Mittwoch , November 20 2019
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Sieben Kriterien sind für die Wohnlage entscheidend

Bei der Wohnungsausstattung geben sich mittlerweile die Bauträger bzw. Bauunternehmen die Klinke in die Hand, sind Ausführungsqualitäten ähnlich. Edles Eichen-Echtholzparkett, eine hochwertige Sanitärausstattung im Bad mit bodengleicher Echtglasdusche oder die Fußbodenheizung und elektrische Rollläden sind Standard. Ist dann noch der Preis für eine 97 Quadratmeterwohnung (Neubau!) unter einer Million Euro-Investemnt, entscheiden diese sieben Kriterien über Top oder Flop einer Immobilie!

Wohnlagen richtig beurteilen
Zwei Mehrfamilienhäuser mit neun Eigentumswohnungen entstehen in München Feldmoching im Blausternweg. Fotocredit: neubaukompass.de

Lage, Lage, Lage erzählt einem jeder Immobilienprofi, wenn man eine Neubau-Investition in gut oder schlecht beurteilen will. Doch mittlerweile leben wir in anderen Zeiten und oft muss man sich mit Begebenheiten arrangieren, denn die Innenstadtpreise sind meistens unbezahlbar für Normalverdiener!

Mit unseren sieben Kriterien hat man schon eine gute Grundlage, um schlechte oder gute Wohnlagen richtig beurteilen zu können. Aber nichts ist in Stein gemeißelt und herkömmliche Gesetzmäßigkeiten in Sachen Immobilienmarkt sind sowieso außer Kraft gesetzt. Allerdings sollte man unsere Hinweise nur als Anhaltspunkte sehen, entwickelt sich der Immobilienmarkt so rasant.

Wohnlagen richtig beurteilen

  1. Immer auf Himmelsrichtung schauen: Ost/Westbebauung ist immer besser als Nord/Südbebauung. Liegt in der Natur der Sache, denn wenn die Sonne im Osten aufgeht und im Westen untergeht hat man von Natur aus viel Licht in seinen vier Räumen.
  2. Zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten die Straße mit dem Verkehrsaufkommen checken! Von der besagten ‚Rush Hour‘ bis zu Lärmbeeinträchtigungen (im Winter kann alles hellhöriger sein, wenn die Bäume kein Laub mehr tragen!) sollte man vielleicht auch schon Anwohner aktiv fragen, ob es in der Straße ruhig ist! Bus- Bahn- und Flugverkehr prüfen!
  3. Auch wenn man kein Auto hat: wie sieht es mit dem öffentlichen Parkraumangebot aus? Egal ob man einkauft, man in den frühen Morgenstunden von einem Taxi abgeholt werden muss – Parkplätze in unmittelbarer Nähe sollten keine Mangelware sein!
  4. Der Garten sollte besser im Westen als im Osten liegen, wenn man die Abendsonne besonders genießen will. Obwohl man sagen muss, dass es keine generelle Empfehlung gibt. Jede Lage oder Ausrichtung hat ihre Vor- und Nachteile. Wer gerne im Freien frühstückt, sollte die Garten-Ausrichtung im Osten für sich prüfen.
  5. Wie hoch ist der Grundwasserstand? Damit man böse Überraschungen mit Kellernässe vermeidet, sollte der Grundwasserstand mehr als drei Meter betragen! Man bekommt immer kostenlos Auskunft beim zuständigen Wasseramt. Die Information über die Wasserstockwerke und ob es sich um ein Wasserschutzgebiet handelt ist immer relevant für spätere Bauvorhaben wie z.B. eines Gartenbrunnens.
  6. Wie weit sind die nächsten Grünflächen, der Park oder Fluß entfernt? Für die schnelle Joggingrunde oder den abendlichen Spaziergang sind kurze Wege entscheidend über Aktivität oder Couch-Potato.
  7. Wie weit ist das Stadtzentrum entfernt? Wenn man in München wohnt macht es keinen Sinn, wenn man über eine Stunde ins Stadtzentrum benötigt! Kunst- und Kultureinrichtungen finden meistens in den Innenstädten statt.

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