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Promis erzählen: Was war unser schönstes und schlimmstes Weihnachtserlebnis

Weihnachten ist bekanntlich das Fest der Liebe und für viele der schönste Tag des Jahres: Zusammensein mit den Liebsten, Geschenke, Plätzchen futtern. Doch manchmal ist an Heiligabend auch einfach der Wurm drin, wer kennt das nicht? Da brennt plötzlich der Adventskranz ab, die Weihnachtsgans verkohlt im Ofen, man packt als Geschenk vom Traummann ein neues Bügeleisen aus und dann stehen  plötzlich unerwartet Onkel Helmut und Tante Erna vor der Türe. Auch die Prominenten sind von Pleiten, Pech und Pannen an den Weihnachtstagen nicht verschont. Wir haben uns nach den schlimmsten und zugleich auch nach schönsten Erlebnissen unterm Tannenbaum umgehört.

Heiner Lauterbach mit Frau Viktoria am 19. Dezember 2018 bei der Premiere der neuen Komödie im Hotel Bayerischer Hof. Fotocredit: Agentur Schneider-Press / Frank Rollitz

Heiner Lauterbach: „Ein schlimmstes Weihnachtserlebnis habe ich nicht, aber den Jahreswechsel musste bzw. durfte ich einmal im Zug verbringen: auf dem Weg von Zürich nach München. Die Bahn war leider total verspätet, so dass ich um Mitternacht noch im Zug sass – als der einzige Fahrgast! Ich habe dann im Zug mit allen Schaffnern angestoßen – und somit wurde es dann überraschenderweise doch noch ganz lustig.“ Seine Frau Viktoria hingegen konnte sich an ein schlimmstes Weihnachtserlebnis erinnern: „Heiner hat an Heiligabend alle seine Kollegen vom Theater eingeladen. Insgesamt waren es 20 Leute! Und als ich endlich fertig mit Dekorieren, kochen und servieren war, da waren plötzlich alle weg. Das Einzige, was übrig blieb, waren Tonnen an schmutzigem Geschirr und Berge an Geschenkpapier.“

Dr. Antje Katrin-Kühnemann: „Besonders bezaubernd waren die Weihnachten in meiner Kindheit, die ich mit meiner Schulfreundin Evi verbringen konnte. Wir haben nah beieinander gewohnt und zu meiner Familie kam der Weihnachtsmann, zu ihrer Familie das Christkind. Einmal war ich an Heiligabend bei ihr und auf einmal klingelte das Glöckchen. Ich hatte endlich einmal gehört, wie das Christkind herein geflogen ist. Das war ein beeindruckendes Erlebnis.“

‚Keine schönen Weihnachts-Erinnerungen‘

Nova Meierhenrich: „An das Weihnachten vor zwei Jahren habe ich kein so schönen Erinnerungen. Meine Mutter war schwer krank und durfte erst an Heiligabend die Klinik verlassen. Ich durfte sie erst morgens aus der Klinik holen, als die letzte Chemotherapie durch war, und musste sie zwei Tage später auch schon wieder in der Klinik abliefern. Es waren traurige Weihnachten, weil wir damals nicht wussten wie das ausgeht. Heute geht es ihr zum Glück gut. Aber auch die ersten Weihnachten ohne meinen Vater waren traurige Weihnachten.“

Moderatorin Alexandra Polzin: „Das Weihnachten, das ich nicht so schön in Erinnerung habe, war das letztes Jahr. Damals ist Weihnachten ins Wasser gefallen da meine Schwiegermutter schwer an Krebs erkrankt war. Dieses Jahr hat sie sich zum Glück erholt und wir werden das Weihnachtsfest vom Vorjahr nachholen. Deswegen wird Weihnachten in diesem Jahr bei uns größer gefeiert als sonst. Mein Mann und ich laden dazu nicht nur unsere Eltern, sondern auch die Nachbarn ein und machen eine richtig große Fete. Jeder ist eingeladen – open door. Ich arbeite Heiligabend bis 14 Uhr beim Fernsehen. Die Gans lassen wir uns liefern, denn ich möchte dann nicht mehr in der Küche stehen.“

Ex-Gewichtheber Matthias Steiner: „Mit Weihnachten verbinde ich eigentlich immer schöne Erinnerungen. Als ich noch kein Vater, habe ich immer bei meiner Mutter gefeiert. Das schönste Weihnachtsfest war das erste, das ich mit meinem eigenen Kind und meiner Frau daheim unter dem Baum gefeiert habe – und eben nicht mehr zu Hause. “

Moderatorin Verena Wriedt: „Mein schönstes Weihnachten war das erste Weihnachten mit meinem Sohn Lio. Das war damals auf Ibiza. Er hatte einen Weihnachtsmann-Strampler an und hat sich die ganze Zeit herrlich darüber amüsiert, und das mit seinen vier Monaten. Mein schlimmstes Weihnachten: Als ich sechs Jahre alt war und wir mit der Familie gerade auf die Philippinen gezogen sind. Es waren 40 Grad und es gab dort damals keine echten Tannen. Also hatten wir nur ein weiß angesprühtes Baumgesteck. Das war ein krasser Kulturschock.“

Pech, Pannen und Mißgeschicke an Weihnachten

Top-Model Barbara Meier: „Ich wollte einmal zusammen mit meiner Mutter eine Weihnachtsente zubereiten –  aber gleichzeitig den Weihnachtssegen vom Papst im TV anschauen. Es hat sich in Rom verzögert und wir haben die Ente im Ofen vergessen. Sie war dann letztendlich etwas zu knusprig. Es war das erste und letzte Mal, dass ich das mit Kochen an Heiligabend ausprobiert habe. Heute kocht zum Glück mein Verlobter Klemens für mich an Weihnachten: einen perfekten Truthahn mit zehn selbst gemachten Beilagen, denn er ist ein hervorragender Koch.“

Sopranistin Kriemhild Siegel: „Mein schlimmstes Weihnachtserlebnis hatte ich mit 19 Jahren. Mein damaliger Freund, er hieß Frank, hat genau an Heiligabend mit mir Schluss gemacht. Und mir das Weihnachtsgeschenk vom Vorjahr zurückgegeben: eine Spardose aus Porzellan in Form einer Ratte, nach seinem chinesischen Sternzeichen. Ich war todunglücklich, habe aber dann die „Sparratte“ zerschlagen und bin mit dem Geld darin, das mein Ex und ich gespart hatten, mit meinen Freundinnen schön essen gegangen.“

Trachten Designerin Lola Paltinger„Ich kann mich zum Glück gar nicht an ein schlimmes oder katastrophales Weihnachten erinnern. Ein bisschen aufregend war es in meiner Kindheit immer –  mit Gans und Baum, denn alles wurde am Weihnachtstag selbst gerichtet und geschmückt, da gab es dann auch schon mal Verbrennungen an der Hand und die Lichterketten waren oft schwer zu entwirren. An was man sich eben so erinnert. Ich selbst habe dann mit meinem Hasen und unserem Kater kleine Weihnachts-Kunsttücke einstudiert und dazu Flöte gespielt.“

Text: Andrea Vodermayr

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