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Wenn einfach alles zu viel wird: Resilienz lässt sich trainieren!

Sorgen um den Arbeitsplatz, die permanente Doppelbelastung durch Beruf und Familie, dazu noch gesundheitliche Herausforderungen. Viele kennen das Gefühl, dass ihnen der Alltag buchstäblich über den Kopf wächst. Sie fühlen sich permanent überfordert, sind im Dauerstress und sehen kaum noch Lösungswege, die dauerhafte Verbesserungen bewirken können. Andere Menschen haben mit ähnlichen Themen zu tun – und bleiben dennoch ruhig, gelassen und konzentriert. Was macht den Unterschied zwischen den beiden Charaktereigenschaften aus? Psychologen sprechen in diesem Zusammenhang von der sogenannten Resilienz. Gemeint ist die psychische Widerstandskraft, auch schwierige Lebenssituationen erfolgreich zu meistern.

Resilienz kann man Trainieren! Foto: djd/AUB/diego cervo - stock.adobe.com
Resilienz kann man Trainieren! Foto: djd/AUB/diego cervo – stock.adobe.com

Für mehr Resilienz Widerstandskräfte der Psyche stärken

So wie das Immunsystem den Körper vor Infekten schützen kann, so wichtig ist Resilienz für die psychische Gesundheit. „Der entscheidende Faktor sind meist gar nicht die aktuellen Herausforderungen, sondern unsere Fähigkeit, damit umzugehen und Probleme mit kühlem Kopf zu lösen“, schildert Ute Herzog von der unabhängigen Arbeitnehmervertretung AUB, die Einzelcoachings ebenso wie Seminare für Betriebsräte und Mitarbeiter anbietet. Resilienz ist in den heutigen Zeiten besonders wichtig, sowohl für den Einzelnen als auch für Unternehmen. Dies spiegelt sich etwa in Programmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement wider. Mit professioneller Unterstützung, bewährten Methoden und wiederkehrenden Übungen könne jeder die eigene psychische Widerstandskraft stärken.

Lösungsorientiert denken und die eigenen Stärken kennen

Ein erster Schritt zu mehr Resilienz ist es, Situationen bewusst so anzunehmen, wie sie sind. Ändern lassen sich Gegebenheiten meist nicht, daher führt es nicht weiter, mit Vergangenem zu hadern. Stattdessen kommt es darauf an, konstruktiv und mit Grundoptimismus in die Zukunft zu blicken. So findet man wieder die Kraft, um zu zielführenden Lösungen zu gelangen. Ebenso wichtig ist der Faktor Selbstbewusstsein: Wer an die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten glaubt, wird Herausforderungen leichter meistern können als andere. Nicht zuletzt ist und bleibt der Mensch ein soziales Wesen. Ein intaktes und vertrauensvolles Miteinander, ob in der Familie oder im Team am Arbeitsplatz, ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für mehr persönliche Stärke in schwierigen Lagen.

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