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Das Wertschließfach der Zukunft: Heimischer Safe hat ausgedient

Ein Safe – vielleicht gut versteckt im eigenem Heim – galt lange als sicherer Aufbewahrungsort für ganz persönliche Wertsachen. Doch Einbrecher werden immer gnadenloser. Der aktuelle Weihnachtsraub bei Verona Pooth hat gezeigt, dass jegliche Wert-Aufbewahrungsorte im eigenen Heim vor Einbrechern nicht sicher sind. Im Brienner Hof sehr zentral Nähe Wittelsbacher Platz und Odeonsplatz entsteht ein mit Robotik gesteuerter Hochsicherheitstresor auf insgesamt 410 qm. Wir haben Trisor-Geschäftsführer Julian Treidler auf der Baustelle getroffen.

Der begehbare Safe mit xx Wertschließfächern in drei unterschiedlichen Größen. Fotocredit: HT Concept Design
Der begehbare Safe mit 7.000 Wertschließfächern in drei unterschiedlichen Größen wird bald in der Brienner Straße Nr. 12 eröffnet. Fotocredit: HT Concept Design

Die Polizei hat schon immer von einer Verwahrung in den eigenen vier Wänden abgeraten. Ob unter der Bettmatratze, im Buchregal, Safe oder im Kamin – alleine den Schaden, welche Einbrecher anrichten, sind kein Versteck wert. Schließfächer in Banken, solange es diese noch gibt, sind unflexibel, kommt man an sein Hab und Gut nur zu den Öffnungszeiten ran.

Mit seinem Innenraumkonzept durch die renommierten Hadi Teherani Architects dürfte Trisor bald einen Designpreis abräumen. „Mit jedem Standort möchten wir erreichen, dass Kunden in eine andere Welt abtauchen und sofort von einer Woge der Sicherheit und Wertbeständigkeit erfasst werden“, so Hadi Teherani. „Der Tresor selbst bleibt als stets sichtbares Element in jedem Standort sichtbar.“

Für unsere Kund:innen stehen gut zugängliche Räume in hochwertiger Nachbarschaft sowie Diskretion und Sicherheit im Fokus“, erklärt Julian Treidler, Geschäftsführer Trisor GmbH die Anforderung an die Trisor-Standorte.

Begehbarer Safe mit Diskretionskabinen

Die Tresoranlage in München umfasst 7.000 Wertschließfächer in drei Größen. Dank Robotik kann man auf die eigenen Wertsachen innerhalb einer von drei Diskretionskabinen zugreifen. Sogar bei Stromausfall ist der Zugriff möglich. 3-Faktor-Authentifizierung und Schließfachschlüssel schützen das Wertschließfach vor Fremden.

Ein VdS-zertifiziertes Sicherheitsunternehmen stellt den 24/7-Einlass sicher. Neben diesen physischen Sicherheitsfaktoren schützt eine komplexe Tech-Infrastruktur mit Krypto- Verschlüsselung die Daten des Mieters. Zusätzlich kann man durch einen hinterlegten Eintrag einer weiteren Person den Zugang ermöglichen.

Exklusive Innenstadtlagen für begehbaren Safe

In den nächsten drei Jahren sollen Zweigstellen in über zwanzig weiteren deutschen Städten eröffnen. Den ersten Standort im Berliner HGHI Tower gibt es seit Mai 2021. München soll im Mai 2022 folgen. Das krisensichere Geschäftsmodell ist durch ein Hamburger Family Office finanziert und die Basis sind langfristige Mietverhältnisse für den begehbaren Tresor in der jeweiligen Stadt.

Um jedem versuchten Einbruch Stand zu halten, wurde sogar Stahlbeton neu gemischt. Das Leergewicht des Tresors aus besonderem Stahlbeton mit Spezialarmierung beträgt über 100 Tonnen.

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