Junge Handschrift für ein Münchner Traditionshaus
München lebt von Häusern, die Geschichte haben – und von Menschen, die diese Geschichte in die Gegenwart übersetzen. Bei ROECKL, dem traditionsreichen Münchner Accessoire-Unternehmen, beginnt nun ein neues Kapitel: Lenas Roeckl, 22 Jahre alt, Modedesignstudent an der AMD Akademie Mode & Design München und Mitglied der siebten Generation der Familie Roeckl, präsentiert mit der Lenny Bag sein erstes eigenes Taschenmodell für das Familienunternehmen.
Für ein Haus, dessen Name seit 1839 mit Münchner Handwerkskultur, hochwertigen Accessoires und einer besonderen Verbindung von Tradition und Zeitgeist verbunden ist, ist dieser Entwurf mehr als eine neue Tasche. Er ist ein Generationenmoment – leise, farbenfroh und zugleich selbstbewusst.

Die Lenny Bag: Farbpower, Fransen und skulpturale Silhouette
Die Lenny Bag ist eine Neuinterpretation der etablierten Bottle Bag. Charakteristisch sind lange Henkel, markante Fransen und eine klare, fast skulpturale Silhouette. Das Material basiert auf recycelten PET-Flaschen und verleiht der Tasche eine widerstandsfähige, leicht strukturierte Oberfläche. In Kombination mit präzise gearbeiteten Lederdetails entsteht jener Materialkontrast, der die Tasche modern wirken lässt, ohne die handwerkliche Herkunft des Hauses zu verlieren.
Die intensiven Farben setzen ein bewusstes Statement. Die Lenny Bag will nicht verschwinden, sondern gesehen werden – als Accessoire für Frauen, die Alltagstauglichkeit nicht mit Zurückhaltung verwechseln.
Design zwischen Alltag und Charakter
„Ich wollte eine Tasche entwerfen, die unkompliziert ist und trotzdem Charakter hat. Die Inspiration lag für mich im Zusammenspiel aus Proportionen, besonderen Details und einer selbstverständlichen Alltagstauglichkeit“, sagt Lenas Roeckl. Die Bottle Bag sei für ihn ein spannender Ausgangspunkt gewesen, „weil sie bereits diese unkomplizierte Lässigkeit und viel Colour Power mitbringt.“
Genau darin liegt die Stärke des Entwurfs: Die Lenny Bag wirkt jung, aber nicht beliebig. Sie spielt mit Proportionen, Bewegung und Farbe – und bleibt dennoch klar als ROECKL-Accessoire erkennbar.

Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Muster
Entwickelt wurde die Tasche in enger Abstimmung mit den Teams von ROECKL – von der ersten Zeichnung bis zum fertigen Muster. Produziert wird das Modell in der unternehmenseigenen Taschenmanufaktur. Damit verbindet die Lenny Bag handwerkliche Präzision mit einer neuen, persönlichen Designsprache. Für Lenas Roeckl ist es ein Debüt. Für ROECKL ist es ein Zeichen dafür, dass ein Traditionsunternehmen lebendig bleibt, wenn die nächste Generation nicht nur bewahrt, sondern gestaltet.
Annette Roeckl über die nächste Generation
Auch Annette Roeckl, Geschäftsführerin und Eigentümerin von ROECKL in sechster Generation, sieht in dem Entwurf einen besonderen Moment für das Familienunternehmen.
„Es ist schön zu sehen, wie die nächste Generation beginnt, ihre eigene Handschrift für ROECKL zu entwickeln“, sagt Annette Roeckl. „Die Lenny Bag interpretiert die Bottle Bag auf eine neue Weise und bleibt gleichzeitig klar in der Material- und Fertigungskompetenz unseres Hauses verankert. Ich freue mich sehr darauf, zu sehen, wie Lenas seine eigene kreative Sprache bei ROECKL weiterentwickeln wird.“
Ein Münchner Accessoire mit Zukunft
Die Lenny Bag erscheint in mehreren Farbvarianten und ist seit 20. Mai 2026 zum Preis von 199 Euro erhältlich. Für München ist dieses Design-Debüt mehr als eine Produktneuheit: Es zeigt, wie Familienunternehmen ihre DNA weitergeben können, ohne stehenzubleiben.


