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Grand Opening Ornella Bar Restaurant in München am Platzl

Im „Orlando Haus“ am Platzl 4 ist vor wenigen Wochen das „Ornella Bar & Restaurant“ eingezogen. Am Donnerstag luden die neuen Betreiber, die Gastro-Experten Dino Klemencic und Uli Springer (u.a. „Rocca Riviera“, „Koi“ und Brasserie „OskarMaria“ im Literaturhaus) und Friedemann Findeis („L’Osteria“) zum „Grand Opening“.

Dino Klemencic, Friedemann Findeis, Klara Springer, Sunny Randlkofer, Uli SpringerOpening Party des Restaurants Ornella am Platzl in München am 10.11.2022. Agency People Image (c) Viviane Simon
v.l.n.r.: Dino Klemencic, Friedemann Findeis, Klara Springer, Sunny Randlkofer (Dallmayr) und Uli Springer. Fotocredit: Agency People Image, Viviane Simon

Im neu eröffneten „Ornella“, in dem zuvor das „Orlando“ von Alfons Schuhbeck beheimatet war, trifft jetzt italienische Küche auf japanische Aromen, es lässt sich hip-elegant dinieren, exklusiv feiern und selbst der Lunch wird zum Happening …

Herrschaftliche Restaurant-Location

„Wir möchten mit dem „Ornella“ Touristen und Gäste aus aller Welt sowie die Münchner gleichermaßen ansprechen“, so Uli Springer. Für ihn wurde mit dem „Ornella“, das zwischen Maximilianstraße und Viktualienmarkt und vis-a-vis vom berühmten „Hofbräuhaus“ liegt, ein großer Traum wahr: „Schon seit Jahren bin ich immer wieder am Orlando-Haus vorbei gefahren und war so begeistert von dem gesamten Gebäude, der großartigen Fassade und der herrlichen Sonnenterrasse. Es gibt nicht viele so herrschaftliche und prachtvolle Restaurant-Locations in der Münchner Innenstadt. Umso glücklicher waren wir, als wir die Zusage der Augustiner Brauerei erhalten haben. Denn das Platzl hier hat Potential.“

Namensgeberin des neuen Restaurants ist übrigens die berühmte Schauspielerin Ornella Muti, wie Friedemann Findeis schmunzelnd erklärte: „Wir sind alle drei Fans von Ornella Muti und ihren Filmen. Es musste ein Name sein, der zu „Orlando“ passt. Und so sind wir auf „Ornella“ gekommen.“

Italienisch-japanische Fusions-Küche

„Klassische Italiener und auch bayerische Restaurants gibt es hier in der Innenstadt bereits genug. Deshalb haben wir uns für dieses Fusionskonzept entschieden. Für unsere  „Melanzane alla Parmigiana“ verwenden wir beispielsweise Miso-Auberginen.“, erzählt Dino Klemencic.

Weitere Highlights der Speisekarte: Zur Vorspeise gibt es u.a. lackierten Teriyaki-Oktopus mit Kartoffel-Millefeuille (26 Euro) und Vitello Tonnato mit Shisokresse (22 Euro). Auch die Pasta-Gerichte sind asiatisch angehaucht: Die „Seafood Tortelli“ zum Beispiel werden mit Vongole, Algen und Miso-Bouillabaisefond (25 Euro) serviert.

Die Hauptgerichte kommen vom Grill, zum Beispiel die Kombination aus Garnelen und Calamari mit rotem BBQ Miso und wildem Brokkoli (36 Euro) oder das Black Angus Entrecote mit Yuzu Kocho Butter (ab 39 Euro). Zum süßen Abschluss serviert das „Ornella“-Team u.a. das „Fake Tiramisu“ mit Mascarpone, Amaretto, Umeboshi, Kakao Crumble und Espresso-Eis (11 Euro). Uli Springer: „Unser Chefkoch ist Mimmo Ruggiero, der viele Jahre im italienischen Top-Restaurant „Hippocampus“ in Bogenhausen tätig war.“

Friedemann Findeis ist einer der Gründer und Inhaber der „L’Osteria“-Kette und steuerte die Pinsa zur umfangreichen Speisekarte bei: „Pinsa liegt derzeit voll im Trend, denn der Teig ist knusprig und sie hat weniger Kalorien als die herkömmliche Pizza“, erklärte er. Im „Ornella“ kommt sie zum Beispiel mit Mortadella, Ricotta und Pistaziencreme (19 Euro) oder, ganz basic, als „Margherita“ mit Büffelmozzarella, San Marzano Tomaten und gegrilltem Gemüse (19 Euro) auf den Teller.

Restaurant Ornella in München
Herrschaftliche Räume treffen auf italienisch-japanische Fusions-Küche. Rechts die legendäre Pinsa.

Lunch Time im Restaurant Ornella in München

Zum Lunch gibt es ein „Daily“ Special“ mit „Cicchetti“, also kleinen Snacks vorab, und einem Hauptgericht zum Preis von 22 Euro. Außerdem diverse Bento-Boxen (ab 22 Euro) oder auch Salate wie den „Salat del Monte“ mit Babyspinat, Artischocke, Rosmarin, Trüffel und Ziegenkäse (18 Euro).

Die Abendkarte bietet auch Luxuriöses wie Kaviar und „Pesce Crudo“ – also rohe Fischgerichte wie Ceviche (22 Euro), Tuna Tatar (26 Euro) und kreative Sahimi- und Nigiri-Variationen. Auf der Getränkekarte sind Drinks wie „Japanese Mule“ (mit Sake, Lime, Gurke und Ginger Beer) die Exoten.

Geöffnet ist montags bis samstags, durchgehend von 12 Uhr bis Mitternacht, nur der Sonntag ist Ruhetag. „Im Restaurant und auf der Terrasse haben wir jeweils Platz für 120 Gäste“, so Dino Klemencic.

Spagat zwischen historischer Bausubstanz und moderner Innenarchitektur

Da das um die Jahrhundertwende erbaute Haus aus dem Eigentum der Messerschmitt-Stiftung unter Denkmalschutz steht, gab es einiges bauliches zu bewältigen. Die reich verzierte Decke ist geblieben, der alte Marmorboden hingegen ist nun unter einem edlen Holzboden verschwunden. Neben den alten Möbeln mussten auch die Kronleuchter weichen. Stattdessen gibt es nun eine moderne Lichtinstallation an der Decke.

„Herzstück ist die lange Tafel in der Mitte des Saales, die die beiden Bereiche des Restaurants nun verbindet“, so Dino Klemencic. Derzeit ist das Ornella in erster Linie ein Lunch- und Dinnerplace: „Ende des Jahres kommt noch die Clublounge mit Bar im Untergeschoss dazu – mit Platz für 100 weitere Gäste.“ Für Party-Feeling sorgt donnerstags bis samstags ein DJ.

Text: Andrea Vodermayr

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