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Rolls Royce Phantom: Super-Luxusautos jetzt mit bayerischer Seele

Rolls Royce ist der Stolz des britischen Empire und Englands Flaggschiff auf den Straßen der Welt: der Phantom! Beeindruckende 5,76 Meter lang und in der Basisversion rund 450.000 Euro teuer. Was die wenigsten der exklusiven Käufer dieser Mega-Luxuslimousine wissen: Die Karosserie und auch der Motor des Super-Luxusautos werden nicht in England gefertigt, sondern in Bayern!

Der Rolls-Royce Phantom ist in der Basisversion rund 450.000 Euro teuer. Foto: obx-news/Rolls-Royce Motor Cars
Der Rolls-Royce Phantom ist in der Basisversion rund 450.000 Euro teuer. Foto: obx-news/Rolls-Royce Motor Cars
Bereits 2008 wurde der Bau der Karosserie für den Phantom ins niederbayerische Dingolfing verlegt. Seitdem stammt die gesamte Karosserie aus dem Aluminium-Kompetenzzentrum des BMW-Werks Dingolfing. Die Rolls Royce – Karosserie aus Aluminium in Space-Frame-Bauweise wird von Hand zusammengeschweißt und dann gut verpackt nach Goodwood in England geliefert, wo sie lackiert wird.
Die Karosserie aus Aluminium in Space-Frame-Bauweise wird von Hand zusammengeschweißt und dann gut verpackt nach Goodwood in England geliefert, wo sie lackiert wird. Foto: obx-news/Rolls-Royce Motor Cars
Die Karosserie aus Aluminium in Space-Frame-Bauweise wird von Hand zusammengeschweißt und dann gut verpackt nach Goodwood in England geliefert, wo sie lackiert wird. Foto: obx-news/Rolls-Royce Motor Cars
Täglich werden im Dingolfinger BMW-Werk Werk 2.27 in Unterhollerau mit großer Akribie knapp 30 Phantom-Karossen zusammengeschweißt. Jede Karosse besteht aus 200 Alu-Strangprofilen und 300 Blechteilen. Rund 310 Mitarbeiter sorgen dafür, dass jede Karosse in exzellenter Qualität das Werk verlässt.

Luxuslimousinen mit „niederbayerischer Seele“

Die britische Automarke kommen bei den vermögenden Kunden rund um den Globus gut an. 2019 verzeichnete die Marke nach BMW-Angaben den besten Absatz aller Zeiten. Verkaufte Autos: mehr als 5.150! Das entspricht einem Plus von mehr als 25 Prozent und einem Rekord in der 116-jährigen Geschichte. Nordamerika war dabei erneut der wichtigste Markt.
Text: oxb
In USA kam die Marke gerade in die Schlagzeilen, weil der Oldtimer-Rolls von Sänger-Legende Johnny Cash gerade mit einem Tesla-Motor elektrifiziert wurde! Auch in München haben sich einige Autobauer darauf spezialisiert, den Benziner umzurüsten! Gerade Sportwagenfahrer machen das gern, weil Strom günstiger als Benzin ist 🙂

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