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Lovecraft am Karlsplatz Stachus: Leuchtturmprojekt in der Münchner Innenstadt

Lange war unklar, wie man das ehemalige Kaufhaus am Stachus in München nutzen kann bis feststeht, was hier mit dem Grund und Boden passiert. Mit dem LOVECRAFT eröffnet jetzt erst einmal im Herzen Münchens ein Social Hub and Cultural Warehouse. Aus einem Mix aus Eventfläche, Showroom, Sportarena, Kulturraum, Coworking-Space und Food-Hub soll ein Leuchtturmprojekt für die Zukunft der Warenhäuser in deutschen Innenstädten entstehen.

Münchens erstes Social Hub and Cultural Warehouse namens LOVECRAFT. Fotocredit: Thomas Mandl
Münchens erstes Social Hub and Cultural Warehouse namens LOVECRAFT. Fotocredit: Thomas Mandl

Pilotprojekt LOVECRAFT für Zwischennutzung

In Kooperation mit der Eigentümerfamilie Zechbauer entsteht auf über 25.000 Quadratmetern und acht Stockwerken ein Social Hub und Cultural Warehouse in dem ehemaligen Kaufhaus am Stachus in München.

Durch die Umnutzung eines Kaufhauses könnte das LOVECRAFT Maßstäbe für die Neugestaltung unserer Innenstädte setzen. Als Paradebeispiel für innovative Nutzungskonzepte dient es jetzt als Social Hub und Cultural Warehouse. Zum einen soll der Austausch, zum anderen die Interaktion und die Kreativität gefördert werden.

Die enge Zusammenarbeit mit namhaften Partner*innen wie der Landeshauptstadt München, der Rid Stiftung und dem Fraunhofer Institut, der Community Kitchen, dem MUCBOOK CLUBHAUS und der Sammlung Goetz ermöglicht ein vielfältiges und inspirierendes Raumlabor in einer der zentralsten Lagen Münchens.

Future Retail Store

Konkret konnte man sich seit Juli diesen Jahres bei der Rid Stiftung für den Future Retail Store bewerben. Für die Rid Stiftung ist es ein Entwicklungsraum, der mit Wissen und Ressourcen ausgestattet ist und Handelsunternehmen den Freiraum gibt, die Zukunft des Einzelhandels zu erkunden. Kein Showroom oder Labor, sondern reale Kundinnen und Kunden, reale Transaktionen, realer Einzelhandel. Ausgelegt auf die Unterstützung, sich für die Zukunft zu rüsten, Technologien zu erproben und ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Dies finanzierte die Rid Stiftung mit 400.000 €. Ab Samstag, den 9. September kann die Öffentlichkeit das Ergebnis live erleben.

Transformation bestehender Immobilien

Die Mit-Initiator*innen Michi Kern, Lissie Kieser und Gregor Wöltje gelten als Spezialist*innen für die Transformation bestehender Immobilien in soziale und kulturelle Hospitality- und Veranstaltungsorte. Dazu gehören Zwischennutzungen wie das LOVELACE, wo Ende September 20023 das Rosewood-Hotel eröffnet.

Wer kennt nicht ihr SUGAR MOUNTAIN in Sendling und die Gasteig-Zwischennutzung FAT CAT, sowie langfristige “Happening Places” wie die UTOPIA-Halle in Schwabing und das Kinderhaus-Projekt VILLA K am Starnberger See. Mit This Is Really Happening prägt das Kreativ-Trio seit Jahren durch Programmierung und Aktivierung von Flächen die Eventkultur Münchens und zeigt mit seinen Konzepten das große Potenzial von Umnutzungen auf.

Opening-Wochenende war am 9. September 2023

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