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40 Jahre Gaggenaus großer Backofen: Warum der EB 333 bis heute fasziniert

Manche Küchengeräte verschwinden nach wenigen Jahren aus dem Sortiment. Andere erkennt man Jahrzehnte später noch auf den ersten Blick. Gaggenaus großer Backofen gehört zur zweiten Gruppe: 90 Zentimeter breit, mit einer markanten Edelstahlfront und einer Geschichte, die 1986 begann. Damals stellte das Unternehmen seinen ersten Backofen dieser Reihe vor. Der heutige EB 333 kam 2016 auf den Markt – und zeigt, wie viel sich hinter einer vertrauten Form verändern kann.

Frontalansicht des Gaggenau EB 333 mit Edelstahlfront, breitem Sichtfenster, Display und zwei Drehknebeln.
Klare Front, zwei Drehknebel und ein Display: Der heutige EB 333 verbindet die Gestaltung der Backofenreihe mit digitaler Bedienung. Foto: Gaggenau

Was der EB 333 heute kann

Wer gerne selbst kocht, findet darin inzwischen weit mehr als einen großzügigen Garraum. Der EB 333 bietet 17 Heizmethoden: Teig kann bei niedriger Temperatur gehen, Brot auf einem Backstein gebacken und Fleisch am Drehspieß zubereitet werden. Ein Kerntemperaturfühler hilft dabei, den richtigen Garpunkt zu treffen, und schätzt sogar die verbleibende Garzeit. Nach dem Essen lässt sich der Ofen per Pyrolyse reinigen.

Auch digital hat der Klassiker aufgeholt. Über Home Connect können Nutzer den Backofen aus der Ferne steuern und überwachen oder eigene Rezepte speichern. Am Gerät selbst sind die Drehknebel geblieben, ergänzt durch ein TFT-Touch-Display. Das gefällt mir als Gedanke an diesem Jubiläum: Technik darf das Kochen erleichtern, ohne die Freude daran zu ersetzen, selbst zu entscheiden, wann ein Gericht gelungen ist.

Gaggenau Backofen EB 333 in einer dunklen Schrankwand neben einer hellen Küche mit Esstisch.
Der Gaggenau EB 333 als Teil der Küchenarchitektur: Seine 90 Zentimeter breite Edelstahlfront bleibt auch im eingebauten Zustand ein Blickfang. Für viele ambitionierte Köche ist er ihr Traumgerät. Foto: Gaggenau

Wie viel soll ein Backofen künftig übernehmen?

Gaggenau blickt in seiner Jubiläumsgeschichte noch weiter voraus. Backöfen können künftig mehr Sensoren, Kameras und Sprachsteuerung bekommen. Ob das auch der Weg des EB 333 sein wird, ist offen. Der heutige Ofen hat bereits vernetzte Funktionen; eine entsprechende neue Ausstattung hat das Unternehmen für dieses Modell nicht angekündigt. Spannender ist ohnehin die Frage, welche Aufgaben wir in der Küche gern abgeben – und welche lieber selbst übernehmen.

Gebaut wird der EB 333 im französischen Lipsheim, größtenteils in Handarbeit und aus mehr als 500 Einzelteilen. Wer wissen möchte, wie sich dieser 90 Zentimeter breite Backofen jenseits der Produktbilder anfühlt, kann ihn im Gaggenau Showroom in München-Bogenhausen ansehen. Das Gerät ist dort ausgestellt. Für einen Besuch in der Arabellastraße 30 A bittet Gaggenau um eine vorherige Terminvereinbarung.

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