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Auch in München beliebt: Der eigene Pool im Garten

Für Villen und größere Anwesen in Münchens bekannten Vororten wie Grünwald, Straßlach, Starnberg & Co. gehören Swimmingpools zur Standard-Ausstattung. Fakt ist, wer seinen Garten zu einer besonderen Oase machen möchte, sollte über einen eigenen Pool nachdenken. Wer sich mit den zur Verfügung stehenden Pool-Optionen auseinandersetzt, wird schnell merken, dass es den klassischen Standardpool nicht gibt. Stattdessen haben Interessenten zahlreiche Möglichkeiten, sich den Traum von ihrem ganz privaten Schwimmbad zu erfüllen. Ein Ausflug in die Welt der Swimmingpools!

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In den Sommermonaten verlängert eine Garten mit Pool die eigenen vier Wände nach draußen

Wen man mit dem Gedanken spielt, vielleicht im absehbarer Zukunft in seinem eigenen Pool die Bahnen zu schwimmen, gibt es einige wichtige Aspekte, die man berücksichtigen sollte. Bevor man sich mit dem eigentlichen Poolbau beschäftigt, sollte man checken, welche lokalen Baugenehmigungen erforderlich sind. Oftmals braucht es die Unterschriften von den Nachbarn, denn Swimmingspools – egal wie groß – stehen ganz oben auf der Anwalt-Liste bei Nachbarschaftsstreit

Tipp Nr. 1: Richtige Poolheizung einplanen

Wer seinen Pool auch bei kühlerem Wetter nutzen möchte – außer man bevorzugt Eisbaden – sollte über eine Poolheizung nachdenken. Hierbei kann man zwischen verschiedenen Heizmethoden wie Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Gasheizungen wählen. Die eine Pool-Wärmepumpe als Schwimmbadheizung nutzen haben einen mega Vorteil zu den anderen Wasserheizmethoden, dass man diese easy nachrüsten kann.

Wärmepumpen gelten als umweltfreundlicher im Vergleich zu Gasheizungen, da sie keine Verbrennung betreiben und somit keine direkten Emissionen verursachen. Sie sind in dieser Hinsicht auch besser skalierbar als Solarsysteme, die eine große Fläche für die Solarpanels benötigen. Allerdings muss man für sie einen geeigneten Platz finden, damit sie niemanden stören, denn in Betrieb können sie unter Umständen sehr laut werden.

Tipp Nr. 2: Den richtigen Standort wählen

Menschen, die sich für Gärten und deren Gestaltung begeistern können, reicht ein Blick auf kreativ gestaltete Grundstücke und die allgemeine Gartenkultur, um eine erste Idee für den Pool-Standort zu bekommen. Der Standort des Pools sollte sorgfältig gewählt werden. Man sollte darauf achten, dass der Pool nicht nur gut in den Garten passt, sondern auch genügend Sonnenlicht erhält und geschützt vor Wind ist. Blätter, Äste und Co. beeinflussen die Wasserqualität negativ, vor allem dann, wenn die Störfaktoren nicht schnell mit einem Kescher entfernt werden.

Weitaus stressfreier ist es definitiv, seinen Pool fernab von Bäumen und Hecken zu platzieren und somit die Angriffsfläche mit Hinblick auf Schmutz unterschiedlicher Art zu verkleinern.

Tipp Nr. 3: Jeder will am Pool sitzen

Wer an Gemütlichkeit im Garten denkt, denkt häufig an seine ganz persönliche Traumterrasse. Und selbstverständlich ist es nicht „verboten“, diesen Bereich zu einem ansprechenden Rückzugsort auszustatten. Sitzgelegenheiten am Pool erhöhen nicht nur den Komfort für einen selbst und die Gäste, sondern kann auch ein zentrales Element der Ästhetik und des Gesamterlebnisses des Pools sein. Immerhin bieten diese einen Platz zum Entspannen, Sonnen und Genießen an der der frischen Luft an, was sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil jedes Poolbereichs macht.

Modulare Möbel oder solche mit mehreren Funktionen sind praktisch, da sie je nach Bedarf umgestellt oder angepasst werden können. Tische mit einstellbarer Höhe oder Liegestühle, die sich in Sitze verwandeln lassen, sind beispielsweise sehr nützlich.

Tipp Nr. 4: Regelmäßig die Wasserwerte kontrollieren

Hierbei handelt es sich streng genommen mehr um eine Richtlinie als um einen Tipp. Um sicherzustellen, dass einem möglichst gesunden Poolvergnügen nichts im Wege steht, gilt es, die Wasserwerte im Auge zu behalten. Mithilfe praktischer Test-Kits stellt es kein Problem dar, wichtige Details rund um Chlor, einen möglichen Algenbefall und Ähnliches im Auge zu behalten.

