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Profigolf: Dieser Münchner macht in USA Karriere

Der Münchner Golfprofi Stephan Jäger hat das PGA-Turnier in Mexiko auf dem geteilten 16. Platz beendet. Der in den USA lebende deutsche Profigolfer spielte eine abschließende 68er-Runde. Damit blieb er drei Schläge unter dem Platzstandard von 71 Schlägen.

Stephan Jäger ist Profigolfer aus München
Stephan Jäger ist Profigolfer aus München. Fotocredit: Eric S. Lesser, dpa

Nach vier gespielten Runden hatte der 29-Jährige insgesamt 270 Schläge auf seinem Konto (-14). Matt Kuchar aus den USA sicherte sich mit 262 Schlägen (-22) den Sieg bei dem mit 7,2 Millionen Dollar (6,4 Millionen Euro) dotierten Turnier auf der mexikanischen Yucatan-Halbinsel. Mayakoba Golf Classic Leaderboard

Seit zwölf Jahren lebt Jäger in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee. 2016 sorgte er mit einer spektakulären 58er-Rekord-Runde in der Golfwelt für Aufsehen.

College Golf nur in USA möglich

Bereits als Jugendlicher setzte er alles auf eine Karte, um es im amerikanischen Ausbildungssystem – im College-Golf – zu versuchen. Nahezu jeder Top-Golfer der PGA-Tour hat sich hier sein professionelles Rüstzeug angeeignet. Eine knallharte Lehre. Aber auch ein Sprungbrett.

«College-Golf war für mich enorm wichtig, während dieser Zeit habe ich als Sportler große Fortschritte gemacht», sagt Jäger über seine Zeit an der Baylor High School in Chattanooga. Auf die Schule ging er als 16-Jähriger als Austauschschüler. Ursprünglich war das auf ein Jahr begrenzt. In der Stadt hat es ihm aber so gut gefallen, dass er blieb – und sich an der örtlichen University of Tennessee einschrieb, um Psychologie zu studieren.

Kein schlechtes Fach für einen Golfer. Schließlich ist Ruhe bewahren beim Putten und Pitchen die Grundvoraussetzung für den Erfolg. Deshalb arbeitet er – trotz Bachelor-Examens – seit vier Jahren mit einem Mentalcoach zusammen.

Tagesablauf eines Profigolfers
Golf ist Jägers Passion – andererseits aber auch «ein Job wie jeder andere», wie er sagt. Ein Beruf mit täglichen Routinen: Morgens Fitness, dann: Golf, Golf, Golf. Mindestens bis zum späten Nachmittag. Und hart arbeiten muss er, denn die Konkurrenz auf der US-Tour ist groß.

Mittelfristig denkt der Deutsche aber in anderen Kategorien: Beim Ryder Cup mitspielen und Major-Turniere gewinnen. Jägers Jagd auf die Golf-Elite ist in vollem Gange. Mehr über ihn findet man auf unserem Golfportal!

Text: dpa & EG

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