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Was kostet ein Schlüsseldienst in München?

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit im hektischen Alltag und schon ist es passiert. Die Tür fällt ins Schloss, während der Schlüssel in der Wohnung liegt. Zahlreiche Telefonnummern von diversen Schlüsseldiensten sind leicht zu finden. Wer jetzt in seiner Hilflosigkeit die erstbeste Nummer wählt, läuft Gefahr, einen überteuerten Schlüsseldienst zu finden. Trotz der Dringlichkeit sollte man sorgfältig den Schlüsseldienst auswählen. Nur so erhält man kompetente Hilfe zu einem angemessenen Preis. Die folgenden Tipps dienen dazu, den schwarzen Schafen unter den Schlüsseldiensten aus dem Weg zu gehen.

Was kostet ein Schlüsseldienst in München?
Bei den Kosten für einen Schlüsseldienst kommt es natürlich sehr stark auf Wochentag und Tageszeit an.

Internetauftritt als erster Eindruck

Früher hat man im Telefonbuch nach einem Schlüsseldienst gesucht. Heute nutzt man sein Smartphone oder den PC eines hilfsbereiten Nachbarn, wenn der Computer in der Wohnung liegt. Doch man sollte bei der Internetsuche nicht nur nach den Adress-Einträgen und Kontaktinformationen suchen. Viel wichtiger ist der erste Eindruck der Firmen-Website des Anbieters. Nur weil ein Unternehmen sehr weit oben in den Suchergebnissen angezeigt wird, ist dies kein Qualitätsmerkmal. Vielleicht hier schon auf die eigene Intuition hören? Zudem sprechen professionelle Seiten mit Preislisten, ausführlichen Kontaktdaten und einem offiziellen Impressum für seriöse Schlüsseldienste. Aber Vorsicht: Auch eine gut gemachte Website ist natürlich kein sicheres Qualitätsmerkmal, sondern lediglich ein Anhaltspunkt.

Preise mehrerer Anbieter vergleichen

Auch wenn es eilt: Wie bei anderen Handwerkern auch, sollte man die Preise vergleichen. Um Anfahrtskosten gering zu halten, sollte man bei seiner Vorauswahl vorzugsweise Firmen aus der Region auswählen. Für München und Umgebung ist somit ein ortsansässiger Schlüsseldienst aus München die erste Wahl. Eine erste Preisauskunft werden seriöse Firmen sofort geben können. Hat man bereits Preise auf der Website des Anbieters studiert, so sollten diese am Telefon bestätigt werden. Wird auf die Bitte einer Preisauskunft ausweichend geantwortet, so ist es ratsam, die entsprechende Firma gleich auszusortieren.

Situation exakt beschreiben

Die Sachlage sollte eindeutig erklärt werden. Nur so kann der Arbeitsaufwand realistisch eingeschätzt und eine Preisauskunft zutreffend erteilt werden. Schließlich macht es einen Unterschied, ob die entsprechende Tür nur in das Schloss gefallen oder zudem abgeschlossen ist. Auch muss eindeutig festgelegt werden, dass lediglich die geschlossene Tür geöffnet werden soll. Ein neues Schloss einzubauen ist oft nicht zwingend nötig und sollte im Vorhinein nicht in Auftrag gegeben werden.

Vor Auftragserteilung Festpreis vereinbaren

Als letzten Schritt vor der Auftragserteilung an den Schlüsseldienst sollte sichergestellt werden, dass es sich bei dem angegebenen Preis um einen Festpreis handelt. Sollte der Arbeitsaufwand höher sein als erwartet, können die Kosten sonst in die Höhe schießen. Auch ob die Kosten für die Anfahrt bereits im Preis inbegriffen sind und der Ausschluss von weiteren Zusatzkosten sollten unmissverständlich geklärt sein.

Nur bezahlen, was tatsächlich beauftragt wurde

Eine Barzahlung darf der Schlüsseldienst nur verlangen, wenn dies im Vorfeld vereinbart wurde. Andernfalls kann der Rechnungsbetrag auch überwiesen werden. Nach erfolgter Arbeit sollte die ausgestellte Rechnung gründlich studiert werden. Sind Positionen aufgelistet, die nicht im Umfang des Auftrags besprochen wurden oder die nicht ausgeführt wurden? In diesen Fällen besteht Klärungsbedarf, bevor die Rechnung beglichen wird. Voreilig getätigte Zahlungen sind nur sehr schwer zurückzufordern.

Nicht unter Druck setzen lassen

Kriminell handelnde Schlüsseldienste versuchen unter Umständen starken Druck auszuüben, um eine sofortige Bezahlung durchzusetzen. In diesem Fall sollte die Polizei eingeschaltet werden, denn bei diesem Vorgehen handelt es sich um eine strafbare Nötigung. Übrigens gilt: Bei deutlich überzogenen Rechnungen von Schlüsseldiensten, durch die die Notlage des Kunden ausgenutzt wird, handelt es sich um Wucher. Dies bestätigte der Bundesgerichtshof in einem Urteil aus Januar 2020, sodass kriminellen Diensten in diesem Fall strafrechtliche Konsequenzen drohen.

Für einen Werktag und bei einer einfachen Türöffnung geben die Verbraucherzentralen als Richtwert 65 € an. Wer allerdings einen Schlüsseldienst an einem Feiertag oder Wochenende benötigt, sollte maximal mit dem doppelten Betrag rechnen, also ca. 130 €.

 

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