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Heino Ferch und seine Liebe zu 4×4-Fahrzeugen

Er zählt zu den beliebtesten und gefragtesten Schauspielern Deutschlands und konnte schon den ein oder anderen Quoten-Rekord aufstellen: Heino Ferch. Jetzt ist er auch an einem „rasanten“ Weltrekord beteiligt, der sogar einen Eintrag ins berühmte „Guinness Buch der Rekorde“ findet. Ein Weltrekord auf vier Rädern! Der Publikumsliebling und SUV-Fan waren mit am Start als anlässlich des 70. Geburtstages der britischen Kultmarke die längste Land Rover-Parade aller Zeiten durch das unterfränkische Bad Kissingen und Umgebung rollte. Rund 2.000 Fans und Fahrer aus aller Welt, darunter auch Schauspieler Kostja Ullmann, waren angereist und über 650 Fahrzeuge hatten sich in die historische Parade eingereiht, die im Rahmen der Messe „Abenteuer & Allrad“, der größten Off-Road-Messe der Welt, über die Bühne ging. Anlass der spektakulären Veranstaltung war der 70. Geburtstag von Land Rover. Und der Einsatz hatte sich gelohnt: am Ende des Tages wurde die Rekordmarke geknackt und der Jubel war groß. Wir haben Heino Ferch, der die Parade anführte, dort zum Interview getroffen.

Heino Ferch mit Schauspieler-Kollege Kostja Ullman. Fotocredit: G. Nitschke, BrauerPhotos
Heino Ferch mit Schauspieler-Kollege Kostja Ullman. Fotocredit: G. Nitschke, BrauerPhotos

Sie sitzen heute mit Bart am Steuer. Was hat es damit auf sich?

Heino Ferch: „Ich drehe ab nächster Woche in Wien für den achten Teil der Reihe „Spur des Bösen“, und dafür muss ich etwas verwildert aussehen.“

Für den Weltrekordversuch haben Sie sich gerne Zeit genommen. Was hat Sie daran gereizt?

Heino Ferch: „Es ist eine tolle Aktion. Ein Weltrekordversuch ist einmal etwas ganz anderes als die üblichen Auto-Events. Wir hatten heute gleich mehrere Unsicherheitsfaktoren: zum einen die  Hitze und zum anderen die vielen alten Motoren. Und dann war es natürlich nicht so leicht, alle Fahrer gleichzeitig in Bewegung zu bringen. Das war die größte Herausforderung. Umso mehr freue ich mich, dass es geklappt hat.“

Sie fuhren im eigenen Land Rover zum Weltrekord. In welchem Modell genau?

Heino Ferch: „Es ist der Urtyp von Land Rover: ein Defender Serie 2 Jahrgang 1974 in Grün, den ich seit fünf Jahren fahre. Der Defender wurde 1948 gebaut und hat noch die Ur-DNA von Land Rover. Er hat Nieten und Alubleche und ist einfach unverwüstlich. 80 Prozent aller jemals gebauten Defender sind noch auf der Straße, das muss man sich erst einmal vorstellen. Man hat bei ihm noch das manuelle und haptische Autofahren, und zudem Authentizität und Emotion, da eine große Geschichte dahinter steckt. Das ist es, was mir Spaß macht.

Wir leben auf dem Land und für offroad ist er perfekt: man kann damit einmal quer über die Felder und Koppeln im Wald abfahren. Die Kinder würden am Liebsten alle Strecken damit fahren, auch zur Schule. Wir haben aber auch noch einen modernen Range Rover. Unsere ganze Familie ist im Pferdesport und da müssen Pferdeanhänger gefahren werden. Man braucht dafür eine große Zugmaschine, die auch einen Hänger mit mehreren Pferden ziehen kann. Der Defender ist ein Fahrzeug, das bei uns eine „artgerechte“ Haltung .So sauber wie er heute da steht, so sauber ist er bei uns nie. (lacht).

Heute wird 70 Jahre Land Rover gefeiert. Wie stellen Sie sich Ihren 70. Geburtstag vor?

Heino Ferch: „Der ist ja zum Glück noch weiter weg.Ich werde aber sicherlich keine Auto-Parade mit 650 Autos machen. Aber ich hoffe, dass das Leben dann noch genauso sonnig und fröhlich ist.“

Interview: Andrea Vodermayr

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