliches Kissen ist daher meist besser geeignet. Ein Rückenschläfer sollte ein etwas flacheres Kissen verwenden.

4. Gibt es eine Betten-Empfehlung für Personen mit Bandscheibenschäden?

Für Personen mit Bandscheibenschäden ist die Wahl der passenden Matratze natürlich noch wichtiger. Sie sollte in jedem Fall für ein physiologisch entspanntes Liegen sorgen. Allerdings ist für Bandscheiben-Patienten die Bewegung das allerwichtigste für die Heilung.

5. Glauben Sie, dass die Menschen grundsätzlich in zu harten Betten schlafen?

Die meisten tendieren zu einer zu harten Matratze. Ich bin der Meinung, dass das zu harte Bett jedoch weniger schadet als das zu weiche Bett.

(Dr. Martin Marianowicz, geboren 1955, ist seit 1986 Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin in München. Er ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenendoskopie und hat sich als einer der führenden Wirbelsäulen-Spezialisten in Deutschland einen Namen gemacht. In München betreibt er vier eng vernetzte Orthopädie- Kompetenz-Zentren. Er gilt als Wegbereiter der modernen orthopädischen Schmerztherapie und der minimalinvasiven Wirbelsäulen- und Bandscheibenbehandlung.)

Seit letzten Sommer gibt es auch eine Hängematte von Hästens!

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