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Wohnen in München – eine teure Angelegenheit

München, das sogenannte Millionendorf, zieht nicht nur jede Menge Touristen an, sondern auch viele Arbeitskräfte und vor allem auch Studenten, welche die vorhandenen Hightech-Cluster als sehr attraktiv empfinden. Von der Uni an den Arbeitsplatz, am besten ohne weite Wege in Kauf nehmen zu müssen. Das klingt alles schön und gut, doch dazu muss man auch erst einmal eine Wohnung finden. Eine bezahlbare Wohnung wohlbemerkt. Denn auch mit BAföG, wenn man denn welches erhält, kommt man meist nicht über die Runden. Wohnen und Leben im Millionendorf ist eine teure Angelegenheit, doch mit etwas Glück findet man dennoch bezahlbare Lösungen.

Wohnen in München
Dieses besondere Lebensgefühl bietet keine weitere Stadt in Deutschland.

Die klassische WG

WGs sind nicht nur eine studentische Lösung. Immer mehr Alleinlebende zieht es in Wohngemeinschaften mit Gleichgesinnten. Um dem Mietwahnsinn zu entkommen, schließen sie sich zusammen und sparen so immerhin einige Kosten. Immer häufiger gibt es Immobilien, die genau für den Zweck der Wohngemeinschaft ausgelegt sind. So haben die Einzelzimmer ein eigenes Bad, was für viele wohl der wichtigste Komfort ist. Gemeinschaftsküchen ermöglichen zudem ein angenehmes Zusammenleben, bei dem man sich auch näher kennenlernen kann. Für viele sind Wohngemeinschaften aber nur eine vorübergehende Lösung, sowohl für Studenten als auch Alleinstehende im Beruf.

Auf sich gestellt sein

Großstädte haben zwar einiges zu bieten, doch es gibt auch einige Nachteile. So ist man in den großen Wohnvierteln und Wohnblocks meist auf sich gestellt. Durch nicht selten häufige Umzüge ist ein nachbarschaftliches Verhältnis oft kaum möglich oder gar nicht erst gewollt. Den Zweitschlüssel sinnvoll verstecken oder dem Nachbarn zuschieben ist kaum möglich. Wer hier den Schlüssel verliert, für den geht kein Weg am Schlüsseldienst vorbei. In einer Großstadt, wie München, gibt es natürlich ausreichend Schlüsseldienste. Doch auch so ist der Service nicht ganz günstig. Es ist ratsam, sich nach einer Versicherung umzuschauen, die den Verlust des Schlüssels inklusive hat. Generell sind hier Versicherungen sinnvoll, aber auch kostspielig.

Wenn sich Kosten türmen

Das Leben in Großstädten ist nicht günstig, das ist klar. Neben den ohnehin meist exorbitanten Miet- und Eigentumspreisen kommen meist noch zusätzliche Kosten hinzu. So ziehen besonders Versicherungen einen erheblichen Teil des Einkommens ein. Besonders die Hausratversicherung ist in dem Fall bei Mietern relevant. Wer Eigentum besitzt, der kommt in der Regel auch um die Gebäudeversicherung nicht herum. Um zurück zum Schlüssel zu kommen: Wer bei der Hausratversicherung einen Extratarif abschließt, der kann in der Regel die Kosten für die Türöffnung an die Versicherung weitergeben. Dafür sollte man die Möglichkeit bei der Versicherung erfragen und vor allem das Kleingedruckte lesen.

Doch neben Versicherungen zieht auch die Fortbewegung eine Menge Geld ein. Denn Bus und Bahn kosten in den Großstädten langfristig schon einiges an Geld. Besonders angesichts der ohnehin hohen Kosten in Großstädten können die Zusatzkosten wehtun. Mit dem Auto ist es auch nicht viel besser, denn auch hier kommen Versicherungskosten hinzu, sowie Wartungskosten und der Sprit. Das Fahrrad ist hier also die beste Alternative, um sich günstig und zudem gesund fortzubewegen. Vorausgesetzt, der Arbeitsplatz liegt nicht am anderen Ende der Stadt.

Gentrifizierung nicht nur in der Stadt

Mit der Gentrifizierung hat nicht nur München zu kämpfen, sondern so ziemlich alle großen Städte. Den meisten ist dieser sozioökonomische Wandel auch als Luxussanierung bekannt, die bekanntlich nicht nur mit sauberen Mitteln stattfindet. Die ärmere Schicht wird dabei aus den Innenstädten gedrängt und siedelt sich infolgedessen an den Stadträndern an. Aber das Problem verlagert sich zunehmend auch in die Außenbezirke. Die Großstädte dehnen sich immer weiter aus und für einfache Arbeitskräfte wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden, ohne stundenlang pendeln zu müssen. Ohne durchdachte Ideen droht den meisten Großstädten langfristig der Kollaps. Hier müssen die Stadtplaner also schnellstens ran.

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