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Innovative NFT-Kunst des Star-Fotografen Bart Kuykens in München

Digitale Kunst ist weltweit im Aufwärtstrend und vor allem die „NFTs“ haben den internationalen Kunstmarkt in der letzten Zeit ordentlich aufgemischt. In München sind die „NFTs“ – der Begriff steht für „Non-Fungible Token“ – aber eher noch Neuland. Doch jetzt kamen auch die Kunstbegeisterten an der Isar in den Genuss der innovativen NFT-Kunst. Die digitale Unternehmensberatung „Achtzig20“ mit Florian Holste (CEO und Gründer des Digital-Unternehmens) hatte am Freitagabend zur Vernissage des belgischen Star-Fotografen Bart Kuykens in den „USM Showroom“ am Wittelsbacherplatz geladen.

Der Fotokünstler Bart Kuykens, (v.l.n.r.) CEO von Achtzig20 Florian Holste, Jürgen Dornberger, Regionalleiter bei USM und Prima Ballerina Maria Baranova (1. Solistin beim Bayerischen Staatsballett) im USM Showroom. Fotocredit: Felix Hörhager

Hippe Vernissage der Agentur „Achtzig20“ in München

Bart Kuykens feiert mit seiner einzigartigen analogen Fotografie – u.a. mit seinen schwarz-weißen Fotografien von sportlichen Oldtimern für Unternehmen wie zum Beispiel Porsche sowie aussagekräftigen Porträts von prominenten Persönlichkeiten  – bereits seit zahlreichen Jahren internationale Erfolge. An der Isar konnten die Gäste nun erstmals auch dessen digitalen Werke bewundern.

Denn, dem aktuellen Zeitgeist entsprechend, kreierte Bart Kuykens erstmalig limitierte NFTs, welche er gemeinsam mit „Achtzig20“ an diesem Abend versteigerte. Und das Interesse an seiner Kunst – sowohl digital und analog – war riesig. Die Gästeschar: Ein bunter und interessanter Mix aus VIPs aus der Kunst- und Kreativszene, der Wirtschaft, der Society und dem Showbiz. Mit dabei waren u.a. die Schauspieler Detlef Bothe und Adrian Can, Regisseurin Sharon von Wietersheim.

Filmproduzent Frank Meiling mit Fotokünstler Bart Kuykens und Regisseurin Sharon von Wietersheim. Fotocredit: Felix Hörhager

„Ich bin sehr interessiert an Foto-Kunst, denn mein Freund fotografiert auch selbst“, so Sharon von Wietersheim, die mit ihrem Partner Frank Meiling kam. „Diese Ausstellung ist genau unser Ding, denn die Werke von Bart Kuykens sind L.A.-Style und ein bisschen Retro, und das liebe ich.“

Schauspieler Detlef Bothe begeisterte sich hingegen mehr für die traditionellen und analogen Werke: „Ich fotografiere selbst analog und schwarz-weiß. Und die analoge Kunstform interessiert mich nach wie vor mehr als die digitale.“

Ballett-Star Maria Baranova war auch bei den digitalen Werken an der richtigen Adresse: „Ich bin selbst Künstlerin, wenn auch in einem anderen Bereich, und interessiere mich sehr für alle Kunstarten. Und ich bin auch ein großer Porsche-Fan“, fügte sie schmunzelnd hinzu, „deshalb bin ich hier. Und den Bereich NFTs finde ich spannend, denn es ist eine neue Art der Kunst und es ist immer gut, neue Wege zu gehen.“

NFT: Statt Geld verdienen neue Community

„Mit dem Begriff NFT kann vielleicht noch nicht jeder etwas anfangen. Wir stehen am Anfang einer sehr interessanten Bewegung. Es geht nicht darum, Geld damit zu verdienen, es geht vor allem um eine neue Community“, erklärte Agentur-Chef Holste. „Zu unseren mehr als 300 Kunden gehören neben mittelständische Unternehmen und Start-ups auch viele namhafte DAX-30 Unternehmen, vor allem aus dem Automotivbereich“, Florian Holste. Er gründete „Achtzig20“ im Jahr 2018 und beschäftigt mittlerweile mehr als 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ingolstadt ist mittlerweile auch mit einem Büro in München sowie in zahlreichen weiteren deutschen und internationalen Städten vertreten.

„Meine Werke sind zeitlos“, erzählte Bart Kuykens. „Man erkennt nicht, ob sie vor einem Monat oder vor 20 Jahren aufgenommen wurden, deshalb passen sie auch gut zu den Produkten von USM, die ebenfalls zeitlose Klassiker sind.“

Auch er geht mit der Zeit und realisierte nun erstmals eine Reihe mit NFTs: „Es geht bei den NFTs darum, Teil einer Community zu werden“, betonte auch er. Es ist eine neue Art der Kunst. NFTs sind „part of your phone, not of your home”, meinte er schmunzelnd. „Man kann sie aber nicht nur im Wallet haben, sondern auch auf einem Bildschirm betrachten, so wie heute. Die analoge Kunst wird dennoch auch weiterhin existieren. Ich persönlich liebe sowohl die digitale als auch die analoge Kunst. Für mein Zuhause würde ich aber die analoge Kunst bevorzugen.“

Außerdem dabei: „Dahoam is dahoam“-Schauspielerin Silke Popp, „Superhändler“ Thomas Käfer („Bei mir hängt Kunst noch an der Wand – in Farbe und Öl. Ich denke, für meine Generation sind NFTs nichts mehr, aber für die junge Generation ist es die Zukunft“), Kunst- und Kreativberaterin Aleksandra Kudra (ONA mindlab), Georg von Waldenfels mit Frau Verena, Gabi Strassburger (Ingolstadt Village), uvm.

Text: Andrea Vodermayr

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