Dienstag , Juni 6 2023
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Flower Power im Mandarin Oriental in München

Die Kunsthalle München hat die Bayerische Landeshauptstadt mit ihrer Ausstellung „Flowers forever“ in ein Blütenmeer verwandelt. Auch der Botanische Garten München-Nymphenburg zeigt anlässlich des Münchner Flower Power Festivals extra kuratierte Ausstellungen. Jetzt schloss sich das Mandarin Oriental an und lud zur Vernissage „Flower Power“ mit den KünstlerInnen Reiner Heidorn, Sebastian Herzau, Betty Mü und Sung-Hee Seewald.
Flower Power im Münchner Luxushotel
Künstlerin Sung-Hee Seewald. Fotocredit: Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz
Seit dem ersten Lockdown kuratiert die Kunsthistorikerin Dr. Sonja Lechner mehrfach im Jahr Ausstellungen in der Lobby des Münchner Luxushotels.  Auch die dauerhafte Ausstellung im Hotel hat die Kunsthistorikerin kuratiert, welche Berggemälde des Künstlers Felix Rehfeld in jedem Zimmer zeigt. Ergänzt wird diese jetzt durch die aktuelle Ausstellung Blütenpracht.
Künstlerin Betty Mü vor einem ihrer Kunstwerke zur „Vernissage „Flower Power“ im Hotel Mandarin Oriental. Fotocredit: Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz
Künstlerin Betty Mü vor einem ihrer Kunstwerke zur „Vernissage „Flower Power“ im Hotel Mandarin Oriental. Fotocredit: Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz

Flower Power und die Kunst

Die Künstlerin Betty Mü aus München, die bereits während des Lockdowns zu Berühmtheit gelangte, als sie die geschlossenen Museen des Kunstareals mittels Videokunst im Außen erfahrbar machte, präsentiert dem Betrachter runde Scheiben, auf welchen eine Blütenpracht zu sehen ist – die mittels der Handyapp Artivive in einen floralen Filmfluss verwandelt werden kann. Immersive Art also, Kunst zum Eintauchen!

Reiner Heidorn
Künstler Reiner Heidorn. Foto: Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz
„Die Erde lacht in Blumen“, hat es der US-Philosoph Ralph Wado Emmerson einst auf den Punkt gebracht: Während Reiner Heidorn sich dem Thema in gänzlich grüner Abstraktion nähert, seine Werke also an wogende Wiesen oder den Pflanzenreichtum von Unterwasserwelten erinnern, schenkt Senastian Herzau dem Betrachter Blumen, im Wortsinne. Seine Kompositionen zeigen Blumensträusse alter Meister, die der Künstler malerisch meisterhaft hinter dem trompe l’œil einer angelaufenen Glasscheibe präsentiert, damit das „Davor mit dem Jetzt verbindend“, wie Dr. Lechner in ihrer Rede ausführte. Beide Künstler gestalten ihre Werke in Öl auf Leinwand.

Kunsthistorisches zu Flower Power

Das Wachsen und Werden, das Vergehen und Verblühen, das wieder Entspringen und Erstehen: Der Kreislauf der Natur bildet nicht nur unsere Lebensgrundlage, er ist auch Symbol des Alpha und Omega menschlichen Daseins. Die Blüte symbolisiert diesen Zyklus und das Blühen machen die KünstlerInnen zum Ausgangs- wie Endpunkt ihrer Schöpfungen. Und Schöpfungen sind es! Als erschüfen sie einen Kosmos, der allem Lebendigen huldigt, tropft und tränkt, schliert und sprenkelt, wallt und wabert dem Betrachter Blütenreichtum entgegen. Über und unter der Erde erblüht das Universum der Künstlerinnen: Ereignisreich ist es dort, weil daselbst das Leben entspringt. Eine Ode an das Leben und an seine Transformationen: Die Blumenpracht der KünstlerInnen sind in steter Verwandlung begriffen weil das Leben eine beständige Metamorphose ist‘, so Dr. Sonja Lechner.
 
Flower Power Festival in ganz München
Dominik Reiner (Generalmanager Hotel Mandarin Oriental München) mit Dr. Sonja Lechner und Gerhard Wöhrl. Fotocredit: Agentur Schneider-Press/Frank Rollitz

Zur Flower Power Hotel Vernissage kamen u.a.

Albrecht Hengstenberg (Hengstenberg Konserven), Corry Müller-Vivil (Vivil), Petra Reinbold (Franziskaner), Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel (Schloss Tüssling Festspiele), Marianne Wille (Dallmayr), Charlotte Gräfin von Oyenhausen, u.v.m.

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