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Inhorgenta Award: Preisträger im Überblick

Das Who-is-Who aus der internationalen Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche traf sich letzten Samstag im Showpalast München. Beim ‚Inhorgenta Award‘, der am Samstagabend stattfand und der schon seit 2017 vergeben wird, trafen sich über 500 Gäste. Bei der eleganten Gala, erstmalig moderiert von Top-Model Rebecca Mir und Christian Düren, werden alljährlich die besten Produkte und Neuerungen auf diesem Gebiet ausgezeichnet. Ein im wahrsten Sinne des Wortes hochkarätiger Abend mit reichlich Glamour, kostbaren Juwelen und tollen Roben!

Doppelmoderation von Christian Düren und Rebecca Mir - hier mit Stefan Rummel (CEO Messe München) und Stefanie Mändlein (Exhibition Director Inhorgenta). Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke
Doppelmoderation von Christian Düren und Rebecca Mir – hier mit Stefan Rummel (CEO Messe München) und Stefanie Mändlein (Exhibition Director Inhorgenta), welche nach zwei Jahren Baby-Pause wieder präsent ist. Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

Auf dem Red Carpet funkelten die VIP-Ladies mit den Schmuckstücken an Hälsen, Fingern und Handgelenken um die Wette: Rebecca Mir trug eine elegante und leuchtend gelbe Abendrobe und kostbaren Leih-Schmuck der Manufaktur „Hans D. Krieger“.

In welcher Preisliga war das Collier von Rebecca Mir?

„Sehr teuer. Im „sechsstelligen Bereich“, erzählte Rebecca Mir, deren Sixpack druch die Abendgarderobe blitzte 🙂 Für sie war es eine Premiere: „Ich bin erstmals bei der Inhorgenta und darf dann auch gleich bei der Jubiläumsausgabe moderieren, das ist großartig. Denn ich liebe Schmuck! Ich habe in meinem Ankleidezimmer eine eigene kleine Ecke für meine Schmuckstücke, die wie in einem Showroom ausgestellt werden.“

Rebecca Mir’s Lieblingsstücke?

‚Mein Ehe- und mein Verlobungsring – zwei Schmuckstücke, die ich immer trage.‘ Schmuck ist für sie aber keineswegs nur Frauensache, auch an ihrem Mann Massimo Sinato mag sie Schmuck: „Ein tolles Statement. Die Uhr ist für Männer ein Klassiker, aber auch Ohrringe sind cool: Brad Pitt und Johnny Depp sind dafür das beste Beispiel.“

Inhorgenta Rekordausgabe: 870 Aussteller aus 37 Ländern

Für den Messe-CEO Stefan Rummel ist die ‚Inhorgenta‘ zur Heimat der Branche geworden. Die Branche boomte in der Pandemie, legten viele ihr Vermögen in Edelsteine und Metall an 🙂 Für nächstes Jahr will man mit Indien als Partnerland noch internationaler werden. Ein Land, wo über 90 Prozent der Diamanten geschliffen werden. Für viele waren jedoch die Inhorgenta Award Preisträger das Wichtigste, werden hier Impulse für die ganze Branche gesetzt. Die Mitglieder der hochkarätig besetzten Jury übergaben beim „Inhorgenta Award“ auch die Preise. Uhrenexperte und Autor Gisbert L. Brunner war dieses Jahr durch die neue Kategorie ‚Luxury of the watch‘ neu.

Ein innovatives Konzept sowie eigenständiges Design mit hohem Wiedererkennungswert erfordert die Kategorie „Watch Design of the Year“. Der Preisträger heißt Porsche Design mit der „Chronograph 1 Utility – Limited Edition“, die Kraft und Sportlichkeit ausstrahlt.
Die Uhr haben wir intuitiv mit in unser Instagram-Reel aufgenommen.

Inhorgenta Award Preisträger
Gerhard Novak (CEO TimePieces bei Porsche Design), Gisbert Brunner, Rolf Bergmann (Porsche Design). Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke

Sammlerstücke inklusive

Sarah Fabergé (Director of Special Projects Fabergé, sie ist die Urenkelin von Peter Carl Fabergé) gehört ebenso zur Jury und war gleichzeitig Aussteller. Als Kooperation mit ‚Games of Thrones‘ wurde das kostbare Faberge-Ei auf dem Messegelände München ausgestellt. Das Ergebnis einer Partnerschaft aus dem Jahr 2021 von Fabergé mit Warner Bros. Consumer Products. Dieses besondere Ei ist eine Hommage an die ikonische Serie und verbindet das historische und kulturelle Erbe der Fabergé-Eier. Das Design greift Elemente aus der Serie auf, wie die Drachen, die eine zentrale Rolle in „Game of Thrones“ spielen, und die reiche visuelle und thematische Vielfalt der Welt von George R. R. Martin widerzuspiegeln. Dieses Sammlerstück ist nicht nur für Fans der Serie, sondern auch für Liebhaber von Luxusobjekten und Kunsthandwerk!

