Freitag , Mai 24 2019
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Rallye Dakar erstmals mit Münchner Frauen-Team

In der Historie der berühmtesten Rallye der Welt war 2018/2019 erstmals ein reines Frauenteam dabei! Annett Fischer und Andrea Peterhansel, der Ehefrau des 13maligen Paris-Dakar-Champions Stéphane Peterhansel waren ein Team. Beide fuhren einen Buggy vom X-Raid-Rennteam des Münchner Varta-Erben Sven Quandt, der selbst fünfmal bei dieser Rallye dabei war. Mit einer wichtigen Message als Aufschrift auf ihrem X-Raid Buggy: ‚faceALS‘!

Rallye Dakar
Andrea Peterhansel (links) und Annett Fischer.

2019 gab es allerdings eine signifikante Neuerung beim berühmten Rennen der Welt! Dieses fand zum ersten Mal in nur einem Land statt! Die beiden Münchnerinnen waren längst in Peru, bevor sie am 6. bis 17. Januar 2019 ca. 5.000 Kilometer zurück legten. Das erste reine Damen-Team machte auf die heimtückische Krankheit ALS aufmerksam. Der lebenslustigen Münchnerin Nina Zacher, der 2016 mit 42 Jahren an ALS verstorbenen Wirtin der Münchner Emmeramsmühle, wird postum ein alter Wunsch erfüllt. Auch als sie schon an der heimtückischen und bis dato unerforschten Krankheit des zentralen Nervensystems (Amyotrophe Lateralsklerose = ALS) erkrankt war, hatte sie den Wunsch, an einem sehr außergewöhnlichen Sport-Event teilzunehmen.

Rallye Dakar erstmals nur in einem Land

Der wurde der vierfachen Mutter leider nie mehr erfüllt. Doch bei der am Sonntag beginnenden Rallye Dakar in Peru fährt quasi eine wichtige Message in ihrem Sinne mit! Die der in München durch Ehemann Karl-Heinz Zacher gegründeten faceALS Stiftung, die mit Hilfe vieler Münchner und bayrischen Prominenten der heimtückischen Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) weltweite Aufmerksamkeit verschaffen und ihr den Kampf ansagen soll.

Karl-Heinz Zacher zu den Dakar-Damen: „Im Namen aller an ALS Erkrankten und deren Angehörigen aus tiefstem Herzen unser Dank, dass Ihr es uns ermöglicht, der faceALS Stiftung und damit dieser schrecklichen Erkrankung eine weltweite Plattform zu geben. Wir werden ganz fest die Daumen drücken.Wahre Champions seid ihr schon jetzt.“

Wer aus München die Daumen drückt!

Weitere Prominente unterstützen das Frauen-Team, u.a. Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber, Prof. Rüdiger Lange (Direktor des Deutschen Herzzentrums München) und 60 weitere honorige Professoren, Ärzte, Wissenschaftler, Unternehmer. Sie alle waren im November beim Gedenken an Nina Zacher dabei, als ihr Mann die Stiftung mit der vielversprechenden Botschaft gründete, dieser Krankheit mit neuen Forschungen doch entgegentreten zu können. Human-Genetiker Prof. Thomas Meitinger (Helmholtz Zentrum): „Gratulation an Karl-Heinz Zacher für seine Privatinitiative und Hartnäckigkeit – seine Stiftung ermöglichte bereits schon eine klinische Studie, die zumindest die Diagnose der schrecklichen Erkrankung in Aussicht stellt.“ Und Edmund Stoiber befand: „ALS ist ein weltweites Problem. Wer weiß, vielleicht hat jetzt ein Wirt aus München mit der Stiftung die ersten Ansätze zu Lösungen bewirkt …!“

Da Annett Fischer fleißig auf Instagram postet, wird es auf der langen Strecke sicherlich den ein oder anderen interessanten Post geben! Annett Fischer aus München war Physiotherapeutin des X-Raid Mini Teams von Varta-Erbe Sven Quandt, fuhr früher Motocross und war Rallye-Copilotin (u.a. Podestplatz bei der Merzouga-Rallye 2018). Sie sind gesund und erfolgreich in Lima ins Ziel gekommen!

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