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Warum ein Reihenmittelhaus zu Unrecht ein schlechtes Image hat!

Reihenhäuser gehören in London genauso zum Stadtbild wie in Washington oder München. Als besondere Bauform eines Wohnhauses sieht man gerade im Münchner Umland immer öfters freistehende Dreispänner. Viele Immobilienkäufer bevorzugen dabei immer sehr gern die Außenhäuser, dabei kann ein Mittelhaus mehr Vorteile bieten, an welche man augenscheinlich gar nicht denken würde.

Ein Reihenmittelhaus scheint auf dem ersten Blick nicht die erste Wahl zu sein.
Hier entsteht in Fahrenzhausen, Landkreis Freising, ein Neubau von einem Dreispänner. Das Reihenmittelhaus ist noch zu haben! Fotocredit: neubaukompass.de

Reihenhaus Haupt-Vorurteil: Ein Haus neben dem anderen

Aufgrund der dichten Bebauung in den Innenstädten sind Reihenhaussiedlungen eine Alternative zum teuren Einfamilienhaus. Oftmals sind freistehende Häuser aber gar nicht mehr auf dem Immobilienmarkt zu finden. Oder sie sind schlicht zu teuer. Reihenhaussiedlungen à la Harry Potter können auch ziemlich trostlos ausschauen. Stadthäuser sind meistens eng und sehr hoch, da der Grund und Boden schlicht zu teuer ist. Natürlich kommt es immer auf die Bebauung vor Ort an. Freistehende Dreispänner im Münchner Umland kann man mit solchen Begebenheiten nicht vergleichen.

Unterhaltskosten im Fokus

Viele Käufer konzentrieren sich bei Reihenhäusern sehr gern auf die Außenhäuser und vergessen dabei, dass diese Häuser Umwelteinflüssen stärker als ein Mittelhaus ausgesetzt sind. Obwohl man über eine ähnlich große Wohnfläche verfügt, beginnt das bei den Energiekosten und hört bei der Fassade auf, welche mit mehr Fläche mehr Wetter-Angriffsfläche bietet. Die Bewohner eines Reihenmittelhauses nutzen praktisch die Wärme der Nachbarn, sind Energieverluste logischerweise geringer.

Mehr Lärm im Reihenmittelhaus?

Das altbekannte Vorurteil, welches man bei Reihenhäusern immer wieder hört, ist die Hellhörigkeit. Doch im letzten Jahrzehnt hat sich durch innovative Baumaterialien inklusive Bauweise gerade in Sachen Lärm bei diesem Häusertyp viel getan. Aktuelle Kritiken beziehen sich immer auf typische Eingangssituationen, wenn zum Beispiel die Nachbarn die Zufahrtswege mit benutzen oder es ein gemeinsames Treppenhaus gibt, zum Beispiel bei Tiefgaragen.

Immobilieninvestment Neubauwohnungen München

Die Mieten haben in München längst ihren Zenit erreicht. Bei kleinen Wohnungen unter 50 qm wird sicherlich die Quadratmeter-Miete von 30 Euro in guten Lagen auch weiterhin bezahlt werden. Bei Wohnungen über 100 qm wird es schwerer. Die neue Gleichung ist hier: Je größer die Wohnung, umso niedriger die Durchschnittsmieten. Bei den größeren Wohnungen konkurriert der Mietpreis mit dem Selbsterwerb. Besonders schwierige Monate bei Vermietungen sind die Monate November bis Januar. Hier stagniert alles wegen Jahresurlaub, Jobwechsel oder Familientreffen. In der München-Peripherie steigen die Mieten seit Jahren langsamer als das Einkommen. Der Wertzuwachs ist für langfristige Anleger der Gewinn.

Kriterien für Luxuswohnungen

Immobilienexperten benennen zehn Kriterien als die entscheidenden Faktoren, ob eine Immobilie Top oder Flop ist. Deshalb sollte man immer eine Immobilie auf Lage, Himmelsrichtung, Verkehrslärm, Restaurants, Parkmöglichkeiten, Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr, Grünflächen, Naherholungswert und Grundwasserstand unter die Lupe nehmen. Nur wenn man 50 Prozent dieser zehn Kriterien mit positiv beantwortet, soll man sich die Immobilien im Detail ansehen!

Wer noch auf Immobiliensuche in München ist, findet jede Woche auf unserem Stadtportal Neuigkeiten aus der Münchner Immobilien-Szene.

LESETIPP

Europäische Patentamt mit hochkarätiger Kunstsammlung

Seit 40 Jahren sammelt das Europäische Patentamt (EPO/European Patent Office) Kunst an seinen Standorten in München, Den Haag, Berlin und Wien. Jetzt startet dazu ein weitreichendes digitales Programm zur Vorstellung dieser lang gehüteten Kunstsammlung. Welche Werke in München sind, wird u.a. gezeigt.