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München und Umgebung neu entdecken: Ausflugsideen für Einheimische

München kann man eigentlich kaum in Worte fassen. Muss man dann doch schnell München als Stadt beschreiben, landet man immer bei den viel zitierten Klischees, was immer alle sagen, wie ‚Weltstadt mit Herz‘ oder ‚das größte Dorf der Welt‘ oder die ’nördlichste Stadt Italiens‘. Die Isarmetropole hat natürlich ihren Weltruhm durch das größte Volksfest der Welt – dem Oktoberfest – erlangt. Ganzjährig kommen Abermillionen Touristen in die Stadt (z.B. vor der Pandemie 2019 ca. 18 Millionen Touristen). Dabei handelt es sich um ein Vorurteil, dass an den einschlägigen Locations ausschließlich Touristen aufeinandertreffen würden. Selbstverständlich befinden sich diejenigen, die in der Stadt leben, jedoch immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen.

Golfturnier Hybrid mit Klassik-Spots und Picknick-Konzert im Golfclub Starnberg 'Klassik meets Golf' findet immer im Golfclub Starnberg statt.
Golfturnier Hybrid mit Klassik-Spots und Picknick-Konzert im Golfclub Starnberg ‚Klassik meets Golf‘ findet immer im Golfclub Starnberg statt. Fotocredit: ExklusivGolfen

Die folgenden Abschnitte liefern gleich fünf Ausflugstipps für Menschen aus München, die Lust darauf haben, ihre Stadt immer wieder aufs Neue für sich zu entdecken. Viele von ihnen sind, ausgehend vom Zentrum, unter anderem gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Für die etwas weiter entfernt gelegenen Highlights empfiehlt es sich gegebenenfalls, auf das Fahrrad beziehungsweise auf das Auto zu setzen. Aufgrund der Tatsache, dass sich einige Sightseeing-Highlights hervorragend als Tagesausflug erleben lassen, ist somit eine unkomplizierte An- und Abreise gewährleistet.

Ausflugstipps in und um München
Der Starnberger See ist ein Binnengewässer. Wer Boot fahren will benötigt in Bayern nicht zwingend einen Bootsführerschein, jedoch würden wir das Papier empfehlen, damit die Versicherung keine Probleme macht, wenn es zu einem Schaden kommt. Geht ganz schnell z.B. beim Anlegen.

Tipp Nr. 1: Starnberger See

Es ist das Lieblings-Ausflugsziel der Münchner, hält auch direkt die S-Bahn in Pol-Position am See. Öffentliche Seegrundstücke sind rar, aber in Pöcking gibt es zum Beispiel die Villa am See. Einmal im Jahr gibt es ein Sommerfest mit Food-Ständen, beschwingter Musik, Stand Up Paddeln im Starnberger See … und sehr sportlich mit Seeüberquerung am 21. Juli 2024. (Ausweichtermin ebenfalls ein Sonntag, 15. September 2024)

Am eigenen Bootssteg kann man auch anlegen, wer mit dem Boot unterwegs ist. Seinen nationalen oder internationalen Bootsführerschein München kann man auch am Starnberger See oder am Ammersee bei diversen Boot- und Segelschulen machen. Eines der besten Restaurants am See befindet sich direkt im Münchener Yacht Club und ist öffentlich. Zahlreiche Restaurants und Cafés gibt es am See. Die Liebhaber der internationalen Küche kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie diejenigen, die sich für regionale Speisen begeistern können.

Münchner Yacht Club am Starnberger See
Münchner Yacht Club am Starnberger See

Tipp Nr. 2: Der Hofgarten

Auf Instagram ist der Diana-Tempel im Hofgarten ein sehr beliebtes Foto-Motiv. Es hat aber viele Gründe, warum sich der Hofgarten zu einer der beliebtesten Anlaufstellen der Stadt entwickeln konnte. Ein Spaziergang unter den Arkaden zieht zahlreiche Einheimische an, die hier ihre Mittagspause verbringen, mit dem Hund Gassi gehen oder die ein oder andere Joggingrunde absolvieren.

