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48 Stunden in München: Diese sieben Spots sollte man gesehen haben

Die bevölkerungsreichste Stadt Bayerns hat einiges zu bieten. Nicht nur die Bewohner Münchens wissen das bunte Freizeitangebot zu schätzen. Vor Corona kamen jährlich ca. 6 Millionen Touristen in die Stadt, welche vom Traditionsreichtum der Landeshauptstadt angezogen werden. Mit einer Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, kann München als Zentrum der lebendigen bayerischen Kultur gesehen werden. Am bekanntesten ist Bayern weltweit wohl für sein Bier, welches nicht nur während der Oktoberfest zelebriert wird, sondern in den zahlreichen Biergärten. Wie jede Stadt hat auch München ihre Vorzeige-, Insider- und Touristen-Ecken! Sieben davon stellen wir vor!

48 Stunden in München
Die Frauentürme ragen über alle Dächer in der Innenstadt.

48 Stunden in München – 7 Spots

Das Hofbräuhaus

Seit eh und je steht das Hofbräuhaus im Herzen Münchens – genauer gesagt reicht die Geschichte der Brauerei bis in das 16. Jahrhundert zurück. Es gibt wohl kaum einen besseren Ort, an dem man die bayerische Wirtshauskultur mit all ihren Traditionen und vor allem ihrer Gastfreundschaft so hautnah erleben kann wie hier. Seit 1828 wird im Hofbräuhaus das Bier der gleichnamigen Brauerei ausgeschenkt.

Stammgäste haben hier ihre Bierglas-Schließfächer, damit sie ihren schweren Bierkrug nicht immer mitnehmen müssen. Gleich mehrere Räumlichkeiten wie das Bräustüberl oder die Erkerbar sind historisch mit einem ganz einzigartigen Charme. Passend dazu ist auch die Speisekarte rustikal und traditionell gehalten. Dank einer eigenen Metzgerei, Bäckerei und Konditorei können die Gäste neben dem weltberühmten Bier auch mit hausgemachten bayerischen Leckereien versorgt werden. Für die ganz besondere Gemütlichkeit sorgt die musikalische Untermalung einer kleinen Kapelle. Nach Corona werden sicherlich auch die vielen Musikveranstaltungen stattfinden, jährlich waren es über 500.

Der Englische Garten

Mit 375 Hektar gehört der Englische Garten zu den größten innerstädtischen Parks weltweit und übertrumpft sogar den Central Park in New York. Der Englische Garten zieht sich vom Altstadtring bis in den Münchener Nordosten am Westufer der Isar entlang. Neben einem ausgedehnten Spaziergang und Sonnenbaden kann man hier viel erleben. Denn nicht nur die Natur ist sehenswert, auch die verschiedenen zum Teil historischen Gebäude sind sehenswert.

Dazu zählt der Monopteros, ein tempelartiger Rundbau, der samt Hügel im Jahr 1836 in die südliche Parklandschaft eingefügt wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Chinesische Turm. Nach einem Entwurf von 1789 erbaut, brannte der Pagodenbau im Verlauf der Geschichte mehrmals nieder und wurde immer wieder erneut originalgetreu aufgebaut. Hier befindet sich direkt nebenan auch ein Biergarten, in welchem täglich eine Blaskapelle aufspielt. Wer nur 48 Stunden in München ist und schönes Wetter hat, sollte unbedingt hier Station machen.

Besonders idyllisch ist der Biergarten um den Chinesischen Turm. Fotocredit: EM
Besonders idyllisch ist der Biergarten um den Chinesischen Turm. Fotocredit: EM

Das Seehaus am Kleinhesseloher See sowie zwei weitere Biergärten sorgen ebenfalls für authentische bayerische Speisen. Wer es gerne aktiv mag, kann mit einem Ruderboot über den Kleinhesseloher See schippern oder sich als geübter Surfer am südlichen Ende in die Wellen des Eisbaches stürzen.

Die Allianz Arena

Auch die Allianz Arena gilt als Hotspot des Tourismus in München. Nicht nur Fans des Vereins, sondern auch Unparteiische und sogar Fans anderer Vereine nutzen ihren Aufenthalt in der Stadt, um einen Blick auf die Arena zu werfen. Am Nachmittag glänzen die 2.784 Luftkissen der Außenhaut in der Sonne und am Abend erstrahlt das Bauwerk dank einer eingebauten LED-Beleuchtung je nach Anlass in unterschiedlichen Farben. Die Bekanntheit des FC Bayerns kommt nicht von ungefähr. Durch die vielen Erfolge, die die Fußballmannschaft nicht nur national, sondern auch international erzielt hat, steht sie nicht nur bei klassischen Fußballfans hoch im Kurs. Auch bei den Buchmachern ist der Fußballclub besonders bei Sportwetten der Dauerrenner. Die Quoten der Spiele sind immer herausragend.

Der Olympiapark

Anlässlich der Olympischen Spiele des Jahres 1972 angelegt, zählt der Olympiapark heute zu den beliebtesten und beeindruckendsten Orten der bayerischen Landeshauptstadt. Und das hat seinen Grund: Hier finden sich einige der wichtigsten Bauwerke Münchens. Darunter fallen das Olympiastadion, die Olympiahalle sowie der Olympiaturm. Neben der schönen Landschaft mit den vielen Spazierwegen kann man einigen Sportarten nachgehen. So gibt es Nordic Walking am Olympiaeissportzentrum, das olympische Schwimmbecken in der Olympiahalle, welches vor Corona renoviert wurde.