Fabegé Ei x Games of Thrones

Ca. 1,84 Mio. € kostet dieses Fabergé-Ei aus Weißgold, Diamanten und einem wundervollen Rubin im Inneren. Fotocredit: ExklusivMünchen
Ca. 1,84 Mio. € kostet dieses Fabergé-Ei aus Weißgold, Diamanten und einem wundervollen Rubin im Inneren. Fotocredit: ExklusivMünchen

Martin Julier („Head of Gemlab Bucherer“), Katerina Perez (Gründerin und Editor in Chief der Schmuckplattform „KaterinaPerez.com“), Christoph Stelzer (GF „Dfrost, Retail-Spezialist), der Londoner Schmuckdesigner Stephen Webster, Zurab Zasashvili (Gründer und CEO „swisswatches media“) und der Münchner Schmuckdesigner Patrik Muff (hat auch die Trophäe designt).

Inhorgenta Award Preisträger
Award-Gewinner Askin Okyay mit Isha Gherwada (Juwelier Seinerzeit) mit dem Münchner Designer Patrik Muff, welcher nicht nur die Inhorgenta-Trophäe designt, sondern auch Award-Jurymitglied ist! Foto: BrauerPhotos / G. Nitschke für INHORGENTA

Anja Heiden-Müller (Member of Executive Board Geschäftsführung „Wempe“) gab am Eröffnungstag einen Einblick in die aktuellen Schmucktrends: „Die 90er Jahre sind zurück und damit die Opulenz. Außerdem: Ketten, Ketten, Ketten. Bei den Edelsteinen: Diamanten, und wer schon weiße hat, dann auch gerne ein Yellow Diamond. Auch Gelbgold ist wieder zurück. Groß im Kommen ist Unisex Schmuck.“ Sie bezeichnete die Inhorgenta und den Award kurzum als ‚Essenz des Luxus‚.

Inhorgenta Award Preisträger im Überblick

Zeitloser Schmuck, elegant und von bleibendem Wert – dafür steht die Kategorie ‚Fine Jewelry of the Year‘ mit Schmuckstücken ab einem Verkaufspreis von 2.000 Euro. Der Preisträger heißt Hans D. Krieger mit ergonomischen und eleganten Ohrringen von Hans D. Krieger KG.

Schmuckstücke der Extraklasse ab einem Verkaufspreis von 30.000 Euro vereint die Kategorie „High Jewelry of the Year“. Der Preisträger heißt Autore mit dem opulenten, aber tragbaren Highlight Collier „Autore Serpent“.

Demgegenüber adressiert die Kategorie „Fashion Jewelry of the Year“ Schmuck als Accessoire aktueller Modetrends mit einem Verkaufspreis von bis zu 2.000 Euro. Der Preisträger heißt Seinerzeit Flora & Fauna mit der verspielten Fashion Jewlery „Ms. Roxy“.

Der „Designer of the Year“ leistet Außergewöhnliches bei Design, Innovation und Handwerkskunst. Die Preisträgerin heißt Yana Nesper mit dem innovativen design „LOVE Collier“.

Junge Talente bewerben sich als „Design Newcomer of the Year“ mit selbstgefertigtem Schmuck oder Uhren. Die Preisträgerin heißt Thea Thiessen (Juwelier Laufer) mit „Nautilus“.

Die Kategorie „Gemstone Design of the Year“ zeichnete besondere Farbedelsteine, Diamanten und Edelsteinobjekte aus. Der Preisträger heißt Josef Michel mit der „Boulder-Opal Berglandschaft“, die die Fantasie anregt.

Ein zukunftsweisendes Einzelhandels-Konzept würdigt die Kategorie „Next Generation Retail of the Year“. Der Preisträger ist das Store Design Bucherer Berlin von blocher partners. Die Jury lobt das ästhetische Konzept der Boutique des Schweizer Traditionshaus für Uhren und Schmuck. Das Geschäft befindet sich in Berlin-Mitte und vereinigt urbane Aspekte und ein luxuriöses Ambiente, als Spiegelbild der Hauptstadt.

Erstmals zeichnet die Kategorie „Luxury Watch of the Year“ mechanische Uhren ab einem Verkaufspreis von 5.000 Euro aus, die durch hochwertige Verarbeitung und exzellentem Design überzeugen. Preisträger dieser erstmals geführten Kategorie ist Lang & Heyne mit der „Lang & Heyne Anton Manufaktur Edition“. Die Luxusuhr überzeugte nicht nur in Bezug auf das Werk, die überragende Handwerkskunst, sondern auch in Bezug auf die verwendeten Materialen.

Text: Andrea Vodermayr/EM

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