Sonntag , Juni 20 2021
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Im Bett mit Barbara Becker

Barbara Becker verschläft keinen Trend 🙂 Sie machte schon Yoga und Pilates, als noch kaum einer diese Sportarten kannte und brachte im Lockdown eine App gegen Verspannungen im Home-Office heraus. In Zeiten in denen alle sehr viel Zeit zu Hause verbringen, verschönert sie mit ihrem neuesten „Baby“ Bad und Schlafzimmer! Im Interview spricht sie über die Kollektions-It-Pieces, gesunden Schlaf und plaudert auch so manches Bettgeheimnis aus …  

Im Bett mit Barbara Becker hat ihre erste eigene Kollektion mit Bettwäsche und Handtüchern für „Lidl“ herausgebracht, die ab dem 25. Mai 2021 in allen Filialen der Kette erhältlich ist. 
Barbara Becker hat ihre erste eigene Kollektion mit Bettwäsche und Handtüchern für „Lidl“ herausgebracht, die seit dieser Woche in allen Filialen der Kette erhältlich ist. Fotocredit: Joseph Montezinos

Gesunder Schlaf wird immer wichtiger. Schläft man in einer schönen Bettwäsche besser?

Barbara Becker: „Viele Leute denken ja: ‚Nachts habe ich die Augen zu, da ist die Bettwäsche nicht so wichtig… (lacht)‘. Aber gesunder Schlaf hat immer etwas mit wohlfühlen zu tun. Sich aktiv darum zu kümmern, gut zu schlafen, ist in der letzten Zeit ein wichtiges Thema für mich geworden: Dass ich genug Platz in meinem Leben fürs Schlafen schaffe und dies auch als wichtig ansehe. Das musste ich mir aber erst einmal klar machen. Ich habe verschiedene Studien zu diesem Thema gelesen. Schlaf ist die einzige Zeit, in der wir regenerieren und in der sich unsere Zellen erneuern. Natürlich war mir das schon auch vorher bewusst, aber mir war nicht klar, dass ich aus dem Schlaf meine gesamte Kraft ziehen kann. Babys schlafen so wunderbar, und diese Art von Schlaf habe ich mir auch für mich gewünscht, dieses komplette Loslassen. Gut schlafen hat auch etwas mit loslassen können zu tun. Eine schöne Bettwäsche hilft insofern, weil man sich auf das Bett freuen kann. Es ist ein schönes Kuschelerlebnis. Aber es gehört natürlich mehr dazu….“

Haben Sie Tipps für einen gesunden Schlaf? Gerade jetzt kämpfen viele Leute mit Schlafproblemen.

Barbara Becker: „Das Wichtigste ist es, vor dem Schlafen zur Ruhe zu kommen. Das erreicht man zum Beispiel dadurch, dass man bestimmte Rituale pflegt und dem Körper signalisiert, dass er bald zur Ruhe kommt: Hier ist dein Lavendelöl, dein Lavendelbad, dein Buch, etc., und jetzt geht es gleich ans Schlafen. Diese Rituale hatte ich früher nicht. Ich habe irgendwie und irgendwann geschlafen. Und deshalb auch mal besser und schlechter geschlafen und deshalb mal mehr und mal weniger Kraft gehabt. Ich weiß jetzt, dass ich, wenn ich gut schlafe, ich mich auch wieder verausgaben und besser konzentrieren kann. Vieles – egal ob die Verdauung, der Stoffwechsel oder auch das Faszientraining – fällt einem leichter, wenn man gut geschlafen hat. Ich bin dann nicht aus der Ruhe zu bringen. Deshalb ist mir guter Schlaf wahnsinnig wichtig. Ich habe meine letzte App, die ich herausgebracht habe, selbst besprochen. Ich überlege, jetzt auch etwas in dieser Art mit Schlafgeschichten oder Atemübungen zu machen.“

Langschläfer, Frühaufsteher, Nachteule. Welcher Typ sind Sie?

Barbara Becker: „Ich bin immer stolz, wenn ich es schaffe, vor Mitternacht Schlaf zu bekommen. Das gelingt mir nicht jeden Tag. Ich bin nach wie vor Frühaufsteher, auch wenn die Kinder jetzt nicht mehr zur Schule müssen und ich nicht so früh raus müsste. Ich bin einfach früh wach. Jetzt zwar nicht mehr um sechs Uhr morgens, aber zwischen sieben und acht Uhr. Ich würde nicht sagen, dass ich keine Nachteule bin. Aber ich habe in der letzten Zeit festgestellt, dass es mir guttut, früh schlafen zu gehen.“

Mittagsschlaf, ja oder nein?

