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Neue Technologien bestimmen Verbraucher- und Branchentrends

Gerade Einzel- und Fachhändler in den guten Lagen von München kennen die Probleme der letzten Jahre mit fallenden Umsätzen durch sinkende Kundenzahlen. Die hohen Kosten für das Ladengeschäft bleiben jedoch konstant. Aus diesem Grund suchen immer mehr Händler nach kreativen Möglichkeiten, um Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern. Hier gibt es verschiedene Optionen. Wichtig ist eine klare Strategie, die zum eigenen Handel und dem Warensortiment passt. Wie bei jedem Geschäftsmodell erfordert alles eine sorgfältige Planung, Produktforschung, effektive Marketingstrategien und Kundenservice, um erfolgreich zu sein.

Normalerweise ist der Marienplatz zu dieser Jahreszeit von Menschen gefüllt.
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Dropshipping – Onlinehandel ohne eigenen Versand

In den letzten Jahren hat sich das Dropshipping als Variante des Onlineverkaufs immer stärker etabliert. Es ist ein Geschäftsmodell im E-Commerce, bei dem ein Händler Produkte an Kunden verkauft, ohne die Produkte physisch auf Lager zu haben. Der Händler fokussiert sich nur auf die Präsentation und das Marketing. Diese Form des Versandhandels erlaubt es, ein großes Warenangebot mit vergleichsweise geringem Risiko anzubieten. Stationäre Händler können so das eigene Warensortiment auch erweitern und online anbieten. Ebenfalls ist das Dropshipping über Amazon und ähnliche Verkaufsplattformen möglich.

Die Vorteile des Dropshipping-Modells liegen in der geringeren Notwendigkeit für Lagerbestände und Lagerplatz, da die Produkte nicht vorab gekauft und gelagert werden müssen. Auch das Risiko von unverkauften Inventarbeständen wird minimiert. Allerdings gibt es auch einige Herausforderungen, wie zum Beispiel die Abhängigkeit von Lieferanten, mögliche Qualitätskontrollprobleme und ein geringeres Gewinnpotenzial pro verkauftem Produkt im Vergleich zu traditionellen Einzelhandelsmodellen.

Lokaler Lieferservice kommt bei Kunden gut an

Die Alternative oder Ergänzung zu einem bestehenden Onlineshop ist ein lokaler Lieferservice. Gerade in großen und dichtbesiedelten Städten wie München ist dies eine gute Option, um neue Kunden zu gewinnen und den Kundenstamm zu binden. Ein Lieferservice passt grundsätzlich zu einem breiten Spektrum an Händlern. Das beginnt bei Lebensmittelhändlern und reicht bis zu Möbelläden. Im letzteren Fall könnte sogar ein Aufbauservice eine weitere Ergänzung zur Lieferung sein.

Es gibt verschiedene Optionen, einen Lieferservice zu starten. Zum einen gibt es die Möglichkeit, den Kunden vor Ort im Laden die Lieferung anzubieten. Zum anderen lässt sich auch ein Onlineshop erstellen und eine lokale Lieferung als Versandoption anbieten. Durch eine Begrenzung auf einen bestimmten Adressbereich lässt sich genau definieren, in welchem Bereich die Lieferung erfolgt.

In jedem Fall sollte der Lieferservice zum Konzept für den Onlineshop passen. Viele Händler betreiben zudem bereits einen Onlineshop. Bei Plattformen mit Baukastenprinzip lässt sich ein lokaler Lieferservice einfach zusätzlich einrichten.

Händler, die noch gar keinen Onlineshop haben, können in diesem Zusammenhang auch den generellen Einstieg in den Versandhandel überdenken. Für den stationären Handel ist der Schritt hin zum Onlinehandel meist mit einigen Bedenken verbunden. So geht es unter anderem darum, zu prüfen, ob und welche Warenkategorien sich für den Versandhandel eignen. Außerdem gilt es, zu prüfen, ob der Versand ausschließlich national erfolgen soll oder ob auch internationale Sendungen Sinn ergeben. Aufgrund sinkender Umsätze und der Möglichkeit, eine große Zielgruppe anzusprechen, entscheiden sich aber immer mehr Betriebe zum Einstieg in den Versandhandel.

Live-Shopping – der neue Trend

Viele Influencer sind auf den Zug des Liveshoppins bereits aufgesprungen. Auch Händler, die ihre Umsätze steigern wollen, müssen neue Wege beschreiten. Eine dieser neuen Verkaufsmethoden stammt aus dem Bereich der sozialen Medien. Gerade Mode-Influencer, welche oftmals weder einen Online- noch einen Offline-Shop haben, sind zu Live-Shopping Experten geworden.

Das Live-Shopping ähnelt in seinem Kern dem Teleshopping. Der Händler präsentiert seine Waren jedoch in einer Videoübertragung im Internet. Diese wird live übertragen, zum Beispiel auf YouTube oder Facebook. Solche Veranstaltungen können durchaus mehr als eine Stunde dauern. Interessant ist der direkte Kontakt zu den Kunden. Diese können über den Chat mit dem Verkäufer interagieren und zum Beispiel Fragen stellen. Gerade der direkte Kontakt zwischen Käufer und Händler ist eine Komponente, die beim Onlineshopping sonst fehlt. Hier könnte man auch mit einem lokalen Influencer zusammen arbeiten. Dazu gibt es ja auch eine alte Lebensweisheit: ‚Wer wagt, gewinnt.‘

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