Dienstag , Juli 21 2026
Home / Genuss / Rolling Pin Leaders of the Year: Vier Münchner Gewinner

Rolling Pin Leaders of the Year: Vier Münchner Gewinner

Das internationale Gastronomiefachmagazin ROLLING PIN hatte die Idee, einmal pro Jahr jene Personen auszuzeichnen, welche die Gastronomie und Hotellerie mit ihrem Mut, ihrer Innovation und Kreativität am meisten geprägt und damit andere motiviert haben. Das Einzigartige bei dem Award der LEADERS OF THE YEAR ist, dass alle Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie ihre persönlichen Leader selbst nominieren können. Die drei Meistnominierten wurden gestern Abend zur großen LEADERS GALA ins Schuhbecks Teatro eingeladen, wo sie coram publico erfuhren, wer von der Fachjury zum LEADER OF THE YEAR in seiner Kategorie gewählt wurde. Aus München gibt es vier Gewinner.

Tantris-Sommelier Justin Leone darf sich über die ‚Leaders of the Year‘-Auszeichnung freuen. Fotocredit: Tantris

Bereits zum zweiten Mal wurde der begehrte LEADERS OF THE YEAR- Award an 15 Vordenker und Visionäre der deutschen Gastronomie und Hotellerie vergeben. Das internationale Gastronomiefachmagazin ROLLING PIN zeichnet einmal jährlich im Rahmen einer festlichen Gala jene Personen aus, welche die Gastronomie- und Hotellerielandschaft mit Mut, Innovation und Kreativität entscheidend geprägt haben. Der Award zeichnet sich insbesondere durch das faire Votingverfahren aus. Denn es sind die Mitarbeiter aus Gastronomie und Hotellerie selbst, die ihre ganz persönlichen Leader auf www.leadersoftheyear.de nominierten.

Die Gewinner im Überblick (Die Münchner haben wir gefettet!): Klaus Erfort (Koch des Jahres) | Tohru Nakamura (Aufsteiger des Jahres) | Christoph Strenger & Marc Ciunis (Gastronom des Jahres) | Axel Ludwig (Hotelier des Jahres) | Justin Leone (Sommelier des Jahres) | Fabrice Kieffer (Mâitre des Jahres) | Jan Hartwig (Sous Chef des Jahres) | Klaus Kobjoll (Arbeitgeber des Jahres) | Christian Hümbs (Pâtissier des Jahres) | Torsten Spuhn (Barkeeper des Jahres) | KP Kofler (Caterer des Jahres) | Leonard Cernko (F&B-Manager des Jahres) | Hotel Traube Tonbach (Ausbilder des Jahres) | Heinz Winkler (Lebenswerk) | Rainer Becker (Auslandsdeutscher des Jahres).

Unser Favorit der Münchner Gastro-Adressen: Justin Leone, Chefsommelier des Gourmetrestaurants Tantris, ist seit gestern um eine Auszeichnung reicher und erhielt den ‚Leader´s of the Year Award 2013‘ in der Kategorie ‚Sommelier des Jahres 2013′.

Justin Leone ist gebürtiger Kanadier, der den Großteil seiner Sommelier-Laufbahn in Chicago mit Abstechern nach London und ins Burgund verbrachte. Sein Leben davor gehörte der Musik. Er studierte Kontrabass an einer renommierten Musikhochschule der Vereinigten Staaten. Der Wunsch „endlich einmal Geld zu verdienen“ ließ ihn einen Job in der Gastronomie annehmen. Als er zum ersten Mal einen exzellenten Wein probierte, war Justin Leones neues Berufsziel Sommelier beschlossene Sache: „Wenn ich Wein verkoste, schmecke ich Musik. Ich spüre die Harmonie, Balance, Entwicklung, Kontraste, laute Noten, leise Töne im Wein wie in einem meisterlichen Stück Musik.‘ Als Sommelier haben ihn besonders die Jahre im drei Sterne Restaurant Alinea in Chicago geprägt, wo Justin unter der Leitung von Küchen-Chef Grant Achatz eine Expertise schärfen konnte. Eine persönliche Liebe gilt der Entwicklung eigener Cocktails. Während seiner Zeit in Chicago entwickelte er auch das Wein-, Cocktail- und Bierprogramm von Benny’s Chophouse, das binnen kürzester Zeit zum besten Steakhouse der Stadt gekürt wurde. Mit diesen Bier-Kenntnissen griff das Tantris sogar das Oktoberfest als Thema auf.

LESETIPP

BMW Art Cars in München: Warum die rollenden Kunstwerke bis heute einzigartig sind

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums zeigt die BMW Welt erstmals alle 20 BMW Art Cars gemeinsam in einer Ausstellung. Erfahren Sie mehr über die Geschichte der legendären rollenden Kunstwerke, ihre weltberühmten Künstler und warum die BMW Art Car Collection bis heute als einzigartig gilt.

Palais Keller München: Der Brotkorb, der mehr erzählt als jede Speisekarte

Warum gehört der Brotkorb im Palais Keller bis heute ganz selbstverständlich dazu? Die Antwort erzählt mehr über den Bayerischen Hof und seine Philosophie als jede Speisekarte.