Legendär sind die Boccia-Spieler, welche die italienische Variante des Boule-Spiels fröhnen. Egal, ob im Sommer oder im Winter: Wirklich leer ist es hier nie. Und die Sichtachsen zur Residenz, Theatinerkirche am Odeonsplatz oder Staatskanzlei gefallen jedem. Geht man dann durch den Torbogen zum Odeonsplatz ist man schnell wieder im Großstadtgetümmel. 2011 diente der Hofgarten sogar als Filmkulisse für eine neue Version des Klassikers ‚Die drei Musketiere‘. Diese Magie des Parks und der historischen Arkaden sollte man so oft es geht genießen.

Tipp Nr. 3: Der Alte Peter

306 Stufen, 360 Grad Rundum-Blick und sehr oft perfekten Alpenblick. Es soll Münchner geben, die waren noch nie oben. Liegt vielleicht daran, dass es keinen Fahrstuhl gibt und man den 56 Meter hohen Turm sprichwörtlich ‚hochkraxeln‘ muss. Obwohl der ‚Alte Peter‘ als Aussichtsplattform gilt, weiß kaum jemand dass es auch Münchens älteste Pfarrkirche ist. Diejenigen, welche die Treppen erklimmen möchten, sollten jedoch definitiv über eine gewisse Grundfitness verfügen. Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass die einzelnen Stufen vergleichsweise klein sind. Es lohnt sich jedoch, die Mühen auf sich zu nehmen und nicht immer nur an der Peterskirche vorbeizugehen, sondern diese als Einheimischer auch von innen zu bewundern. Zählt man die Uhren, kommt man auf die Zahl 8. Außer der bayerische Komiker Karl Valentin hat sich keiner genau geäußert, warum es genau acht sind: ‚Ja mei, damit acht Leute gleichzeitig auf die Uhr schauen können.‘

Tipp Nr. 4: Das Kunstfoyer München

Unabhängig davon, ob es darum geht, eine Location für das erste Date oder einen Ausflug am Wochenende zu finden: Das Kunstfoyer München steht bei kulturbegeisterten Menschen hoch im Kurs… unter anderem sicherlich deswegen, weil die Einrichtung in regelmäßigen Abständen neue Ausstellungen präsentiert. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf den Kunstwerken der neueren Zeit. Wer dementsprechend gerade auf der Maximilianstraße unterwegs ist, kann gut beraten sein, einen kleinen „Abstecher“ einzuplanen. Vis-a-vis liegt die Praterinsel, wo das Alpine Museum nach einer großen Renovierung auch gerade eröffnet hat.

Das private Spielzeugmuseum im alten Rathausturm
Das private Spielzeugmuseum ist im alten Rathausturm. Das rotierende Klangspiel stimmt ein auf die Einzigartigkeit der ausgestellten Spielwaren ein.

Tipp Nr. 5: Das Spielzeugmuseum

Es ist ein Ausflugstipp für die ganze Familie und eine Zeitreise als Kontrastprogramm zu iPad & Co. Dieses erstreckt sich über mehrere Stockwerke und zeigt beliebtes Spielzeug vergangener Zeiten – unter anderem aus Europa und den USA. Die private Spielzeugsammlung zählt zu den größten Europas. Besitzer-Familie Ivan Steiger zeigt die Entwicklung der Spielzeuge vier Jahrhunderte. Von der ersten Barbiepuppe (1969) über Teddybären bis zum ersten Roboter. Wer Lust auf eine Mischung aus Nostalgie, Kultur und spannenden Überraschungen hat, dürfte sich hier wohlfühlen.

Fazit: Auch wenn München gerade an den Wochenenden und in der Urlaubszeit gut besucht ist, zeigt sich häufig, dass Sehenswürdigkeiten und Co. nur selten überlaufen sind. Einheimische, die sich auf keinen Fall mit dem touristischen Trubel ihrer Stadt auseinandersetzen möchten, können gut beraten sein, die verschiedenen Orte unter der Woche nach Feierabend zu besuchen.

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