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Welcher E-Bike Typ bist du? Tipps, um das richtige Rad zu finden

E-Bikes sieht man auch auf Münchens Radlwegen immer mehr. Ein Grund: Sie sind durchweg in allen Altersgruppen beliebt, schafft man mit ihnen längere Strecken ohne Anstrengung und Zeitverlust. Die gesunde Bewegung an der frischen Luft ist gesichert, auch wenn man bei steileren Straßen nicht so in die Pedale wie beim normalen Fahrrad treten muss. Wie bei Fahrrädern gibt es auch bei den E-Bikes verschiedene Typen und Modelle zu kaufen, dass ein schneller Überblick schwer fallen kann. Was es beim Elektrofahrrad-Kauf zu beachten gibt und wie man das passende E-Bike findet? Unsere Tipps zur Erleichterung der Auswahl!

Welche Elektrofahrrad Typen gibt es eigentlich?

Fast alle Fahrradtypen werden mit zusätzlichem Elektromotor als Unterstützung angeboten. Den Anfang machen wir mit dem Trekkingrad, denn es ist der „Allrounder“ unter den Fahrrädern. Es ist sowohl für die Stadt als auch für Schotter- und Feldwege perfekt.

Das etwas sportlichere Cross-E-Bike ist mehr für Touren, kann aber auch für den Alltag genutzt werden. Ein Rennrad ist in erster Linie ein Sportgerät, welches bei den Münchner Asphaltstraßen und durch die Straßenbahnschienen zu gefährlich werden könnte.

Für die teilweise holprigen Münchner Radwege (bedingt durch Baumwurzeln) sollte man ein Rad aus der Mountain-Bike-Ecke wählen. Ob Hardtail-E-Bike oder Fully-E-Bike – die bequeme Variante davon ist ein City-E-Bike für die Stadt, das Klapprad-E-Bike als kompakte Variante. Ein Elektrofahrrad zum Klappen ist perfekt zum Mitnehmen in öffentlichen Verkehrsmitteln geeignet. Für den Transport ist das E-Lastenrad der Klassiker. Bei der Wahl kommt es eben darauf an, für welche Strecken und für welchen Zweck man das E-Bike benutzt. Ist man sich nicht sicher und möchte eher einen Allrounder für verschiedene Strecken, bietet sich ein Cross-E-Bike oder ein Hardtail-E-Bike als günstige Einstiegsmöglichkeit an, da diese beiden ziemliche Alleskönner sind.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Unter einem Pedelec versteht man ein Fahrrad mit elektrischem Motor als Antriebsunterstützung. Die Motorleistung darf bis zu 250 Watt betragen und der Antrieb wird mit bis zu 25 km/h elektronisch unterstützt. Rechtlich gesehen unterscheiden sich diese nicht von normalen Rädern. Es besteht also keine Helmpflicht und man benötigt keinen Führerschein.

Bei S-Pedelecs hingegen beträgt die Motorleistung bis zu 450 Watt und die Antriebsunterstützung beträgt bis zu 45 km/h. Bei dieser Art der E-Bikes besteht Helmpflicht, es wird ein Führerschein benötigt und das Mindestalter beträgt 16 Jahre.

Unter einem E-Bike verstand man ursprünglich ein Zweirad mit Motor, also eigentlich ein Mofa. Mittlerweile wird der Begriff E-Bike allerdings synonym zu Pedelec verwendet.

Auf welche weiteren Dinge sollte man beim E-Bike-Kauf strikt achten?

Was den Motor betrifft, kann dieser entweder vorne an der Gabel, in der Mitte am Tretlager oder hinten an der Nabe montiert sein. Von Frontmotoren ist abzuraten, da diese den Schwerpunkt des Rades zu weit nach vorne verlagern. Heckmotoren haben den Vorteil, dass die Kraft direkt auf das Hinterrad übertragen wird. Der Wert von Mittelmotoren liegt darin, dass diese leise sind und das Fahrverhalten kaum beeinflussen. Beim Kauf eines E-Bikes ist außerdem zu empfehlen, nicht zu sehr beim Preis zu sparen. 1.600 Euro sollten auf jeden Fall dafür ausgegeben werden, da Qualität bei E-Bikes tatsächlich ihren Preis hat. Eventuell lässt sich beim Preis sparen, wenn man ein Schnäppchen erwischt. Fahrradhändler verkaufen Vorjahresmodelle von Ende Sommer bis Anfang Frühling oft günstiger, um Platz für neue Räder zu schaffen.

Da es mittlerweile fast alle Fahrradtypen auch in einer E-Bike-Version gibt, sollte man beim Kauf besonders auf Motor und Akku achten. Wichtig für die Entscheidung ist das Einsatzgebiet für das Elektrofahrrad. Will man lieber im Gelände fahren oder ist der alleinige Zweck die schnelle und sportliche Fortbewegung auf der Straße.

Auf jeden Fall sollte das Rad Probe gefahren werden, da ein E-Bike nicht wenig Geld kostet und man dadurch schnell herausfinden kann, ob es zu einem und seinen Anforderungen passt.

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