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Dieter Thomas Heck: Tabula rasa mit der Hitparade

Dieses Jahr scheint für Moderator Dieter Thomas Heck das Aufräumjahr zu sein. In einer neuen Biografie Oktober 2011 nahm das Showmaster-Urgestein bereits kein Blatt vor den Mund und schockierte mit Kollegen-Schelte und intimen Details aus seiner ersten Ehe. Jetzt macht er Tabula rasa mit der ZDF-Hitparade, welche er in den 70er- und 80er-Jahren moderierte.

Dieter Thomas Heck mit seiner Frau Ragnhild. Foto: highgloss.de

<Spanien> (cat). In einem ungewöhnlich ehrlichen Interview mit Spiegel online verriet der ehemalige Showmaster Dieter Thomas Heck wie er die ‚Hitparade‘ durchgestanden habe: Meine langjährige Maskenbildnerin stand immer mit einer angezündeten Zigarette und einem Bierglas für mich hinter der Bühne, wusste, wo ich rauskomme, und dann zack – auf der anderen Seite wieder rein. Das war schon heavy.‘ Inzwischen habe er aber den Glimmstängeln abgeschworen: ‚Nein, seit acht Jahren rauche ich nicht mehr. Ich hab aber auch geraucht, meine Güte, bis zu 80 am Tag – jeden Tag!‘

Dass es in Schlagern fast immer um die Liebe geht findet er keineswegs öde: ‚Man kann im Schlager nicht jedes Thema behandeln. Manche Sachen passen überhaupt nicht dahin, Mauer und Stacheldraht zum Beispiel. Oder vorhin ist mir die Geier-Sturzflug-Nummer ‚Besuchen Sie Europa, solange es noch steht‘ eingefallen, wo es um Neutronenwaffen und so weiter geht, da muss man sagen: Das ist indiskutabel, und das darf schon gar nicht in einer Schlagerparade kommen, wo die Leute auch noch mitklatschen! Weil sie gar nicht zuhören, was da gesungen wird!‘

Was viele nicht wissen: Der Schnellsprecher stotterte als Kind. Ausgelöst wurde das Trauma bei einem Bombenanschlag: ‚Ich war fünf, als ich im Keller verschüttet wurde, hatte einen Schock. Daher kam das Ganze. Um es wegzubekommen, habe ich als Kind zum Beispiel immer laut das Hamburger Abendblatt gelesen.‘

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