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Grand Dame der Hotellerie lud zum 1. Astoria Women’s Symposium

Eine Woche lang gehörte das Astoria (fast) ganz den Frauen. Mit einem exklusiven Ladies Special Programm, bestehend aus körperlicher Aktivität, viel Ich-Zeit, erkenntnisreichen Coachings und inspirierenden Vorträgen. Das  Astoria Women’s Symposium und die Ladies Week im Astoria nennt Gastgeberin Elisabeth Gürtler als Herzensprojekt, das sie nun endlich umsetzen konnte. Rund 100 Frauen waren anwesend. Doch ganz ohne Männer ging es dann doch nicht 🙂 

Gynäkosoph Johannes Huber beim 1. Astoria Women’s Symposium

Johannes Huber hielt die Keynote zum 1. Astoria Women's Symposium von Elisabeth Gürtler. Fotocredit: David Johansson
Johannes Huber hielt die Keynote zum 1. Astoria Women’s Symposium von Elisabeth Gürtler.  Thema: ‚Wunderwerk Frau‘. Fotocredit: David Johansson

„Vieles ist für erfolgreiche Frauen selbstverständlich. Nur selten thematisieren wir den Mut und die Stärke, aber auch Leidenschaft und Kraft, Begeisterung und Diplomatie, die erforderlich sind, wenn außerordentliche und unerwartete Aufgaben und Herausforderungen auf uns zukommen, die all das, was wir bisher erreicht haben, in Frage stellen. Mir ist es wichtig, das zu thematisieren und den vielen Frauen, die täglich Außerordentlichen leisten, eine Bühne für die Thematisierung solcher Ausnahmesituationen, aber auch einen Rückzugsort zu bieten“, erklärt Elisabeth Gürtler.

Frauen, welche die Stimme erheben

Den Höhepunkt der Ladies Week bildete das ASTORIA Women’s Symposium, im Rahmen dessen weibliche Role Models aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Medien zum Thema „Weibliche Erfolg – Mut und Stärke in jeder Lebensphase“ diskutierten. Geleitet wurde die Diskussion von der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, die selbst schon oft Mut und Stärke beweisen musste.

Die Teilnehmerinnen – laut Elisabeth Gürtler „Frauen, die die Stimme erheben“ – des Talks diskutierten unter der Moderation von Danielle Spera über weibliche Role Models, über Herausforderungen („Ich bin über meinen Mut fast selbst drüber gestolpert“, Martha Schultz). Aber auch darüber, wie sich die Situation der Frau in ihren Bereichen in den vergangenen Jahren verändert hat. Besonders spannend war – nachdem fast alle Teilnehmerinnen bereits mehrere Karrieren hatten bzw. haben – die Diskussion über Entscheidungen, die das Leben verändern. Alle waren sich darin einig, dass Netzwerke wichtig sind.

Beim Astoria Women's Symposium: Ex-BUNTE-Chefredakteurin Patricia Riekel mit Ex-VOGUE-Chefredakteurin. Fotocredit: David Johansson
Ex-BUNTE-Chefredakteurin Patricia Riekel mit Ex-VOGUE-Chefredakteurin. Fotocredit: David Johansson

Wünsche und Entscheidungen von Frauen

Gleich zu Beginn des Talks betonte die langjährige BUNTE Chefredakteurin Patricia Riekel, dass sie „gerne in einer Welt aufwachen würde, in der es keinen Frauentag mehr gibt“.

Das Thema Mut begleitet Martha Schultz seit immer und sie ermutigte Frauen, „an Mut und Selbstbewusstsein zu arbeiten“. Dieser Forderung schloss sich KHM Direktorin Sabine Haag an, die an den Mut und das Vertrauen in das eigene Können und die Fähigkeiten der Frauen appellierte.

Stephanie Neureuter zeigte viel Mut bei ihrer Entscheidung, den Job als Chefredakteurin der VOGUE zugunsten eines Engagements im Familienunternehmen zu quittieren.

Einig waren sich die Frauen am Podium darüber, dass sie weiterhin die Stimme erheben werden, dass sich bereits einiges getan hat und erreicht wurde, aber dass auch noch ein Weg zu beschreiten ist bis zur faktischen Gleichberechtigung. Eine zweite Ausgabe des Astoria Women’s Symposium wird es sicher geben!

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