Vor allem im Sommer, wenn das private Schwimmbad tendenziell häufiger genutzt wird, ist es sinnvoll, die Kontrollintervalle entsprechend zu erhöhen. Somit kann möglichst schnell gegengesteuert werden, wenn sich zeigt, dass sich ein bestimmter Wert nicht mehr innerhalb der Norm befindet.

Tipp Nr. 5: Ein Poolroboter für eine noch unkompliziertere Reinigung

Diejenigen, die nicht mehr Zeit als nötig in die Pflege ihres Pools investieren möchten, sollten definitiv über die Anschaffung eines Poolroboters nachdenken. Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, arbeitet dieses Gerät weitestgehend selbstständig. Es muss lediglich vor dem Beginn des Reinigungsintervalls in das Becken eingesetzt werden. Da ist es egal, ob es sich um einen Pool mit Pumpe oder ohne Heiztechnologie handelt.

Danach ist es vom jeweiligen Modell abhängig, ob der Poolroboter ausschließlich den Boden oder zudem die Wände und sogar die Treppen abfährt und von unterschiedlichen Arten von Verschmutzungen befreit.

Und Vorsicht: Der Umstand, dass Oberflächen innerhalb des Pools sauber aussehen, muss nicht bedeuten, dass sich hier keine Bakterien oder Ähnliches niedergelassen haben. Häufig dauert es ein wenig, bis eventuelle Probleme optisch erkennbar werden. Wer seinen Poolroboter regelmäßig nutzt, kann größeren negativen Auswirkungen häufig gut vorbeugen. Die Alternative wäre die Reinigung von Hand, die nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern in der Regel auch weniger gründlich wäre.

Tipp Nr. 6: Eine Gartendusche in der Nähe des Pools

„Vor dem Schwimmen bitte abduschen!“ Was im öffentlichen Schwimmbad weitestgehend selbstverständlich ist, wird im privaten Poolalltag häufig etwas stiefmütterlich behandelt. Aber warum eigentlich? Duschen ist nämlich nicht nur eine Frage der persönlichen Hygiene, sondern spielt auch eine wichtige Rolle beim Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens aller Poolnutzer. Denn durch Duschen vor dem Schwimmen reduzierst man die Menge an Chlor, die benötigt wird, um das Wasser sauber und sicher zu halten. Chlor kann mit Substanzen wie Schweiß und Urin reagieren und Nebenprodukte bilden, die potenziell gesundheitsschädlich sein können.

Duschen entfernt Schweiß, Körperöle, Schmutz und möglicherweise schädliche Bakterien von der Haut. Nach den Poolbad sollte man aus diesen gründen auch wieder unter die Dusche: Chlor und andere Desinfektionsmittel können die Haut austrocknen oder reizen.

Tipp Nr. 7: Unterschiedliche Poolmodelle miteinander vergleichen

Natürlich ist es sicherlich der großen Nachfrage nach privaten Pools geschuldet, dass es heutzutage so viele verschiedene Modelle gibt. Diejenigen, die das Projekt „Pool“ zunächst für sich entdecken möchten, können gut beraten sein, sich im ersten Schritt für einen Quick-Up-Pool zu entscheiden. Dieser baut sich von allein auf, wenn er mit Wasser gefüllt wird. Obwohl sie leicht aufzubauen sind, erfordern auch Quick-Up-Pools regelmäßige Pflege, einschließlich Filterreinigung und Chemikalienmanagement, um das Wasser sauber und sicher zu halten.

Zweifelsohne sind es deshalb die langfristig ausgelegten Modelle, die ein hohes Maß an Eleganz ausstrahlen. Unabhängig davon, ob sich Gartenbesitzer für einen Edelstahl-, Klinker- oder einen Holzpool entscheidet – auf der Gesundheitsskala steht schwimmen ganz oben.

Deshalb sollten sportlich ambitionierte Schwimmer, denen es nicht ausreicht, sich kurz in ihrem Pool abzukühlen, über eine Gegenstromanlage nachdenken. Diese erzeugt, wie die Bezeichnung bereits sagt, einen Widerstand, der es erfordert, kontinuierlich Schwimmbewegungen auszuführen, um nicht von der Ausgangsposition abgetrieben zu werden. Für Kinder, um das Schwimmen beizubringen, eignen sich Gegenstromanlagen überhaupt nicht. Durch die vielen Seen und Flüsse in Bayern sollten Kinder ihr Schwimmabzeichen machen!

Pool mit Pumpe

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