Mittwoch , Dezember 19 2018
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Flughafen München stellt seinen LabCampus vor! Silicon Valley auf bayerisch?

Zu den größten Luftfahrt-Drehkreuzen in Europa zählt der Flughafen längst! Aber eine neue Büro-Stadt direkt am Flughafen? Ausreichend Platz ist ja da draußen zwischen Hallbergmoos und Freising für die Immobilienentwicklung. Alles was München entlastet ist perfekt. Der Münchner Airport plant einen ‚LabCampus‘ als unternehmens- und branchenübergreifendes Ideenzentrum. Das visionäre Projekt will Firmen und Wissensträger, Start-ups und Global Player, Kreative und Investoren zusammenbringen. Wie der Flughafen München Lab Campus das Gebiet verändern wird, zeigt die erste Visualisierung! 

So könnte der Flughafen München Lab Campus im Endausbau aussehen.
So könnte der Flughafen München Lab Campus im Endausbau aussehen: In vier Quartieren wird auf einer Fläche von 500.000 Quadratmeter Raum für Innovationen geschaffen. Fotocredit: KCAP Architects&Planners

Das erste Quartier wird im Westen des Geländes realisiert und auf ca. 120.000 Quadratmeter Fläche Platz für ca. 5.000 Arbeitsplätze bieten. Erste Gebäude können in etwas mehr als zwei Jahren bezogen werden. Damit würde der Flughafen München Lab Campus ca. im Jahre 2020 Realität werden!!

Mit dem neuen Campus will man Hightech-Industrien und Schlüsselbranchen, die sich beispielsweise in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Energie und Mobilität engagieren, hier vereinen. Einige Mieter hat man bereits anvisiert und grünes Licht signalisiert bekommen: SiemensDesign Offices sowie Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut, die Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg oder das Unternehmer TUM der TU München können sich das Areal als Bürostandort sehr gut vorstellen.

‚Am Flughafen München halten sich täglich 150.000 Menschen auf: Passagiere, Besucher und Mitarbeiter, die potenzielle Kunden, Geschäftspartner und auch Besucher für den LabCampus darstellen. Eine bessere Konnektivität zu Kunden und Partnern gibt es sonst nirgendwo‘, erklärt Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH (FMG), den entscheidenden Standortvorteil.

Bekannter Lab Campus Manager

Als „Campus-Manager“ soll die Flughafengesellschaft für den passenden Mix an Branchen und Unternehmen sorgen. Die FMG bringt die richtigen Partner zusammen und entwickelt die campusweite Infrastruktur sowie die Versorgungseinrichtungen. Für die Steuerung des Projekts wird die FMG eine eigene Tochtergesellschaft gründen. „Flughäfen müssen im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung neue Wege einschlagen, um Chancen der Standortentwicklung zu nutzen. LabCampus ist in diesem Zusammenhang ein zukunftsweisender Schritt“, erklärt Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München GmbH.

Der Ausbau des einzigartigen Innovationsstandortes im Nordwesten des Airports erfolgt in mehreren Stufen. Im Quartier 1 sollen zunächst Bürogebäude sowie der neue Standort der flughafeneigenen Airport Academy entstehen. Auch der Ende Januar eröffnete Information Security Hub zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität ist Teil des LabCampus. Dabei ist wichtig, dass die geplanten Flächennutzungen nicht in Konkurrenz zu Angeboten im Flughafenumland treten. So war die Stadt Freising, auf deren Gebiet der neue Labcampus entsteht, von Anfang an eng in die Planung eingebunden. Die Finanzierung des Projekts stemmt der Airport – wie alle aktuellen Ausbauprojekte – aus eigenen Mitteln. Auch die Nähe zu Ingolstadt und Nürnberg sind verkehrstechnisch nicht uninteressant. Einziges Sorgenkind:  die Flughafen-S-Bahn-Verbindung aus München!

Standort Bayern wächst

In Vertretung für den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Markus Söder betont der bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker: „Der Standort Bayern, der heute in allen relevanten Rankings ohnehin zu den attraktivsten Wirtschaftsräumen zählt, wird durch den Flughafen München Lab Campus weiter an Zugkraft gewinnen. Für uns stellt dieses zukunftsweisende Projekt eine wichtige Ergänzung zur bayerischen Clusterpolitik für Hightech-Industrien und Schlüsselbranchen dar. Es ist ein Schaufenster für ein erfolgreiches und prosperierendes Bayern von morgen“.

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