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Rolls-Royce mit Münchner Kunstwerk aus der Porzellan Manufaktur Nymphenburg

Kann ein Auto auch ein Kunstwerk sein? Durchaus. Mit dem neuesten, jüngst lancierten Modell des legendären Phantom bietet Rolls Royce die Möglichkeit, ein individuelles Kunstwerk ins Interieur des Wagens zu integrieren. 

Erstmals wurden weißes und schwarzes Biskuitporzellan in einem Objekt miteinander kombiniert. Dies ist eine Weltpremiere in der Porzellanherstellung!
Mit Biskuitporzellan erschaffte Nymphenburg Porzellan ein Unikat für die ‚The Gallery‘ im Rolls-Royce. Kunden können sich jetzt zum Beispiel das Armaturenbrett ihres PS-Boliden personalisieren lassen.

The Gallery‚ ist eine gläserne Vitrine, die sich über die komplette Breite des Armaturenbretts erstreckt und unter der das individuell auf Kundenwunsch gefertigte objet d’art die Blicke der Insassen auf sich zieht: ein Band aus Federn, ein vergoldeter 3D-Druck oder ein einmaliges Ensemble handgefertigter Rosen aus feinstem Nymphenburg Porzellan.

In rund 18 Monaten erarbeitete Nymphenburg Figurenmeister und Modelleur Anton Hörl den exklusiven Prototyp. Als Vorbild diente eine Rose mit besonders großen, komplexen Blüten, die von Philip Harkness eigens für Rolls-Royce gezüchtet wurde. Ziel war es, so Hörl, ‚die Spannung jeder einzelnen Blüte spürbar zu machen.‘ Das Spektrum der dargestellten Rosen zeigt die unterschiedlichen Stadien – von der Knospe bis zur üppig gefüllten Blüte. Dies verlangt eine höchst sensible bildhauerische Bearbeitung jedes einzelnen Objekts. Jeder Stil, jedes Blatt und jede Blüte ist ein frei von Hand ausgeformtes Unikat, das die Könnerschaft der Kunsthandwerker von Nymphenburg zeigt.

Seit 1976 arbeitet Porzellanmeister Anton Hörl für die Porzellan Manufaktur Nymphenburg. Fotocredit: Porzellan Manufaktur Nymphenburg
Seit 1976 arbeitet Porzellanmeister Anton Hörl für die Porzellan Manufaktur Nymphenburg. Fotocredit: Porzellan Manufaktur Nymphenburg

Weltpremiere in Sachen Porzellan

Erstmals wurden weißes und schwarzes Biskuitporzellan in einem Objekt miteinander kombiniert. Dies ist eine Weltpremiere in der Porzellanherstellung! Einige der aufwändigsten Blüten bestehen aus bis zu 80 frei von Hand geformten Einzelelementen. Zudem wurde erstmals weißes und schwarzes Biskuitporzellan in einem Objekt miteinander kombiniert.

Die Herausforderung für Porzellanmeister Anton Hörl war künstlerischer und zugleich technischer Natur. ‚Die Natur ist einfach perfekt. Sie zu imitieren ist die größte Herausforderung für mich. Gleichzeitig müssen wir Künstler darauf achten, dass eine Nachbildung der Natur nicht peinlich wird. Final sollte man nicht nur die Rosensorte erkennen, sondern vor allem ihren Charakter‘, sagt der Porzellanmeister.

Nymphenburg hat damit wieder bewährter Herstellungsmethoden konsequent weiterentwickelt! Mehr zur Porzellan Manufaktur Nymphenburg!

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