Freitag , April 24 2026
Home / Seite / Roseninsel im Starnberger See

Roseninsel im Starnberger See

Die Roseninsel mit einer kleinen Inselvilla, dem so genannten Casino (geöffnet Mai bis September) war einer der Lieblingsorte von König Ludwig II., der dort ausgewählte Gäste wie Zarin Maria Alexandrowna, Richard Wagner und Kaiserin Elisabeth von Österreich empfing. In direktem Umfeld der Roseninsel liegen Pfahlbaufundstellen, welche 2011 zusammen mit anderen ausgewählten Fundstellen ins Welterbe aufgenommen wurden. Ab 1. Mai ist das Casino auf der Roseninsel im Starnberger See wieder geöffnet. Zur Insel wird man durch einen Fährmann vom Park Feldafing aus gebracht. 1970 wurde die Roseninsel vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds an den Freistaat Bayern verkauft.

Unter der Woche können Besucher stündlich an einer Führung durch das Casino teilnehmen, an den Wochenenden startet jede halbe Stunde eine Führung. Die letzte Führung beginnt um 17 Uhr. Montags hat das Casino geschlossen. Der Eintritt kostet 3,50 Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Die Mitnahme von Hunden auf die Roseninsel ist nicht gestattet. Insgesamt wachsen hier rund 370 Rosenhochstämme und rund 200 Staudenrosen in den Farben rot, rosa und weiß. Gelbe Rosen sind auf der Insel nicht zu finden, da die Gärtner nur historische Rosen pflanzen, die es zu Zeiten Ludwigs II. gab. Gewöhnlich beginnt die erste Blüte etwa Mitte Juni, die zweite etwa Mitte August. Die Rosen blühen dann ungefähr für vier Wochen.

 

LESETIPP

Milan Design Week 2026: Die Highlights von Gaggenau, Occhio und Louis Vuitton

Wenn Mailand zur Design Week ruft, blickt die internationale Welt von Architektur, Interior und Luxus in die lombardische Metropole. 2026 setzen mit Gaggenau, Occhio und Louis Vuitton drei Marken besonders starke Akzente – und haben dabei alle auch eine bemerkenswerte Verbindung zu München.

Auf dem Bogner-Areal entsteht Münchens neuer Wohnstandard

In Berg am Laim entwickelt UBM mit Timber Living ein Projekt, das Nachhaltigkeit, Holz-Hybrid-Bauweise und Wohnqualität neu zusammenführt. Dass dieser Artikel auch in der Rubrik GESUNDHEIT erscheint, hat mit einem neuen Standard zu tun, der gesundheitliche Aspekte des Bauens stärker in den Fokus rückt.