Man kann aber auch Rudern auf dem Olympiasee oder Tennis spielen. Mit rund 850.000 Quadratmeter hat der Olympiapark eine olympische Größe. Im Herzen der Parkanlage steht das Olympiastadion, das vor allem durch sein einzigartiges Zeltdach weltberühmt ist. Nach dem Abschluss der Olympischen Spiele diente es hauptsächlich dem FC Bayern und zum Teil auch dem TSV 1860 München als Spielstätte. Im Jahr 2005 zog der Fußball in die Allianz Arena und machte das Olympiastadion für kulturelle Events verschiedenster Art frei.

Der Viktualienmarkt

Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch von höchster Qualität einkaufen und dazu eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Münchens erleben – der Viktualienmarkt ist ein Unikat, welchen es seit 1807 gibt. Die Waren, die auf dem Markt angeboten werden, stammen zum größten Teil aus der Region. Wem vom Citywalk die Füße wehtun oder einfach so eine kleine Pause einlegen will, kann dies im zentralsten Biergarten Münchens tun. Um diesen gruppieren sich die gut 100 Stände der Händler. Abwechselnd werden hier die Biere der sechs Münchener Brauereien ausgeschenkt. Bei einem kühlen Bier die Sonne genießen und das bunte Treiben auf dem Markt beobachten, das sind die Highlights, welche das Einkaufen auf dem Viktualienmarkt zu einzigartig macht.

Auch die vielen Gourmet-Schnellimbisse oder die vielen Lokale, die sich sowohl auf dem Viktualienmarkt als auch drum herum befinden, bieten bayerische Spezialitäten und vieles darüber hinaus an. Dank seiner zentralen Lage mitten in der Altstadt ist der Viktualienmarkt sehr gut zu erreichen. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zum Marienplatz.

Durch die Pandemie wirkt der Marienplatz schon fast leer. Normalerweise fotografieren hier die vielen Touristen das Rathaus mit dem Glockenspiel und die Mariensäule. Fotocredit: EM
Durch die Pandemie wirkt der Marienplatz schon fast leer. Normalerweise fotografieren hier die vielen Touristen das Rathaus mit dem Glockenspiel und die Mariensäule. Fotocredit: EM

Der Marienplatz ist ein MUSS bei einem Wochenendtrip

Der Marienplatz wird vor allem durch das neue und das alte Rathaus dominiert, welches in direkter Nachbarschaft sich befindet. Als „neu“ wird in diesem Fall das Rathaus auf dem Bild bezeichnet, welches von 1867 bis 1909 im älter wirkenden neugotischen Stil erbaut wurde. Da das zweite gut 400 Jahre älter ist, ist diese Bezeichnung wohl dennoch passend. Seit seiner Fertigstellung ist das neue Rathaus der Sitz des Oberbürgermeisters, des Stadtrats und der Stadtverwaltung. Das kleinere Alte Rathaus dient hingegen nur noch als Repräsentationsgebäude. Im Turm nebenan befindet sich das Münchener Spielzeugmuseum. Alte Modelleisenbahnen, Plüschtiere, Puppen und Blechspielzeug sind für Kinder die Attraktion.

In der Mitte des Marienplatzes befindet sich die Mariensäule, welche der heiligen Maria als „Patronin Bayerns“ gewidmet ist. Das Symbol für Glaube und Hoffnung ließ Kurfürst Maximilian im Jahr 1638 aus Dankbarkeit dafür errichten, das München den Dreißigjährigen Krieg überstand. Natürlich dürfen auch hier zahlreiche Geschäfte und die Gastronomie nicht fehlen.

Der Schlosspark Nymphenburg

Dem Trubel der Großstadt kann man in einer Großstadt kaum entgehen. Schlösser mit ihren großzügigen Parks sind daher immer Ruheoasen. Das ist im Schloss Nymphenburg nicht anders. Die 180 Hektar große Anlage gilt als ein Meisterwerk der Gartenkunst und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Münchens. Dank der Schlosspark-Größe lässt sich immer ein ruhiges oder sogar verlassenes Plätzchen finden. Vor allem der auf das Schloss Nymphenburg zulaufende Kanal, in welchem viele Wasserenten baden, entsteht eine romantische Atmosphäre. Eine Gondelfahrt wie man sie von Venedig kennt, wird hier angeboten.

Es gibt innerhalb des Schlossparks so einige Sehenswürdigkeiten mehr. Der Monopteros-Rundtempel, die Pagodenburg im Norden sowie die Amalien- und Badenburg sind Zeitzeugen. Der Badenburger See und die zahlreichen Brunnen mit ihren Wasserspielen erinnern an die längst vergangenen königlichen Zeiten. Die großen Brunnenanlagen werden mit einem über 200 Jahre alten Pumpsystem angetrieben und spritzen jedes Jahr ab Ostern ihre beeindruckenden Wasserfontänen in die Luft. Freunde des Barocks kommen vor allem in den kleineren Sondergärten wie dem Kronprinzengarten oder den Kabinettsgärten, in denen sich Gartenkunst, Kaskaden und Skulpturen bewundern lassen, auf ihre Kosten.

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