Mittwoch , April 25 2018
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Foldart Masterpiece-Collection in der Galerie der Moderne

Die Kunstszene traf sich am Freitagabend in der „Galerie der Moderne“ in der Münchner Kurfürstenstraße. Dort wurde im Beisein von zahlreichen VIP-Gästen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Adel und Society die Eröffnung der Vernissage „Foldart Masterpiece-Collection“ gefeiert und zudem der „Foldart-Preis 2018“ an die Fotografin Alexa von Arnim verliehen.

Foldart Preisträgerin Alexa von Arnim
Heidrun Keim (Foldart) mit Alexa von Arnim als Foldart Preisträgerin. Fotocredit: Andreas Zitt

Foldart“ steht für eine neue Art von Design-Objekten, die – wie der Name schon sagt – auf der Kunst des exakten Faltens ohne Schnitte und Klebungen basiert. Aus einem Bogen Papier, Aluminium oder Kupfer entsteht so ein puristisch und zugleich schlichtes Kunstwerk. Alexandra von Arnim hatte diese Werke vor ihre Kamera geholt und gekonnt in Szene gesetzt.

Das großartige Ergebnis durften die Gäste an diesem Abend bewundern. Gastgeberin und „foldart“-Geschäftsführerin Heidrun Keim konnte auch viele Prominente wie zum Beispiel Kulturpolitiker Dr. Wolfgang Heubisch, Monaco-Konsul Prof. Alexander Liegl mit Frau Dr. Isabelle, Gerswid Herrmann, die Frau des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, Franziskaner-Wirtin Petra Reinbold und Dr. Caroline Fuchs (Kuratorin der Neuen Sammlung) bei der Ausstellungseröffnung begrüßen.

Foldart-Fans: Prof. Dr. Alexander Liegl, Dr. Sonja Lechner, Gerswid Herrmann und Dr. Isabella Liegl. Fotocredit:
Foldart-Fans: Prof. Dr. Alexander Liegl, Dr. Sonja Lechner, Gerswid Herrmann und Dr. Isabella Liegl. Fotocredit: Andreas Zitt

Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung Alexa von Arnims. Die gebürtige Frankfurterin studierte in Paris und zeigte ihre Werke jüngst in Istanbul sowie in der Münchner Galerie Centercourt.

„Alexa von Arnim lebt für die Fotografie“, so Kuratorin Dr. Sonja Lechner, die die Laudatio auf die Preisträgerin hielt: „Jedes Foldart-Objekt ändert abhängig vom Aufstellungsort sein Erscheinungsbild. So reflektieren zum Beispiel Sonnenstrahlen im Kupfer und das Aluminium verändert seine Farbe je nach Lichteinfall. Alexa von Arnim stellte den Aspekt des sich verändernden Realitätsausschnittes in den Fokus ihrer fotografischen Interpretation. Ihre Bilder sind gleichermaßen anrührend und skurril“, so Dr. Lechner.

Foldart Preis für außergewöhnliche Design Objekte

In ihrer Eröffnungsrede betonte sie unter anderem die Wichtigkeit, jungen Künstlern ein Forum zu bieten, auf welchem ihre Werke wahrgenommen werden. „Ein Unternehmen, dessen Produkt auf einer wissenschaftlichen Erfindung fußt – die Wurzeln der Werke liegen im Flugzeugbau – ist naturgemäß um Nachwuchsförderung bemüht.

Foldart hat dieses Jahr zum Beispiel eine wunderbare Initiative der Neuen Sammlung unterstützt, bei der Studenten der TU München in ihren Visionen vom Industriedesign der Zukunft verwirklichen konnten.‘ Mit dem Foldart-Preis werden alljährlich junge Künstler auszeichnet. Neben einem Geldbetrag gibt es für den Sieger auch eine Ausstellung in der Galerie.

Alle Foldart-Objekte sind Unikate und werden in einer Handarbeit in einer Manufaktur im oberbayerischen Kolbermoor komplett in Handarbeit gefertigt. Für die großartige Falt-Kunst gab es schon mehrere Auszeichnungen: So wurde das Objekt „Yellow black“ mit dem „FORM 2017“, einem der renommiertesten deutschen Design-Preise, ausgezeichnet. Zudem schmücken die Objekte die Häuser zahlreicher Sammler, Hotels wie zum Beispiel die „Egerner Höfe“ am Tegernsee und können auch im Einrichtungshaus „Böhmler“ in München bewundert werden.

Beim Opening der Ausstellung, die noch bis zum 23. April zu sehen ist, außerdem dabei: Alexander Freiherr von Cramm, Anwältin Sabina Frohwitter, Dr. Annika Schönmann, Heidi Gerisch (Neumeister), Karikaturist Peter Gaymann, Erika Frey (PIN), Philipp Clement (PIN), uvm.

Text: Andrea Vodermayr

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