1853 wurde die Schrannenhalle als Getreidehalle direkt am Viktualienmarkt errichtet, welche damals zuerst Maximilians-Getreide-Halle genannt wurde. Die Konstruktion aus Glas- und Eisenmaterial galt zur damaligen Zeit als technisches Meisterwerk, doch Ende des 19. Jahrhunderts brach das Geschäft mit dem Getreidehandel ein. Demontage und ein Brand ließen die Schranne verschwinden und für einen Parkplatz weichen. Die Originalteile der Schranne lagerten bei den Stadtwerken und wurden beim Neuaufbau 2005 wieder verwendet. 2009 übernahm die Münchner Hammer AG die ca. 4.600 Quadratmeter-große Schrannenhalle, welcher seit Winter 2015 die italienische Feinkost-Kette Eataly als Hauptmieter gefunden hat. Schrannenhallen-Vermieter Hans Hammer flog bereits 2009 nach Turin, wo er erste Gespräche mit dem italienischen Unternehmer Oscar Farinetti führte. 16 Restaurants und Stände mit einer Einkaufsfläche von über 10.000 Produkten ‚Made in Italy‘ kann man hier entdecken. Der Mietvertrag ist auf zehn Jahre fix.
LESETIPP
Ferrari Amalfi am Tegernsee: La Dolce Vita trifft Alpenkurve
Eine Hommage an den V8: Nur ein paar Tage vor der vieldiskutierten Enthüllung des elektrischen Ferrari Luce in Rom feierte die Casa Ferrari am Tegernsee das pure, klassische La Dolce Vita. Wir haben den neuen Ferrari Amalfi durch die Alpenkurven dirigiert. Ein Fahrbericht über den neuen Grand Tourer.
Lenas Roeckl interpretiert die Bottle Bag neu
Münchner Tradition trifft junge Designhandschrift: Lenas Roeckl entwirft mit der Lenny Bag erstmals ein Taschenmodell für ROECKL – farbstark, nachhaltig gedacht und mit persönlicher Familiengeschichte.


