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Mille Miglia 2019: Die legendärsten Oldtimer sind am Start + Chiron Sport (außer Konkurrenz)

Mille Miglia, ein Autorennen voller Mythen und Geschichten. Gestern startete wieder das berühmteste und schönste Autorennen der Welt. Dieses Jahr bei der Mille Miglia 2019 mit dabei: zwei Bugatti Modelle. Beim Oldtimerrennen pilotiert Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, einen historischen Bugatti Type 35. Am Ende der Tour vom norditalienischen Brescia nach Rom und zurück wurden von den über 400 gestarteten Teilnehmern 369 gewertet. 

Bugatti Type 50 GS bei der Mille Miglia 2019
Bugatti Type 50 GS bei der Mille Miglia 2019

Mille Miglia Tag 2: Am zweiten Renntag erreichten die Oldtimer das Herz Italiens: Von Urbino über Fabriano nach Terni verlief die Strecke durch die schönsten Städte der Regionen Marken und Umbrien. Der Bugatti Type 35, gefahren von Herbert Diess, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG, der offiziell am Rennen teilnimmt, setzte seine rasante Fahrt nach Rom fort. Am Rande der Veranstaltung fährt Stephan Winkelmann, Vorstandsvorsitzender von Bugatti, einen Chiron Sport1 „110 Jahre Bugatti“.

Mille Miglia 2019
Herbert Diess steuert einen Bugatti Type 35 und Stephan Winkelmann den Chiron Sport – beide fahren bei der Mille Miglia 2019 – einer fährt natürlich außer Konkurrenz!

„Der Type 35 ist ein schneller und eleganter Rennwagen, der sich angenehm fahren lässt. Er ist sicherlich einer der renommiertesten Teilnehmer der diesjährigen Mille Miglia. Denn in seiner aktuellen Zeit in den 1920er-Jahren hatte dieser Wagen über 2.000 Rennen gewinnen können“, erklärt Stephan Winkelmann. „Sein Nachfolger, der Chiron2, greift diese Elemente auf und beweist in den Kurven der Mille Miglia, dass er alles hat, wofür ein Hypersportwagen von Bugatti steht.“

Traditionelle Rennstrecke

Stephan Winkelmann, Vorstandsvorsitzender von Bugatti, steuert einen aktuellen Bugatti Chiron Sport1 „110 ans Bugatti“, der inoffiziell am Rennen teilnimmt. „Der Type 35 zählt zu den legendärsten Rennwagen unserer Geschichte“, erzählt Stephan Winkelmann. „Und hier ist er in seinem Element. Der Chiron Sport „110 ans Bugatti“ ist die moderne und ultimative Neuinterpretation des luxuriösen Hypersportwagens. Hier, in Italien, unterstreicht er seine französische Herkunft, erinnert aber auch an die italienischen Wurzeln von Ettore.“

Am ersten Renntag starteten die Teilnehmer in Brescia und durchquerten die Region der Emilia-Romagna, Hochburg einer der bekanntesten italienischen Sportwagenmarken. Nach einem Zwischenstopp in der Kulturstadt Ferrara fuhren die Autos weiter in Richtung Meer. Nächstes Etappenziel: Stadt Cervia, eine wichtige Hafenstadt an der Romagna-Riviera. Am Ende des zweiten Tages fuhren die Autos triumphierend in der Landeshauptstadt ein. Die nächste Etappe wird die Rückfahrt nach Brescia sein.

Mille Miglia 2019 Gewinner

Mit einem Doppelsieg durch Alfa Romeo endete die Mille Miglia, die berühmteste Oldtimer-Rallye der Welt. Nach insgesamt 102 Zeitmessungen siegten Giovanni Moceri und Beifahrer Daniele Bonetti im Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport. Das Fahrzeug aus dem Jahr 1928 stammt aus der Sammlung von FCA Heritage und steht normalerweise im Werksmuseum von Alfa Romeo in Arese bei Mailand. Moceri/Bonetti hatten im Ziel nach insgesamt 1.794 Kilometern Strecke einen knappen Vorsprung vor ihren Markenkollegen Andrea Vesco/Andrea Guerini im Alfa Romeo 6C 1750 Super Sport von 1929. Ein weiterer Alfa Romeo 6C 1750 Super Sport auf Gesamtrang fünf sicherte der Traditionsmarke außerdem die begehrte Mannschaftwertung „Sponsor Team Trophy“.

Das Damenteam Prisca Taruffi/Savina Confaloni im Alfa Romeo 1900 Coupé Super Sprint (Baujahr 1956) aus dem Werksmuseum belegte Rang 147.

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