Donnerstag , Oktober 17 2019
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‚Alm Opening‘ im Resort Alpenhof Murnau: Zwei prominente Almhütten im Hotelgarten

Auf der Alm gibt es bekanntlich „koa Sünd“… Dafür aber, kurz vor dem Wiesnstart, ein zünftiges Fest. Und das stieg am Donnerstag im eleganten „Resort Alpenhof Murnau“, nur rund 70 Kilometer von München entfernt.  Zahlreiche Prominente, darunter die Ski-Legenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, Adalbert Prinz von Preussen und Frau Eva-Maria Prinzessin von Preussen, Sky-Moderator Gregor Teicher mit seiner Frau Stephanie, Charlotte Gräfin von Oeynhausen kamen in das Luxus-Hotel im oberbayerischen Murnau am Staffelsee. 

zwei almhütten für Alpenhof Murnau
Adalbert Prinz von Preussen und Frau Eva-Maria Prinzessin von Preussen, Christian Bär (Hoteldirektor Resort Alpenhof Murnau) und Charlotte von Oeynhausen weihen die Alm ‚Bockhütte‘ im Resort Alpenhof Murnau ein. Foto: BrauerPhotos / S.Brauer

Dort hatte Hotelier Christian Bär vom Fünf-Sterne-Hotel „Resort Alpenhof Murnau“ mit seiner Frau Elke zum Alm-Opening geladen. Eine Alm zu besitzen, ist in der Hotelbranche mittlerweile ja nicht mehr ganz neu, zwei Almen zu besitzen aber schon! Die Familie Bär freut sich mittlerweile über zwei Almen in ihrem idyllischen Hotelpark. Eine der jeweils 100-jährigen Almen, die „Bockhütte“, stammt von der Zugspitze, die andere von Schloss Linderhof. Und dieser zweifachen Location-Wechsel wurde nun groß gefeiert. Christian Bär hatte aus diesem Anlass zu einem rauschenden Fest in seine Hotel-Oase – es ist das einzige 5-Sterne-Hotel in Murnau – geladen. Mit zünftiger Musik, einem Barbecue auf der Terrasse und natürlich in fescher Tracht.

Rosi Mittermeier mit Christian Neureuther beim „Alm Opening“ im Resort Alpenhof Murnau. Foto: BrauerPhotos / S.Brauer

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther durften nicht fehlen: Christian Neureuther ist der Onkel von Christian Bär und deshalb im „Alpenhof“ in den Almhütten so gut wie daheim. „Christian Bär ist nicht nur mein Neffe, sondern auch mein Patenkind“, erzählte Christian Neureuther. „Und wir mögen uns sehr.“

Rosi Mittermaier schwärmte:„Hütten sind etwas Wunderbares, denn sie bieten den Menschen Schutz. Wir haben hier in den Hütten vom Alpenhof schon das ein oder anderen Familien-Fest gefeiert, zum Beispiel den Geburtstag von Christians Schwester Katrin Neueuther.“ Diese ist die Mutter von Christian Bär und war auch bei der Veranstaltung mit dabei, ebenso wie ihr zweiter Sohn Thomas. War es für das Duo Mittermaier/Neureuther auch schon vorfeiern fürs Oktoberfest? Sie schüttelte den Kopf: „Wir fahren am 23. September für eine Charity-Organisation nach Uganda und bleiben dort ein paar Tage länger. Aber diese Hütte hier ist mir ehrlich gesagt auch lieber als das Oktoberfest – auch wenn es eine schöne Tradition ist…“, meinte sie schmunzelnd.

