Mittwoch , Oktober 7 2026
Home / Nachhaltigkeit / CO2-Fußabdruck verringern und berechnen: Was private Wohneigentümer tun können

CO2-Fußabdruck verringern und berechnen: Was private Wohneigentümer tun können

Wenn die Treibhausgas-Emissionen weiter steigen, wird das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens nicht nur nicht erreicht, sondern auch die Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur um zwei Grad erscheint wahrscheinlich. Die Folgen für das weltweite Klima und damit für alle Menschen auf dem Globus wären fatal. Insbesondere die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke tragen dem Bericht zufolge zum Anstieg des CO2-Ausstoßes bei. 

Es gibt keinen zweiten Planeten für uns!
Es gibt keinen zweiten Planeten für uns!

Der Klimawandel erfolgt schneller als befürchtet

Von hitzebedingten Hungersnöten gehen die Wissenschaftler ebenso aus wie von Überschwemmungen und Landverlusten durch den ansteigenden Meerespegel. „Angesichts dieses näher rückenden Szenarios sollte sich gerade in den hochindustrialisierten Ländern jeder fragen, was er durch eigenes Handeln dazu beitragen kann, um den Klimawandel zumindest abzubremsen. Vor allem mit dem Einsparen von Energie, die allzu oft noch aus Kohle, Öl und Gas erzeugt werden.

Kleine, aber effektive Tipps zur Energieeinsparung

Gerade die privaten Haushalte haben Einfluss darauf, ob sich die durch Energieerzeugung, Produktion von Waren und Dienstleistungen sowie im Verkehr entstehenden CO2-Emissionen in Deutschland im erforderlichen Umfang verringern“, so Reimund Stewen, Bauherrenberater im Verband Privater Bauherren.

Viele Tipps des Experten sind einfach und ohne merkliche Komfortverluste auch im Altbau umsetzbar: „Am und im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung hilft es, Türen und Fenster auf Dichtigkeit zu prüfen, um Wärmeverluste zu vermeiden. Drehen Sie abends die Heizung etwas ab und lassen Sie sie am Tage nicht voll aufgedreht – hierdurch können Sie erheblich Heizkosten sparen, ohne dass man frieren muss.

CO2-Fußabdruck verringern durch …

Eine gut, das heißt auch regelmäßig, gewartete Heizungsanlage ist das A und O. Wichtig, so Stewen, sei auch der ungehinderte Wärmefluss in den Räumen – zugestellte Heizkörper und Vorhänge behinderten diesen. Auch die dichtesten Fenster können in ihrer Dämmwirkung durch nachts verschlossene Rollläden noch verstärkt werden. Viel Heizenergie wird durch das gekippte Fenster gejagt. Besser, so Stewen, sei ein kräftiges Durchlüften der Räume für einige Minuten – am besten zweimal am Tag. Dazwischen sollten die Fenster geschlossen bleiben. Für angenehme Temperaturen sorgen heute am besten programmierbare elektronische Thermostatventile. Die Programmierung muss nur stimmen!

Viele Tipps und Hinweise rund um das Thema Energiesparen und Klimaschutz findet man direkt beim VPB. Für eine umfangreichere energetische Sanierung kann man sich firmen- und produktneutralen Rat holen! Im Netzwerk der VPB-Regionalbüros findet man z.B. unabhängige Fachleute.

Wer jenseits des Bauens und Wohnens einmal seinen ökologischen Fußabdruck näher unter die Lupe nehmen und Einsparungen prüfen will, der findet beim Umweltbundesamt einen guten CO2-Rechner.

Auch in Sachen Versicherungsschutz geht jetzt alles digital. Eine Münchner Studie beweist sogar, dass Verbraucher so vor unnötigen Versicherungen besser geschützt sind.

LESETIPP

Restaurant Malva in Haidhausen: Kochnomadin Antje de Vries bringt die Welt auf den Teller

Kochnomadin Antje de Vries und das Malva-Team bringen ein außergewöhnliches veganes Menü nach Haidhausen. Gemeinsam mit Küche ohne Grenzen e. V. gestaltet das Restaurant einen politischen Oktober mit Genuss, Begegnungen und besonderen Veranstaltungen.

Münchner Start-up Cygnus Atratus setzt auf die Kunst der Parfümeure

Kann ein Duft einen besonderen Moment festhalten? Sebastian Burgmeier gründete Cygnus Atratus aus einer persönlichen Leidenschaft für Düfte und der Idee, Erinnerungen mit einem eigenen Duft zu verbinden. Seine Luxuskerzen werden in Grasse produziert. Ein Gespräch über Düfte, Handwerk und die Kunst einer besonderen Kerze.