1853 wurde die Schrannenhalle als Getreidehalle direkt am Viktualienmarkt errichtet, welche damals zuerst Maximilians-Getreide-Halle genannt wurde. Die Konstruktion aus Glas- und Eisenmaterial galt zur damaligen Zeit als technisches Meisterwerk, doch Ende des 19. Jahrhunderts brach das Geschäft mit dem Getreidehandel ein. Demontage und ein Brand ließen die Schranne verschwinden und für einen Parkplatz weichen. Die Originalteile der Schranne lagerten bei den Stadtwerken und wurden beim Neuaufbau 2005 wieder verwendet. 2009 übernahm die Münchner Hammer AG die ca. 4.600 Quadratmeter-große Schrannenhalle, welcher seit Winter 2015 die italienische Feinkost-Kette Eataly als Hauptmieter gefunden hat. Schrannenhallen-Vermieter Hans Hammer flog bereits 2009 nach Turin, wo er erste Gespräche mit dem italienischen Unternehmer Oscar Farinetti führte. 16 Restaurants und Stände mit einer Einkaufsfläche von über 10.000 Produkten ‚Made in Italy‘ kann man hier entdecken. Der Mietvertrag ist auf zehn Jahre fix.
LESETIPP
Vernissage im Mandarin Oriental: Warum Julia von Kienlins Kunst den Nerv unserer Zeit trifft
Antike Mythologie trifft auf die Gegenwart: Mit „Heldinnen und Helden“ zeigt Julia von Kienlin im Mandarin Oriental München eine Ausstellung, die Venus, Mars und Narziss überraschend modern interpretiert – und bereits zur Vernissage internationale Kunstsammler begeisterte.
Backstage mit Wagner-Star Klaus Florian Vogt
Großes Kino bei den Bayreuther Festspielen: Harald Schmidt, Klaus Florian Vogt und Regisseurin Astrid Bscher feierten die Premiere einer neuen Dokumentation über das Leben des Wagner-Stars