Barbara Becker: „Ich kann es nicht. Ab und zu mache ich im Urlaub einen Mittagsschlaf, aber danach fühle ich mich wie gerädert. Ich war kürzlich, als ich für ein paar Wochen in Deutschland war, viel mit dem Zug unterwegs. Da bin ich öfter mal eingenickt und das hat mir auch gutgetan. Aber wenn ich mich daheim mittags ins Bett lege, bin ich danach zu nichts mehr zu gebrauchen. Ich kenne aber einige Leute, die Mittagsschlaf machen, und das klappt bei ihnen gut. Die Wissenschaft sagt, dass ein Mittagsschlaf Sinn macht, deshalb gebe ich mir demnächst vielleicht noch mehr Mühe.‘

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‚Früher dachte ich – wie viele andere Menschen – ich bräuchte nur drei oder vier Stunden Schlaf. Ich dachte, das wäre cool. Aber wenn man sich einmal mit dem Thema Schlaf beschäftigt und sieht, wie wichtig es für die Zellerneuerung, etc. ist, wird einem klar, dass man den Körper Ruhe schenken möchte. Sich das zu gönnen ist eine Hommage an sich selbst. Es ist sehr wichtig, sich mit sich selbst und mit seinem Körper auseinanderzusetzen. Ich mache Atemübungen und ich meditiere. Ich bringe mich und meinen Körper in eine schöne Ruhe. Gut schlafen fängt im Kopf an und dabei hilft schöne Bettwäsche.“

Wieviel Barbara Becker steckt in der Bettwäsche?

Barbara Becker: „Ich durfte bei der Gestaltung mitarbeiten, wie schon bei meinen Tapeten. Aber natürlich habe ich Unterstützung von den Profis bekommen. Wir haben fünf oder sechs Blautöne zur Auswahl gehabt und haben uns dann für dieses Jeansblau entschieden. Das passt für jeden Typ und jedes Alter, egal ob für die Großmütter oder die jungen Männer. Es war mir wichtig, es gender-neutral zu gestalten. Ich wollte möglichst viele Leute mit ins Boot holen. Und ich finde, es ist eine Bettwäsche, mit der man viele erfreuen kann.“

Haben Sie oft mit Jet-Lag zu kämpfen? Auch das ist ja ein Schlafräuber.

Barbara Becker: „Ich habe fast nie Jet-Lag. Aber es ist durchaus so, dass ich zurück in den USA immer ein paar Tage neben mir stehe. Wir haben nicht nur die Zeitverschiebung, sondern auch ein vollkommen anderes Klima hier. Leider habe ich die schönste Zeit in Deutschland gerade verpasst. Die Krokusse und die Schneeglöckchen habe ich noch sehen dürfen, aber die große Blütenexplosion habe ich nicht erlebt. Die muss ich mir von Noah oder meiner Mutter noch per Foto schicken lassen.“

Nachhaltigkeit ist ein großer Trend, der sich auch in der Kollektion widerspiegelt. Wie wichtig ist Ihnen dieser Aspekt?

Barbara Becker: „Sehr wichtig. Ich bin sehr umweltbewusst, eine kleine ‚Ökotante‘ (lacht). Deshalb lagen mir strenge Ökostandards und die nachvollziehbare Herkunft der Materialien besonders am Herzen. Der Aspekt der Nachhaltigkeit hat mich auf Anhieb überzeugt. Ich wusste zwar, dass Lidl Bio-Gemüse verkauft, aber dass das Unternehmen auch bei Textilien so großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, war mir in dieser Form nicht bewusst gewesen. “

Bettsachen an einem Lieblingsplatz – wie wichtig ist Social Media?

Barbara Becker: „Elias hat gerade zwei Freunde hier, einen aus Australien und einen aus Belgien. Und sie waren mit meinen Handtüchern am Beach! Sie haben sie mir danach einfach vor die Waschmaschine gelegt. Die Handtücher kommen bei uns also nicht nur im Bad zum Einsatz. Ich hatte immer viele weiße Handtücher, jetzt eben auch welche in Anthrazit und Korallenrot. Gerade weil sie so tolle Farben haben, kann man sie auch wunderbar für den Strand benutzen. Freunde haben einen Balkon in Deutschland und schlafen öfters draußen. So kam ich auf die Idee, vielleicht eine Challenge bei Instagram zu starten: Jeder bringt seine Bettsachen an seinen Lieblingsplatz und postet ein Selfie. Wir werden die Bettwäsche auf jeden Fall mit ins Freie nehmen und uns damit ins Gras legen.“

 

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Haben Sie auch schon schnarchende Männer neben sich erleben müssen?

Barbara Becker: „Ja, aber ich muss sagen, dass ich schnarchen nicht so schlimm finde. Keiner schnarcht absichtlich, und es können ja auch gesundheitliche Probleme dahinterstecken. Es ist etwas Unterbewusstes, deshalb kann man das niemandem ankreiden. Und es wäre doch unfair: Da lässt sich jemand endlich fallen und schläft und wird dann unsanft aufgeweckt. Ich habe Männer, die geschnarcht haben, einfach zur Seite gedreht und dann ging es wieder. Wenn es zu laut war, habe mich durchaus schon mal auf die Couch begeben. Aber in der Regel schlafe so tief, dass ich es nicht höre.“

Text: Andrea Vodermayr

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