Auch für Adalbert Prinz von Preussen und Frau Eva-Maria Prinzessin von Preussen fällt das Oktoberfest wohl flach. Sie feierten lieber auf der Alm mit: „Wir sind während der Wiesn im Urlaub auf Mallorca“, erzählte er. „Hier waren wir zuletzt vor 30 Jahren. Der Alpenhof ein wunderschönes Haus. Meine Frau und ich sind eher Stadtmenschen, aber mit einem Freund von mir gehe ich gelegentlich gerne in die Berge. Er kennt sich hier aus und kennt auch die Touren, die nicht überlaufen sind.“

Stephanie und Gregor Teicher  in den ‚Blauen Stühlen‘ vom Alpenhof. Foto: BrauerPhotos / S.Brauer

Magie des Ortes Murnau

Für Gregor Teicher und seine Frau Stephanie war es eine Premiere. Er und seine Frau kamen in fescher Tracht in Blau – passend zum „Blauen Land“, wie die Gegend dort genannt wird: „Es ist unsere Hochzeitstracht. Wir haben sie bei unserer standesamtlichen Trauung am Tegernsse im Juni getragen. Es ist die schönste Tracht, die wir haben, und für diesen Anlass passte es perfekt. Und sie ist zu schön, um sie nur einmal zu tragen.“

Die Teichers saßen schon einmal auf den „Blauen Stühlen“ Probe, die kein Geringerer als Star-Designer Carlo Rampazzi designt hat. Das Hotel ist aber nicht nur eine Anlaufstelle für alle Kunstbegeisterte. Die Magie des Ortes zog übrigens auch schon König Ludwig II. an. Zwar wechselte er in Murnau immer nur seine Pferde, doch hier entschied er sich je nach Naturstimmung für eine seiner unzähligen Bergrouten, Und somit passte die Alm von Schloss Linderhof perfekt.

Christian Bär (Hoteldirektor Resort Alpenhof Murnau) und Frau Elke mit Josef Daser (König Ludwig Double) beim Alm Opening. Foto: BrauerPhotos / S.Brauer

Und als Überraschung und Highlight für die Gäste ließ Gastgeber Christian Bär ein König Ludwig-Double, Josef Daser, in der Pferdekutsche vorfahren, mit dem er dann gemeinsam offiziell das Band zur Alm durchtrennte.

Er brachte die Gäste dann zu Fuß erst zur Alm Linderhof und dann zur „Bockhütte“ aus dem Reintal: „Wir wollen hier in der Bockhütte die Familien in den Zeiten der Digitalisierung wieder zusammenbringen. Den Kindern wird es am zweiten Abend im Hotel-Restaurant schnell langweilig. In der Hütte kommen alle Generationen an einem Tisch zusammen – und das W-Lan wird abgeschaltet.“

Zwei Almhütten für Alpenhof Murnau

Er erzählte den Gästen auch die Geschichte, wie er zu den beiden Almen kam: „Hier im Haus hat sich in den letzten Jahren viel getan, und das ist die letzte Etappe einer 5-Jahres-Investition. Jede große Zeit braucht ein i-Düpferl, und das ist die Alm. Wir haben hier viel Herzblut investiert.“ Und diese sogar per Helikopter an ihren neuen Ort einfliegen lassen, wie er erzählte: „Unsere ganze Familie, wir alle waren Stammgast. Der Besitzer sagte uns eines Tages: ‚Ich verbrenn‘ sie jetzt, aber ich schenke sie dir, wenn du sie rausträgst‘.“ Gesagt, getan. Und so kam die Hütte nach Murnau….

Die Gäste konnten abends die Alm genießen und tagsüber im Spa relaxen, gute Landluft genießen und sich kulinarisch verwöhnen lassen – perfekt vor dem Wiesnstart! Das fand auch Charlotte Gräfin von Oeynhausen: „Der Alpenhof ist perfekt für alle, die vor oder auch nach dem Oktoberfest die Batterien aufladen möchten. Die Gegend und das gesamte Hotel sind ein Traum. Die Gastgeber haben hier neben viel Zeit auch viel Liebe investiert. Und die Almen sind perfekt, denn der Trend geht „back to nature“ und auch zurück zum Ursprünglichen. Genau danach sehen sich die Menschen in der heutigen hektischen Zeit.“

Text: Andrea Vodermayr

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